Heidenburg

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Gemeinde Heidenburg im Landkreis Bernkastel-Wittlich. Für andere Bedeutungen siehe Heidenburg (Begriffsklärung)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Heidenburg
Heidenburg
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Heidenburg hervorgehoben
49.7988888888896.9180555555556400Koordinaten: 49° 48′ N, 6° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Verbandsgemeinde: Thalfang am Erbeskopf
Höhe: 400 m ü. NN
Fläche: 9,49 km²
Einwohner:

743 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54426
Vorwahl: 06509
Kfz-Kennzeichen: WIL
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 204
Adresse der Verbandsverwaltung: Saarstraße 7
54424 Thalfang
Webpräsenz: www.heidenburg.de
Ortsbürgermeister: Dietmar Jäger (SPD)
Lage der Ortsgemeinde Heidenburg im Landkreis Bernkastel-Wittlich
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Heidenburg im Hunsrück ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf an.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Heidenburg liegt südlich der Moselschleife LeiwenTrittenheim. Zwischen Heidenburg und der Mosel ist der tiefe Taleinschnitt der Kleinen Dhron, die in der Nähe die Dhrontalsperre speist. Ein landschaftlich herrlicher Blick bietet sich auf den Höhenzügen rund um Heidenburg: Das Moseltal von Klüsserath über Leiwen, Trittenheim bis Neumagen-Dhron. Die Berge der Eifel und der Erbeskopf als höchste Erhebung in Rheinland-Pfalz, die Dhrontalsperre und durch verdeckende Bäume das Dhrönchen, der Geburtsort des Dichters Stefan Andres. Neben dem Blick in die Weite bietet sich auch in den Wiesen und Wäldern von Heidenburg noch eine Vielfalt von Pflanzen und Tieren.

[Bearbeiten] Geschichte

Heidenburg wurde im Jahre 1053 erstmals urkundlich erwähnt. Durch die Wirren der Französischen Revolution kam Heidenburg um 1800 unter französische Herrschaft und wurde 1814 Teil des Königreichs Preußen. Seit 1946 ist der Ort Teil des neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz. Seit der kommunalen rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform von 1969 gehört der Hunsrückort zur Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf. 1997 wurde der Gemeinde der Titel „Bundessieger Kinder- und Familienfreundliche Gemeinde“ verliehen.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat in Heidenburg besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[2]

SPD CDU FWG Gesamt
2009 7 3 2 12 Sitze
2004 5 4 3 12 Sitze
1999 6 4 2 12 Sitze

[Bearbeiten] Bürgermeister

Ortsbürgermeister ist Dietmar Alois Jäger (SPD).

[Bearbeiten] Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: Schild von eingebogener Spitze, darin ein goldener Pflug mit silberner Flugschar, gespalten, vorne in Silber ein rotes Balkenkreuz, hinten in Silber zwei grüne Heidekrautstengel mit roten Blüten. Es wurde 1988 von der Bezirksregierung genehmigt.

[Bearbeiten] Partnergemeinden

Heidenburg unterhält eine Partnerschaft mit dem französischen Ort Villeblevin im Department de l'Yonne in der Region Bourgogne.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Heidenburg ist eine ländliche Wohngemeinde mit Kleingewerbe für den örtlichen Bedarf.

[Bearbeiten] Literatur

Rolf Blasius: Heidenburg – Ortsgeschichte des Dorfes zwischen Mosel und Hunsrück. Chronik. Ortsgemeinde Heidenburg, 2003, ISBN 3-00-011386-X

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Heidenburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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