Heiko Nossek

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Heiko Nossek (* 14. März 1982 in Esslingen) ist ein deutscher Wasserballspieler.

Heiko Nossek gehörte von 2003 bis 2006 dem SV Cannstatt an, mit dem er 2006 Deutscher Meister wurde. Nachdem der SV Cannstatt seine Bundesligamannschaft zurückzog, wechselte Nossek für eine Saison nach Griechenland und kehrte dann 2007 zurück zu seinem Heimatverein, dem SSV Esslingen. Nach den Olympischen Spielen 2008 wechselte Nossek zu Rari Nantes Sori in die italienische Profiliga und wurde dort auf Anhieb Torschützenkönig. 2009 entschied sich Nossek zu einem Wechsel innerhalb der italienischen Liga zu Rari Nantes Imperia. Zur Saison 2010/2011 geht Nossek, in seinem dritten Profijahr in Italien, für Rari Nantes Bogliasco einem kleinen ligurischen Küstenort in der Nähe von Genua an den Start.

Heiko Nossek gehört seit 2002 zur deutschen Wasserball-Nationalmannschaft. Er nahm an den Olympischen Spielen 2004 in Athen teil, als die deutsche Mannschaft den 5. Platz erreichte. Bei der Wasserball-Weltmeisterschaft 2005 belegte das deutsche Team Platz 9, 2007 kam die Mannschaft auf Rang 8. 2003 und 2008 wurde das Team Sechster bei der Europameisterschaft. Nossek absolvierte 203 Länderspiele. (Stand 12. Juli 2008)[1]

Nossek studiert an der Hochschule Ansbach den Bachelor-Studiengang International Management, einem Studiengang, der an der HS Ansbach angepasst und speziell für Spitzensportler konzipiert wurde.[2]

Klubs[Bearbeiten]

  • 1982 - 2003 SSV Esslingen
  • 2003 - 2006 SV Cannstatt
  • 2006 - 2007 Ethikos Piräus (Griechenland)
  • 2007 - 2008 SSV Esslingen
  • 2008 - 2009 RN Sori (Italien)
  • 2009 - 2010 RN Imperia (Italien)
  • 2010 - 2011 RN Bogliasco (Italien)
  • 2011 - 2014 SSV Esslingen

Literatur[Bearbeiten]

  • Nationales Olympisches Komitee für Deutschland: Athen 2004. Die deutsche Olympiamannschaft. Frankfurt am Main 2004

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Malaga-Aufgebot reist nach Peking – Real jüngster Olympiateilnehmer. www.nordsee.de. 12. Juli 2008. Abgerufen am 27. Juli 2008.
  2. Kooperationspartner FH Ansbach "Hochschule des Spitzensports 2008". osp-rheinland.de. Abgerufen am 16. Mai 2009.