Heere

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde in Niedersachsen. Zum deutschen Politiker (Bündnis 90/Die Grünen) siehe Gerald Heere.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Heere
Heere
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Heere hervorgehoben
52.06222222222210.234444444444142Koordinaten: 52° 4′ N, 10° 14′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Wolfenbüttel
Samtgemeinde: Baddeckenstedt
Höhe: 142 m ü. NHN
Fläche: 15,28 km²
Einwohner: 1198 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner je km²
Postleitzahl: 38277
Vorwahl: 05345
Kfz-Kennzeichen: WF
Gemeindeschlüssel: 03 1 58 018
Gemeindegliederung: 1 Ortsteil
Adresse der Verbandsverwaltung: Heerer Straße 28
38271 Baddeckenstedt
Webpräsenz: www.baddeckenstedt.de
Bürgermeister: Walter Beims (SPD)
Lage der Gemeinde Heere im Landkreis Wolfenbüttel
Sachsen-Anhalt Braunschweig Landkreis Goslar Landkreis Helmstedt Landkreis Hildesheim Landkreis Peine Salzgitter Am Großen Rhode Barnstorf-Warle Voigtsdahlum Voigtsdahlum Baddeckenstedt Börßum Börßum Burgdorf (Landkreis Wolfenbüttel) Cramme Cremlingen Dahlum Dahlum Denkte Dettum Dorstadt Elbe (Niedersachsen) Erkerode Evessen Evessen Flöthe Schladen-Werla Haverlah Hedeper Heere Heere Heiningen (Niedersachsen) Schladen-Werla Schladen-Werla Kissenbrück Kneitlingen Kneitlingen Ohrum Remlingen (Niedersachsen) Roklum Schladen-Werla Schöppenstedt Sehlde Semmenstedt Sickte Uehrde Vahlberg Veltheim (Ohe) Schladen-Werla Winnigstedt Wittmar WolfenbüttelKarte
Über dieses Bild
Kirche in Groß Heere

Heere ist eine Gemeinde der Samtgemeinde Baddeckenstedt im Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen, Deutschland.

Geografie[Bearbeiten]

Beginnend im Nordwesten im Uhrzeigersinn grenzen an Heere die Gemeinden Baddeckenstedt, Elbe, Haverlah und Sehlde.

Heere bestand ehemals aus zwei Ortsteilen:

  • Groß Heere einschließlich Bierbaumsmühle
  • Klein Heere

Zwischenzeitlich ist das Gemeindegebiet ein Ortsteil.

Geschichte[Bearbeiten]

Heere wurde am 7. Februar 1131 in einer Urkunde von Kaiser Lothar III. erstmals als Herre urkundlich erwähnt.

Im Mittelalter lag Heere im Salzgau (Region um Salzgitter-Bad) und gehörte ab 815 zum durch Ludwig den Frommen gegründeten Bistum Hildesheim. Nach Ende der Hildesheimer Stiftsfehde fiel der Ort von 1523 bis 1643 an das Herzogtum Braunschweig, danach wurden die Gebiete wieder an das Bistum Hildesheim zurückgegeben. Nach Ende der Franzosenzeit gehörte Heere zum Königreich Hannover und ab 1866 zu Preußen. 1941 wurde Heere aufgrund des Salzgitter-Gesetzes dem Land Braunschweig und dem Landkreis Wolfenbüttel zugeschlagen, dieser ging zum 1. November 1946 im neuen Land Niedersachsen auf.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Groß Heere und Klein Heere zur neuen Gemeinde Heere zusammengefügt.[2]

Politik[Bearbeiten]

Gemeindewahl 2011
Wahlbeteiligung: 66,38 % (+1,72 Pp.)
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
73,46 %
(+5,24 %p)
20,46 %
(-7,16 %p)
4,08 %
(-0,07 %p)
1,98 %
(n. k.)
Unabh.
2006

2011


Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat Heere setzt sich aus zehn Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

  • SPD 8 Sitze
  • CDU 1 Sitz
  • Einzelkandidat Lothar Rath 1 Sitz

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der ehrenamtliche Bürgermeister Walter Beims wurde am 8. November 2006 gewählt.

Wappen[Bearbeiten]

Von Rot und Gold gespalten mit einem Turnierhut in gewechselten Farben.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Bundesstraße 6 Hildesheim - Goslar führt nördlich am Gemeindegebiet vorbei.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Am 5. Februar 1835 wurde in Groß Heere der Astronom Friedrich August Theodor Winnecke geboren.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Fortgeschriebene Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012 (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 273.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Heere – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien