Heidemelodie

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Filmdaten
Originaltitel Heidemelodie
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1956
Länge 97 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Ulrich Erfurth
Drehbuch Gerhard Biller
Produktion Gerhard Biller
für Concordia-Film
Musik Conny Schumann
Kamera Hans Schneeberger
Schnitt Lieselotte Cochius
Besetzung

Heidemelodie ist ein deutscher Heimatfilm von Ulrich Erfurth aus dem Jahr 1956. Der Film kam am 5. Oktober 1956 per Massenstart in die deutschen Kinos.

Handlung[Bearbeiten]

In der Lüneburger Heide fängt Hanne Brink als neue Dorfschullehrerin an. Schon bald wird sie von den Dorfbewohnern akzeptiert. Besonders freut sich Arzt Dr. Martin Newiger über ihre Anwesenheit, waren er und Hanne bereits vor Hannes Bewerbung auf die Lehrerstelle ein heimliches Paar. Martin hofft, Hanne bald zu heiraten.

Hanne erfährt, dass ein armer Bauer dem Pferdezüchter Haagen Geld schuldet. Dieser wiederum will bei Nichtzahlung dessen Grund und Boden übernehmen, um seine Pferdeweiden so zu erweitern. Hanne leiht dem Bauern heimlich Geld, als Haagen sich weigert, die Frist für die Kreditzahlung zu verschieben. Haagen gibt vor Hanne zunächst vor, nun selbst am Rande des Ruins zu stehen, was Hanne ein schlechtes Gewissen macht, wollte sie mit ihrer Einmischung doch nur einem armen Menschen helfen. Wenig später gesteht Haagen ihr jedoch, dass er sie belogen habe. Er hat keine Geldprobleme und die, die er hatte, hat der Vater seiner Verlobten Manuela längst für ihn beglichen.

Kurze Zeit später erfährt Hanne, dass Haagen plant, seine Pferde zu verkaufen. Er will es aus Liebe zu ihr tun, da er seine Pferde immer als Darlehen seines zukünftigen Schwiegervaters betrachten würde, was ihn zur Heirat mit dessen Tochter verpflichten würde. Er jedoch will Hanne heiraten. Die wiederum kann sich nicht zwischen ihm und Martin entscheiden. Sie sagt beiden Männern, dass sie einen anderen liebe. Erst als Haagens Verlobte Manuela auf ihn verzichtet und Hanne vom Verzicht erzählt, finden Haagen und Hanne auf dem Dorffest zueinander. Am Ende erklingt das vom früheren Dorflehrer komponierte Heidelied, das Hanne zuvor mit ihrem Schülern eingeübt hat.

Kritik[Bearbeiten]

Das Lexikon des Internationalen Films bezeichnete Heidemelodie als „in knalligen Farben und brodelnden Gefühlen schwelgende[n] Heimat- und Liebesfilm aus der Lüneburger Heide“.[1]

Der film-dienst sah in Heidemelodie ein „heimatliches Serienprodukt aus den 50er Jahren vor dem Hintergrund der Lüneburger Heide, das verlogene Romantik, süßliche Liedchen und wenig gefällige Darstellung miteinander verbindet.“[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Klaus Brüne (Hrsg.): Lexikon des Internationalen Films. Band 3. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1990, S. 1530.
  2. Heidemelodie im Lexikon des Internationalen Films