Heinrich Boie

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Zoologen Heinrich Boie. Für den Schriftsteller siehe Heinrich Christian Boie.
Heinrich Boie

Heinrich Boie (* 4. Mai 1794 in Meldorf, Schleswig-Holstein; † 4. September 1827 in Buitenzorg, heute Bogor, Indonesien) war ein deutscher Zoologe.

Boie, ein Sohn des Schriftstellers Heinrich Christian Boie (1744–1806), begann zunächst Jura in Kiel und Göttingen zu studieren. Angeregt durch die Vorlesungen von Johann Friedrich Blumenbach in Göttingen und später von Friedrich Tiedemann in Heidelberg wechselte er zur Biologie. 1821 berief ihn Coenraad Jacob Temminck als Konservator an das Naturkundemuseum Naturalis in Leiden.

Kurz nach seinem Amtsantritt begann Boie, eine Herpetologie Javas zu verfassen, wobei er sich auf Sammelstücke von Carl Reinwardt (1773–1854), Heinrich Kuhl und Johan Coenraad van Hasselt (1797–1823), alles Mitglieder der Naturkunde-Kommission von Niederländisch-Indien, stützen konnte.

Nach dem Tod von Kuhl wurde Boie auserwählt, ihn auf Java zu ersetzen. Dort starb Boie krankheitsbedingt. Seine „Herpetologie“ hatte er zwar vor seiner Abreise bereits fertiggestellt, jedoch nicht mehr publiziert. Sie wurde 1826 von seinem Nachfolger Hermann Schlegel auszugsweise veröffentlicht. Schlegel publizierte darüber hinaus Briefe Boies, in denen er neue Arten beschrieben hatte. Heinrichs Bruder Friedrich Boie sorgte ebenfalls dafür, dass einige Artikel nach seinem Tode erschienen.