Heinrich Herzig

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Heinrich Herzig (* 28. Juni 1887 in Rheineck/Kanton St. Gallen; † 16. August 1964 ebenda) war ein Schweizer Künstler, vor allem ein Maler in der Schweiz und in Deutschland.

Werdegang[Bearbeiten]

Heinrich Herzig, aufgewachsen in Rheineck, trug schon früh den Wunsch in sich, Kunstmaler zu werden. Vorerst aber erlernte er den damaligen Modeberuf des Stickereizeichners. In den Jahren 1908 bis 1914 liess er sich in München zum Kunstmaler ausbilden. Dort wohnte er später auch zeitweise bei seinem Bruder, entwarf Stickereizeichnungen und malte Bilder. Seine Vorliebe galt dem Malen mit Öl- und Wasserfarben.

Die Gemeinde Rheineck stellte dem Kunstschaffenden ein Atelier unter der alten Burg zur Verfügung. Zwischendurch unterrichtete er auch an der örtlichen Oberstufe. Es entstand ein breitgefächertes Werk: Aquarelle, Ölbilder, Holzschnitte, Glasmalereien, Illustrationen und Wandmalereien mit Darstellungen von Anekdoten aus dem täglichen Leben und Motiven aus der Natur. Der beliebte Maler durfte die Würde des Ehrenbürgers entgegennehmen, und nach seinem Tod widmete Rheineck seinem Namen eine Strasse.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Schneelandschaft, gemalt 1917
  • Gant im Appenzellerland, Ölgemälde von 1948
  • Am alten Rhein, gemalt 1949
  • Studie nach Natur, Zeichnung von 1951
  • Mutter und Kind im Rheintal, 1957
  • Winter bei Wolfhalden, gemalt im Jahr 1964

Literatur[Bearbeiten]

  • Sabine Greiser: Heinrich Herzig (1887-1964), Rheineck. Rheintaler Köpfe, Berneck 2004, S.222-224.
  • Heinrich Herzig, in: Verlorene Moderne in der Ostschweiz. Junge St. Galler Kunst 1920-1940. Ausstellungskatalog von Jost Kirchgraber und Richard Butz. St. Peterzell, Propstei, 2004.
  • Erwin Feurer: Heinrich Herzig, Aufarbeitung des Nachlasses, Band 1, Egnach 2009.
  • Erwin Feurer: Heinrich Herzig, Aufarbeitung des Nachlasses, Photographien um 1920, Band 2, Egnach 2009.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]