Heinrich Hermelink

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Heinrich August Hermelink (* 30. Dezember 1877 in Mulki bei Mangalore, Indien; † 11. Februar 1958 in München) war ein evangelischer Kirchenhistoriker.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Werdegang

Heinrich Hermelink wurde als Missionarskind in Ostindien geboren, sein Vater war der Missionar Jan Hermelink (1848–1909). Im Alter von acht Jahren wurde er nach Basel und zwei Jahre später auf die Lateinschule nach Göppingen geschickt. Nach seinem Studium in Tübingen, das er mit einer Promotion an der philosophischen Fakultät beschloss, arbeitete er zwischen 1904 und 1906 am Staatsarchiv Stuttgart, bevor er sich 1906 an der theologischen Fakultät der Universität Leipzig bei Albert Hauck promovierte und habilitierte. Danach war er in Leipzig als Dozent und seit 1909 auch als Pfarrer tätig.

Nachdem Hermelink im Ersten Weltkrieg Ende 1914 schwer verwundet wurde, bekleidete er 1915 in Bonn und ab 1918 in Marburg eine ordentliche Professur für Kirchengeschichte.

[Bearbeiten] Ehrungen

[Bearbeiten] Werke

  • Das Christentum in der Menschheitsgeschichte von der französischen Revolution bis zur Gegenwart (3 Bände, Stuttgart: Metzler)
    • Band 1: Revolution und Restauration 1789–1835 (1951)
    • Band 2: Liberalismus und Konservativismus 1835–1870 (1953)
    • Band 3: Nationalismus und Sozialismus 1870–1914 (1955)
  • (als Herausgeber): Kirche im Kampf. Dokumente des Widerstands und des Aufbaus in der evangelischen Kirche Deutschlands von 1933 bis 1945 (Tübingen; Stuttgart: Wunderlich 1950)

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

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