Heinrich Held (Kirchenlieddichter)

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Heinrich Held (* 21. Juli 1620 in Guhrau in Schlesien; † 16. August 1659 in Stettin) war ein evangelischer Kirchenlieddichter.

Wegen der Gegenreformation übersiedelte Helds Familie 1628 von seinem Geburtsort Guhrau in das 30 km entfernte Fraustadt. Um 1637 ist sein Besuch des Gymnasiums in Thorn belegt. Nachweislich um 1637 bis 1640 studierte er in Königsberg Jura. Er arbeitete als Hauslehrer und beendete sein Jurastudium abschließend um 1647/1648 in Rostock. Er kehrte nach Fraustadt zurück und war um 1651 als Rechtsanwalt tätig. 1657 wurde er Stadtsekretär in Altdamm bei Stettin. Dort fungierte er ab 1658 als Kämmerer und gleichzeitig als Ratsherr.

Sein poetisches Wirken lässt sich der ersten schlesischen Dichterschule zuordnen.

Im gegenwärtigen Evangelischen Gesangbuch (EG) sind das von Held verfasste Adventslied Gott sei Dank durch alle Welt (Nr. 12) und das Pfingstlied Komm, o komm, du Geist des Lebens (Nr. 134) enthalten.

Werke[Bearbeiten]

  • Komm, o komm, du Geist des Lebens (EG 134)[1]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Komm, o komm, du Geist des Lebens bei ingeb.org