Heideblick
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Dahme-Spreewald | |
| Höhe: | 64 m ü. NN | |
| Fläche: | 165,31 km² | |
| Einwohner: |
3.974 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 24 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 15926 | |
| Vorwahlen: | 035454, 035455, 03544 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LDS | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 61 219 | |
| Gemeindegliederung: | 12 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Luckauer Str. 61 15926 Heideblick |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Frank Deutschmann | |
| Lage der Gemeinde Heideblick im Landkreis Dahme-Spreewald | ||
Heideblick ist eine Gemeinde im unteren Spreewald, etwa 30 Kilometer nord-westlich von Cottbus und direkt westlich von Luckau.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Stadtgliederung
Die Gemeinde Heideblick besteht aus 14 einzelnen Ortschaften:
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[Bearbeiten] Geschichte
Viele der Einzelgemeinden Heideblicks haben sich aus Rittergütern entwickelt, die zwischen 1200 und 1400 als Kernpunkte der Besiedlung dienten. Der Ortsteil Falkenberg gehört sogar zu den ältesten bekannten Siedlungen in der Mark Brandenburg (erste urkundliche Erwähnung: 1207).
[Bearbeiten] Eingemeindungen
Die ursprüngliche Gemeinde Heideblick wurde am 31. Dezember 1997 um vier ehemalige Gemeinden vergrößert.[3] Diese Gemeinde schloss sich am 31. Dezember 2001 mit fünf weiteren Gemeinden zu einer Großgemeinde mit neuer Satzung zusammen.[4] Am 26. Oktober 2003 kam noch Walddrehna hinzu.[5]
Die Gemeinde Berstequell wurde am 31. Dezember 1997 aus den bisherigen Gemeinden Bornsdorf und Weißack neu gebildet.[3] Ende 2001 wurde sie nach Heideblick eingemeindet.[4]
| Ehemalige Gemeinde | Datum | Anmerkung |
|---|---|---|
| Beesdau | 31. Dezember 2001 | |
| Berstequell | 31. Dezember 2001 | |
| Bornsdorf | 31. Dezember 1997 | Zusammenschluss mit Weißack zu Berstequell |
| Falkenberg | 31. Dezember 2001 | |
| Gehren | 31. Dezember 1997 | |
| Goßmar | 31. Dezember 2001 | |
| Langengrassau | 31. Dezember 1997 | |
| Neusorgefeld | 1. Januar 1961 | Eingemeindung nach Walddrehna |
| Pickel | 14. April 1966 | Zusammenschluss mit Pitschen zu Pitschen-Pickel |
| Pitschen | 14. April 1966 | Zusammenschluss mit Pickel zu Pitschen-Pickel |
| Pitschen-Pickel | 31. Dezember 2001 | |
| Riedebeck | 1. Januar 1974 | Eingemeindung nach Goßmar |
| Schwarzenburg | 1. Januar 1974 | Eingemeindung nach Walddrehna |
| Walddrehna | 26. Oktober 2003 | |
| Waltersdorf | 31. Dezember 1997 | |
| Wehnsdorf | 1. Januar 1974 | Eingemeindung nach Walddrehna |
| Weißack | 31. Dezember 1997 | Zusammenschluss mit Bornsdorf zu Berstequell |
| Wüstermarke | 31. Dezember 1997 |
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen wurde am 2. Dezember 2003 genehmigt.
Blasonierung: „Innerhalb eines mit 11 grünen Lindenblättern belegten goldenen Schildbordes in Grün drei zur Garbe gebundene goldene Kornähren.“[6]
Das Wappen wurde vom Heraldiker Frank Diemar gestaltet.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
In der Liste der Baudenkmale in Heideblick stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Baudenkmale.
[Bearbeiten] Bauwerke
Auf dem Gebiet des Ortsteils Walddrehna liegt ein ungewöhnlicher Kirchenbau: es handelt sich dabei um eine kleine Kirche aus dem 13. Jahrhundert, der eine nach drei Seiten hin offene Vorhalle als Glockenträger mit massivem Kegelhelm aus Backstein angefügt wurde. Diese hohen Spitzbogenarkaden ruhen auf zwei aus Feldstein gemauerten Rundpfeilern, die von einigen Historikern als Überreste eines heidnischen Götzentempels angesehen werden. Diese Meinung ist allerdings sehr umstritten. Der Turm, die Apsis und die im gotischen Stil erweiterten Fenster- und Türöffnungen stammen aus der Zeit der Hussitenkriege.
Zusätzlich findet sich in Falkenberg eine sehenswerte Bockwindmühle aus dem Jahr 1853.
Im Ortsteil Waltersdorf befindet sich am südlichen Ortsrand an der Weggabelung Gehren-Bahnhof ein Sühnekreuz aus Sandstein.[7]
[Bearbeiten] Museen
Nördlich von Wüstermarke befindet sich das Freilichtmuseum Höllberghof. Das Museum zeigt einen typischen Bauernhof um 1800. Im Freigelände finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt. Besucher erwartet eine rustikale Küche im hofeigenen Restaurant. Im Ortsteil Schwarzenburg befindet sich ein Schulmuseum, welches nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden kann.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Heideblick lebt heutzutage in erster Linie von Landwirtschaft und Tourismus. Ein ehemaliger Braunkohleabbau ist nicht mehr in Betrieb. Die örtliche Wirtschaft bedient in erster Linie lokale Bedürfnisse.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Johann Friedrich Carl Dürisch (1753–1818), Kommerzienrat und Amtmann
- Johann Gottlieb Koppe (1782–1863), Agronom und Reformer der Landwirtschaft
- Erich Wienbeck (1876–1949), Volkswirt, Verwaltungsbeamter und Politiker (DNVP)
- Otto Schmidt (1896–1964), Jockey
[Bearbeiten] Quellenangaben
- ↑ Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2010 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2010. (Hilfe dazu)
- ↑ Statistik des Deutschen Reichs, Band 450: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I, Berlin 1939; Seite 250
- ↑ a b StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1997
- ↑ a b StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
- ↑ Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
- ↑ Dietrich Neuber, Günter Wetzel Steinkreuze Kreuzsteine Inventar Bezirk Cottbus. Cottbus. 1982
[Bearbeiten] Weblinks
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