Heiner Garg
Heiner Garg (* 9. Februar 1966 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Politiker (FDP). Von 2009 bis 2012 war er Landesminister für Arbeit, Soziales und Gesundheit sowie stellvertretender Ministerpräsident Schleswig-Holsteins.
Von 2003 bis 2009 war er stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein.
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Leben und Beruf [Bearbeiten]
Nach dem Abitur 1985 absolvierte Garg ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, welches er 1991 als Diplom-Volkswirt beendete. Anschließend war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut für monetäre Ökonomie und Finanzwissenschaft II der Universität Freiburg. 1994 erfolgte hier seine Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Arbeit „Pflegebedürftigkeit als Gegenstand ökonomischer Sicherungspolitik - Finanz- und ordnungspolitische Aspekte einer gesetzlichen Absicherung des Pflegerisikos“. Danach war er von 1995 bis 2000 als wissenschaftlicher Assistent der FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag tätig.
Partei [Bearbeiten]
Garg trat 1990 in die FDP ein und gehört seit 1996 dem FDP-Kreisvorstand in Kiel an. Nachdem er hier ab 1999 stellvertretender Kreisvorsitzender war, wurde er 2001 zum Vorsitzenden des Kreisverbandes gewählt, dieses Amt er bis 2010 innehatte. Seit 2011 ist er außerdem FDP-Landesvorsitzender in Schleswig-Holstein.
Abgeordneter [Bearbeiten]
Seit 2000 ist Garg Mitglied des Landtages von Schleswig-Holstein. Hier war er von Januar 2003 bis Oktober 2009 stellvertretender Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion.
Heiner Garg ist stets über die Landesliste in den Landtag eingezogen.
Am 27. Oktober 2009 wurde er von Ministerpräsident Carstensen zum Landesminister für Arbeit, Soziales und Gesundheit sowie zum stellvertretenden Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins berufen. Mit dem Antritt der Regierung Albig am 12. Juni 2012 schied er aus der Regierung aus.
Trivia [Bearbeiten]
Einem breiteren Publikum wurde Garg am Abend der schleswig-holsteinischen Landtagswahl 2005 bekannt: Garg gab dem als fiktiven Reporter Horst Schlämmer verkleideten TV-Moderator Hape Kerkeling ein Interview, in welchem Kerkeling Garg durch einige wenig sinnvolle Fragen durcheinanderbrachte.
Auf Grund des Umstands, dass Garg Kerkeling nicht als solchen erkannt und die Fragen infolgedessen ernst genommen hatte, war das Gespräch durch eine ungewöhnliche Situationskomik geprägt.
Siehe auch [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
- Heiner Garg im Landtagsinformationssystem Schleswig-Holstein
Wilhelm Kuklinski | Hermann Lüdemann | Bruno Diekmann | Wilhelm Käber | Waldemar Kraft | Paul Pagel | Waldemar Kraft | Paul Pagel | Hans-Adolf Asbach | Carl-Anton Schaefer | Bernhard Leverenz | Helmut Lemke | Hartwig Schlegelberger | Ernst Engelbrecht-Greve | Henning Schwarz | Marianne Tidick | Eva Rühmkorf | Günther Jansen | Heide Simonis | Hans Peter Bull | Ekkehard Wienholtz | Rainder Steenblock | Annemarie Lütkes | Ute Erdsiek-Rave | Christian von Boetticher | Heiner Garg | Robert Habeck (Erster Stellvertreter) und Anke Spoorendonk (Zweiter Stellvertreter)
Gesundheit (1946–1947): Emil Matthews | Kurt Pohle; Wohlfahrt (1946–1947): Kurt Pohle | Franz Ryba | Paul Pagel; Wohlfahrt und Gesundheit (1947–1949): Kurt Pohle; seit 1949: Walter Damm | Hans-Adolf Asbach | Lena Ohnesorge | Otto Eisenmann | Karl Eduard Claussen | Walter Braun | Ursula Gräfin von Brockdorff | Günther Jansen | Claus Möller | Heide Moser | Gitta Trauernicht | Christian von Boetticher | Heiner Garg | Kristin Alheit
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Garg, Heiner |
| ALTERNATIVNAMEN | Garg, Heinrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (FDP), MdL |
| GEBURTSDATUM | 9. Februar 1966 |
| GEBURTSORT | Freiburg im Breisgau |