Friedrich Heinrich (Brandenburg-Schwedt)

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Friedrich Heinrich Prinz von Preußen, „Markgraf von Schwedt“ (* 21. August 1709 in Schwedt; † 12. Dezember 1788 ebenda) war der letzte Inhaber der preußischen Sekundogenitur Schwedt-Wildenbruch. Sein Vater war Markgraf Philipp Wilhelm seine Mutter Johanna Charlotte von Anhalt-Dessau, Tochter des Fürsten Johann Georg II. von Anhalt-Dessau und der Prinzessin Henriette Catharina von Oranien.

[Bearbeiten] Leben

Nach dem Tod seines Vaters 1711 wurde Friedrich Heinrich von seiner Mutter unter der Vormundschaft erst seines Onkels Friedrichs I., dann seines Vetters Friedrich Wilhelms I. erzogen. Der Prinz zeigte wenig militärisches Interesse, 1733 erregte sich der König so sehr über die Unordnung in seiner Regimentsführung, dass Friedrich Heinrich für einige Wochen gefangengesetzt wurde. Von Friedrich dem Großen, der ihn wenig schätzte, wurde er militärisch nicht verwendet.

Als 1771 sein Bruder Friedrich Wilhelm starb, erbte er die Herrschaft Schwedt-Wildenbruch. Als „Markgraf von Brandenburg-Schwedt“ war er ein Förderer der Künste, besonders des Theaters. 1755 erwarb er das Prinzessinnenpalais in Berlin und holte 1785 die Schauspielerin Henriette Hendel-Schütz an sein Hoftheater.

Er war mit seiner direkten Cousine Leopoldine Marie von Anhalt-Dessau verheiratet. Ihr Vater war Leopold I. von Anhalt-Dessau besser bekannt unter dem Namen Der alte Dessauer. Nach der Geburt der beiden Töchter entzweiten sich die Ehepartner bald so heftig, dass die Markgräfin nach Kolberg verbannt wurde, wo sie für den Rest ihres Lebens bleiben musste.

Mit seinem Tod 1788 erlosch der Mannesstamm der preußischen Nebenlinie Schwedt, das Sekundogenitur-Fideikommiss fiel an die Krone zurück, seine Töchter und Nichten wurden ausbezahlt.

[Bearbeiten] Töchter

[Bearbeiten] Weblinks

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