Heinkel He 50

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Heinkel He 50
Typ: Sturzkampfflugzeug
Entwurfsland: Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich
Hersteller: Heinkel
Erstflug: 1931
Indienststellung: 1935
Stückzahl: 78

Die Heinkel He 50 (HD 50) war ein einmotoriges Marine-Aufklärungs- und -Sturzkampfflugzeug der Ernst Heinkel Flugzeugwerke ab 1931. Sie konnte mit Doppelschwimmern oder einem Fahrwerk mit festen Sporn ausgerüstet werden.

Die He 50 war ein zweisitziger Doppeldecker mit verspannten Tragflächen. Die Tragflächen waren teilweise mit Leichtmetall verkleidet, sonst mit Stoff bespannt. Der Rumpf bestand aus geschweißten Stahlrohren; der vordere Teil bis zu den beiden Sitzen war mit Leichtmetall verkleidet, der restliche Teil mit Stoff bespannt.

Geschichte[Bearbeiten]

Die ersten im Auftrag der Marine hergestellten Prototypen waren noch mit Junkers L 5-Motoren ausgestattet, die sich jedoch als zu schwach erwiesen. Die He 50 wurde daraufhin mit einem luftgekühlten Siemens-„Jupiter“-Motor ausgestattet. Der Serienbau erfolgte bei Heinkel, den Bayerischen Flugzeugwerken und Focke-Wulf.

Noch während der Erprobung begann die Serienfertigung. Neben eines zeitweise als He 66 bezeichneten Prototypen für Japan wurden mindestens 24 He 50 für China hergestellt.[1]

Die Maschinen wurden als sturzflugfähige Schulmaschinen und für Versuche als Trägerflugzeuge für die Graf Zeppelin eingesetzt.[1] Ab 1943 wurden auch einige He 50 als Nachtschlachtflugzeuge für nächtliche Störangriffe, z.B. bei der NSG 11, eingesetzt.

Allgemeine Daten[Bearbeiten]

Kenngröße Daten
Baujahr(e) 1931 – 1944
Hersteller Heinkel
Spannweite oben 11,5 m
Spannweite unten 11,5 m
Länge 10,02 m
Höhe 4,5 m
Flügelfläche 34,8 m²
Startgewicht 2210 kg
Besatzung 2
Höchstgeschwindigkeit 200 km/h
Triebwerke 1x Junkers L 5 279 kW (380 PS), später 1x Siemens „Jupiter“ 371/317 kW (505/431 PS)

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Manfred Griehl: Typenkompass Heinkel, Motorbuch Verlag Stuttgart, 2012, ISBN 978-3-613-03424-2