Heeresinstandsetzungslogistik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Heeresinstandsetzungslogistik GmbH
Unternehmensform Gesellschaft mit beschränkter Haftung[1]
Gründung 16. Februar 2005
Unternehmenssitz Bonn, Deutschland
Unternehmensleitung

Ulrich Frieling, Geschäftsführer Günter Schwarz, Geschäftsführer

Mitarbeiter

2000 (31. Juni 2006)[2]

Umsatz

400 Mio. EUR [2]

Branche Militärdienstleister
Produkte

Logistik
Wehrtechnik

Website

www.hilgmbh.de

Die Heeresinstandsetzungslogistik GmbH (HIL) ist eine Kooperationsgesellschaft zwischen dem Bund mit 49 Prozent und der HIL Industrieholding GmbH mit 51 Prozent Gesellschaftsanteilen, an welcher die Unternehmen Industriewerke Saar (IWS) - ein Unternehmen des Teilkonzerns VA-Systeme der Diehl Stiftung & Co KG, Rheinmetall Landsysteme (RLS) und Krauss-Maffei Wegmann (KMW) mit gleichen Anteilen beteiligt sind. [3]

Die HIL hat mit dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung einen Leistungsvertrag vereinbart. In diesem wird sie mit der Instandsetzung von ausgewählten Geräten des Heeres und der Streitkräftebasis beauftragt. Das Unternehmen hat sich in dem Vertrag verpflichtet, acht Jahre lang für diese Waffensysteme und Geräte eine tägliche Verfügbarkeit von mindestens 70 Prozent bei uneingeschränkter Einsatzfähigkeit und Vorschriftsmäßigkeit zu gewährleisten. Der Vertrag hat ein Volumen von 1,77 Mrd. Euro [4].

Der HIL wird zur Erfüllung ihrer Aufgaben vom Bund das zivile Instandsetzungspersonal der ehemaligen Instandsetzungskompanien unentgeltlich beigestellt. Diese circa 650 Mitarbeiter sind, aufgrund der Einnahme der Struktur „Heer der Zukunft”, strukturell freigesetzt worden. Ebenfalls unentgeltlich eingebracht werden die Systeminstandsetzungzentren Darmstadt, Doberlug-Kirchhain und St. Wendel mit rund 1.250 zivilen Mitarbeitern. Die Liegenschaften dürfen ausschließlich zur Leistungserbringung für den Bund eingesetzt werden. Das Unternehmen kann auch auf Mobile Instandsetzungskräfte des Heeres und der Streitkräftebasis sowie auf Kapazitäten der Industrie, auf der Grundlage neu zu schließender Verträge, zurückgreifen. Zur Flächenabdeckung werden elf Niederlassungen mit Stützpunkten geschaffen. [5]

Die Bundeswehr erwartet Einsparungen in Höhe von knapp 200 Mio. Euro gegenüber einer Eigenlösung [5].

[Bearbeiten] Quellen

  1. Amtsgerichts Bonn HR B 13651
  2. a b http://www.hilgmbh.de/de/B_07.html
  3. Strategie und Technik, März 2006, S. 38 ff.
  4. Bundeswehr: Neue Wege bei Instandsetzung von Heeresgerät, 25. Juni 2006
  5. a b Bundeswehr: Heeresinstandsetzungslogistik, 25. Juni 2006

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen