Heiningen (Niedersachsen)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Heiningen
Heiningen (Niedersachsen)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Heiningen hervorgehoben
52.07083333333310.557222222222101Koordinaten: 52° 4′ N, 10° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Wolfenbüttel
Samtgemeinde: Oderwald
Höhe: 101 m ü. NHN
Fläche: 8,41 km²
Einwohner: 663 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 79 Einwohner je km²
Postleitzahl: 38312
Vorwahl: 05334
Kfz-Kennzeichen: WF
Gemeindeschlüssel: 03 1 58 019
Adresse der Verbandsverwaltung: Dahlgrundsweg 5
38312 Börßum
Bürgermeister: Andreas Niebuhr[2] (SPD)
Lage der Gemeinde Heiningen im Landkreis Wolfenbüttel
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Heiningen ist eine Gemeinde der Samtgemeinde Oderwald (Sitz in Börßum) im südwestlichen Teil des Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen (Deutschland).

Geografie[Bearbeiten]

Heiningen liegt am Südostrand des Oderwaldes, etwa elf Kilometer südlich der Kreisstadt Wolfenbüttel, rund sechs Kilometer nördlich von Schladen und knapp zwei Kilometer westlich von Börßum. Ungefähr vier Kilometer westlich führt die Bundesautobahn 395 am Dorf vorbei, die über die nach Flöthe führende Landesstraße 512 zu erreichen ist.

Geschichte[Bearbeiten]

Wesentlich bestimmend für den Ort war die Gründung des Klosters Heiningen um das Jahr 1000 durch Stiftung der sächsischen Adelsfamilie der Billunger. Um 1126 führte die erste Klosterreform Augustinerregeln ein, in dieser Zeit soll der Bau der Klosterkirche begonnen worden sein, wie sie heute zu sehen ist.

Während der Reformationszeit geriet Heiningen infolge der Hildesheimer Stiftsfehde in braunschweigischen Besitz. Das Kloster Heiningen wurde im Jahr 1810 aufgehoben und das zugehörige Land verkauft.

Religion[Bearbeiten]

Die katholische Kirche St. Peter und Paul aus dem 12. Jahrhundert ist die größte Kirche in Heiningen, sie gehört seit 2006 zur Pfarrgemeinde St. Petrus in Wolfenbüttel.

Ihr gegenüber befindet sich die evangelisch-lutherische Lukaskirche. Sie gehört zum Pfarrverband Heiningen-Werlaburgdorf mit Sitz in Werlaburgdorf.

Politik[Bearbeiten]

Der Gemeinderat, der am 11. September 2011 gewählt wurde, setzt sich wie folgt zusammen:

  • SPD 5 Sitze
  • Freie Wähler für Heiningen 4 Sitze
  • CDU 1 Sitz

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)

Bürgermeister ist Andreas Niebuhr (SPD).

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Das Wappen zeigt einen geteilten Schild. Im oberen silbernen Feld ein dreitüriges Torhaus mit schwarzem Dach und beiderseits anstoßenden roten Mauer. Im unteren blauen Feld zwei silberne bartauswärts gekreuzte (Petrus-)Schlüssel.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wahrzeichen des Ortes ist die romanische Klosterkirche St. Peter und Paul. Der prächtige Gutshof Heiningen diente in den frühen 1950er Jahren als Drehort für einen Heimatfilm.

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

  • Joseph Müller (* 19. August 1894 in Salmünster in Hessen, † 11. September 1944 in Brandenburg), Priester und Märtyrer, war von Oktober 1937 bis August 1943 als Pfarrer der katholischen Pfarrgemeinde in Heiningen tätig. Er wurde 1944 von den Nationalsozialisten hingerichtet.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Heiningen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Fortgeschriebene Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012 (Hilfe dazu)
  2. http://www.samtgemeinde-oderwald.de/index.phtml?mNavID=1424.53&sNavID=1424.53&La=1