Heini-Klopfer-Skiflugschanze
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| Stadt | Oberstdorf | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Verein | SC Oberstdorf | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Zuschauerplätze | 40 000 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Schanzenrekord | 225,5 m (14. Februar 2009) |
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47.37518888888910.269238888889Koordinaten: 47° 22′ 30,7″ N, 10° 16′ 9,3″ O
Die Heini-Klopfer-Skiflugschanze ist eine Skiflugschanze außerhalb des Allgäuer Ortes Oberstdorf (Bayern) im Stillachtal (Birgsautal). Die Schanze liegt in unmittelbarer Nähe zum Freibergsee. Sie ist zurzeit die drittgrößte Skiflugschanze der Welt mit einer Hillsize von 213 m und einem Schanzenrekord von 225,5 m nach der Vikersundbakken (HS 225) in Norwegen und der Letalnica (HS 215) in Slowenien.
Der Sprungturm wird aufgrund seiner frei auskragenden Spannbeton-Konstruktion von den Oberstdorfern auch als „schiefer Turm von Oberstdorf“ bezeichnet. Im Turm befinden sich Wärme- und Wachsräume, WC-Anlagen und ein Kioskbetrieb sowie ein Schrägaufzug für bis zu elf Personen mit Sprungskiern. Eine Plattform am Turm bietet Platz für einhundert Personen.
Bis heute gilt die architektonisch einmalige Schanze, die ausschließlich in Höhe des Absprungtisches mit Felsankern im Berg gehalten wird, als statische Meisterleistung. Architekt war der Oberstdorfer Claus-Peter Horle.
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Geschichte [Bearbeiten]
Die erste Skiflugschanze entstand an dieser Stelle im Jahr 1950 als Holzkonstruktion nach einem Entwurf des Architekten und Skispringers Heini Klopfer (1918–1968). Klopfer führte am 2. Februar 1950 auch den ersten Flug auf der Schanze durch. Dabei erreichte er 90 m. Zum Gedenken an ihn trägt die Schanze heute seinen Namen. Der heutige Anlaufturm entstand im Jahr 1973. Aufgrund der Entwicklungen des Skifliegens wurde das Bauwerk im Laufe der Jahre mehrmals modernisiert.
Der Schanzenarchitekt Heini Klopfer erarbeitete im Auftrag des Internationalen Skiverbands für mehr als 250 Schanzen weltweit die Pläne.
Bilder [Bearbeiten]
Entwicklung des Schanzenrekords [Bearbeiten]
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Internationale Wettbewerbe [Bearbeiten]
Genannt werden alle von der FIS organisierten Skiflugwettbewerbe[1]
Siehe auch [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
- Heini-Klopfer-Skiflugschanze auf Skisprungschanzen.com (deutsch)
- Skiclub Oberstdorf
- Seite zur Baugeschichte der Schanze mit Bild von Heini Klopfer
- Website des Skiflug-Organisationskomittees Oberstdorf
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ FIS Results Oberstdorf. Abgerufen am 2. Oktober 2012.
Lysgårds-Schanze, Lillehammer | Rukatunturi-Schanze, Kuusamo | RusSki Gorki, Krasnaja Poljana | Gross-Titlis-Schanze, Engelberg
61. Vierschanzentournee: Schattenbergschanze, Oberstdorf | Große Olympiaschanze, Garmisch-Partenkirchen | Bergiselschanze, Innsbruck | Paul-Ausserleitner-Schanze, Bischofshofen
Malinka, Wisła | Wielka Krokiew, Zakopane'' | Ōkurayama-Schanze, Sapporo | Vikersundbakken, Vikersund | Čerťák-Skiflugschanze, Harrachov
5. FIS-Team-Tour 2013: Mühlenkopfschanze, Willingen | Vogtland Arena, Klingenthal | Heini-Klopfer-Skiflugschanze, Oberstdorf
Nordische Skiweltmeisterschaft 2013: Trampolino dal Ben, Val di Fiemme
Salpausselkä-Schanze, Lahti | Puijo-Schanze, Kuopio | Granåsen, Trondheim | Holmenkollen, Oslo | Letalnica, Planica