Heike Krieger

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Heike Krieger ist eine deutsche Juristin, Richterin am Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin[1] und Professorin an der Freien Universität Berlin.

Leben[Bearbeiten]

Heike Krieger erlangte 1987 die allgemeine Hochschulreife. Anschließend studierte sie mit einem Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes Rechtswissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen (GAU), der National University of Singapore und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität in Bonn. Von 1991 bis 1999 war sie Mitarbeiterin am Institut für Völkerrecht der GAU bei Dietrich Rauschning. 1993 absolvierte sie das erste, 1998 das zweite Juristische Staatsexamen. 1995 forschte Krieger am Lauterpacht Centre of International Law an der University of Cambridge 1998 promovierte Krieger mit einer Schrift über Das Effektivitätsprinzip im Völkerrecht. Im Jahr darauf wurde sie Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Völkerrecht der GAU bei Georg Nolte. 2003 war sie Gastdozentin an der School of Law der University of Nottingham. 2004 wurde sie mit der Schrift Streitkräfte im demokratischen Verfassungsstaat habilitiert und gewann damit den Helmuth-James-von-Moltke-Preis. Sie erhielt die Venia legendi für öffentliches Recht, Völkerrecht, Europarecht und Rechtsvergleichung. Danach übernahm sie vertretungsweise den Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften an der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2006 ist sie ordentliche Universitätsprofessorin für Öffentliches Recht und Völkerrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin sowie seit Juni 2007 Richterin des Verfassungsgerichtshofs des Landes Berlin.[2] Zudem ist Krieger Mitglied im Wissenschaftsrat.

Heike Krieger ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Offizielle Präsenz des Verfassungsgerichtshofs des Landes Berlin
  2. Lebenslauf von Heike Krieger.