Heinade

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Heinade
Heinade
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Heinade hervorgehoben
51.8388888888899.6330555555556303Koordinaten: 51° 50′ N, 9° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Holzminden
Samtgemeinde: Eschershausen-Stadtoldendorf
Höhe: 303 m ü. NN
Fläche: 9,07 km²
Einwohner:

945 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 104 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37627
Vorwahlen: 05532 Heinade 05564 Hellental und Merxhausen
Kfz-Kennzeichen: HOL
Gemeindeschlüssel: 03 2 55 018
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Bürgermeister: Heinrich Schoppe (Wählergemeinschaft Heinade)
Lage der Gemeinde Heinade im Landkreis Holzminden
Hessen Nordrhein-Westfalen Landkreis Hameln-Pyrmont Landkreis Hildesheim Landkreis Northeim Arholzen Bevern (Landkreis Holzminden) Bevern (Landkreis Holzminden) Bodenwerder Boffzen Boffzen Derental Derental Derental Derental Boffzen (gemeindefrei) Brevörde Deensen Deensen Deensen Grünenplan (gemeindefrei) Grünenplan (gemeindefrei) Grünenplan (gemeindefrei) Delligsen Dielmissen Eimen Eimen (gemeindefrei) Eschershausen Eschershausen (gemeindefrei) Eschershausen (gemeindefrei) Fürstenberg (Weser) Golmbach Halle (Weserbergland) Hehlen Hehlen Heinade Heinade Heinade Heinsen Heyen Holenberg Holzen (bei Eschershausen) Holzminden Holzminden Holzminden (gemeindefrei) Kirchbrak Lauenförde Lenne (Niedersachsen) Lüerdissen Merxhausen (gemeindefrei) Negenborn Ottenstein (Niedersachsen) Pegestorf Polle Stadtoldendorf Vahlbruch Wangelnstedt Wenzen (gemeindefrei)Karte
Über dieses Bild

Heinade ist eine Gemeinde im Landkreis Holzminden in Niedersachsen (Deutschland). Sie gehört der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Stadtoldendorf hat.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Lage

Heinade liegt zwischen den Städten Dassel im Südosten, Holzminden im Westen und Stadtoldendorf im Norden am östlichen Rand des Naturpark Solling-Vogler. Die Gemeinde befindet sich nördlich des Sollings, süd-südwestlich des Holzbergs und westlich der Amtsberge. Die Ortschaft liegt im Quellgebiet des Spüligbachs, einem nordwestlichen Zufluss der Ilme.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Für die Gemeinde sind 3 Ortsteile ausgewiesen:

[Bearbeiten] Geschichte

Die Gründungszeit bzw. die Anfänge einer kontinuierlichen Besiedlung von Heinade sind unbekannt. Der Ortsname könnte auf einen relativ alten Ort hindeuten, die urkundliche Überlieferung setzt jedoch erst relativ spät ein: Eine urkundliche Erwähnung eines Ortes namens Henede aus dem Jahre 1272, die manchmal Heinade zugeordnet wird, könnte sich auch auf Heinde beziehen. Die erste sichere Erwähnung stammt aus dem Homburger Lehnsregister um das Jahr 1300, der Ort wird hier wie auch in späteren Urkunden als Heina bezeichnet. Die Endung -ade ist erst seit dem Ende des 16. Jahrhunderts überliefert.[2]

Bis Ende 2010 war Heinade staatlich anerkannter Erholungsort.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat aus Heinade setzt sich aus 9 Ratsherren zusammen.

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)

[Bearbeiten] Bürgermeister

Der ehrenamtliche Bürgermeister Gerhard Ross (WGHMH) wurde auf der konstituierenden Sitzung des Rates am 6. November 2011 gewählt. Bisher bekleidete er das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters. Der bisherige Bürgermeister Heinrich Schoppe zog sich aus der Gemeindepolitik nach über 40 Jahren zurück.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Heinade liegt an der Landstraße L 580 die von Dassel nach Negenborn führt und dort auf die Bundesstraße 64 trifft. In der Ortsmitte von Merxhausen führt die Kreisstraße K 48 als einzige öffentliche Straße nach Hellental.

[Bearbeiten] Vereine

  • Heimat- und Geschichtsverein Heinade - Hellental - Merxhausen (HGV-HHM)
  • Turn- und Sportverein Heinade von 1897

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

  • Hermann Reuter (1870–1934), Jurist in der Kaiserlichen Marine und der Reichsmarine
  • Paul Jorns (1871-1942), preuß. Kriegsgerichtsrat im Heeresjustizdienst, Staatsanwalt am Volksgerichtshof und ab 1936 Oberreichsanwalt

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
  2. Kirstin Casemir und Uwe Ohainski: Die Ortsnamen des Landkreises Holzminden. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2007. ISBN 978-3-89534-671-2, S. 106f

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Heinade – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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