Heeresflieger
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Unter Heeresfliegern versteht man üblicherweise einen mit den Luftstreitkräften organisatorisch nicht verbundenen Teil des Heeres, ausgerüstet vor allem mit Hubschraubern, aber auch Starrflüglern. Ihre Hauptaufgabe besteht in der direkten Unterstützung des Heeres.
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[Bearbeiten] Abgrenzung und Aufgaben
Kräfte mit ähnlichen Fähigkeiten und Aufgaben finden sich in vielen Streitkräften, sie bilden jedoch nicht immer eine eigenständige Truppengattung. Zu den vielfältigen militärischen und zivilen Aufgaben der Heeresflieger gehören u.a.:
- Panzerabwehr: Bekämpfung von Kampfpanzern als Unterstützung eigener Truppenteile
- Combat Search and Rescue: Suchen und Retten von abgeschossenen Piloten oder auch verbündeten Einheiten hinter feindlichen Linien im Gefecht
- Luftkampf: Bekämpfung feindlicher Luftfahrzeuge
- Elektronischer Kampf: Aufklären und Stören der Elektronik feindlicher Truppen und Infrastruktur vom Hubschrauber aus
- Transport: Transport von Personal und Material mit Innen- und Außenlast
- Aufklärung: Aufklärung in Zusammenarbeit mit anderen Truppengattungen
- Artilleriebeobachtung: Zielaufklärung und Trefferbeobachtung in Zusammenarbeit mit der Artillerie
- Verbindungs- und Führungsunterstützung: z.B. Einsatz als Melder oder zur Einrichtung von Fernmeldeverbindungen über große Strecken
- Katastropheneinsätze: z. B. Waldbrandbekämpfung, Hochwasserbekämpfung
[Bearbeiten] Ausrüstung
Zur Erfüllung ihrer Aufgaben verfügen Heeresfliegern in erster Linie über Hubschrauber. Diese lassen sich hinsichtlich ihrer Funktion folgenden Gruppen zuordnen:
- Panzerabwehrhubschrauber
- Transporthubschrauber
- Verbindungs- und Beobachtungshubschrauber
- Sanitätshubschrauber
- Schulungshubschrauber
Siehe auch: → Militärhubschrauber
[Bearbeiten] Die Heeresflieger in der Bundeswehr
→ Hauptartikel: Heeresflieger (Bundeswehr)
Die Heeresflieger bilden im Heer der Bundeswehr eine eigene Truppengattung, die zu den Kampfunterstützungstruppen gezählt wird.

