Heinrich Langwost
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Heinrich Langwost (* 15. April 1874 in Pattensen; † 6. Juni 1944 in Hannover) war ein deutscher Politiker und Mitglied der Deutsch-Hannoverschen Partei (DHP).[1]
[Bearbeiten] Leben
Langwost erhielt bis zum 20. Lebensjahr durch Privatlehrer seine Ausbildung, wurde Redakteur und Mitarbeiter zahlreicher Zeitungen. Er war von 1896 an gleichzeitig Beamter der Wollwäscherei und Kämmerei in Döhren-Wülfel. 1903 trat er zum ersten Mal politisch hervor als Führer des demokratischen Flügels der welfisch-konservativen DHP.
Im Reichstag blieb der DHP-Abgeordnete fraktionslos. Ende 1925 wurde er nach massiven Auseinandersetzungen aus der DHP ausgeschlossen, später jedoch wieder aufgenommen. Von 1929 bis 1933 gehörte er dem Stadtparlament Hannover an. Er war Gründer (1923) und Hochmeister des Großdeutschen Ordens „Heinrich der Löwe“, der vor allem für die politische Selbstbestimmung Niedersachsens auf demokratisch-fortschrittlicher Grundlage eintrat.
Langwost tat sich auch als Schriftsteller welfisch-heimatlicher Schriften hervor. Eine Gestapo-Kartei registriert: „Logenmeister“.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ Beatrix Herlemann: Biographisches Lexikon niedersächsischer Parlamentarier 1919–1945. Hannover 2004, S. 213.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Langwost, Heinrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker |
| GEBURTSDATUM | 15. April 1874 |
| GEBURTSORT | Pattensen |
| STERBEDATUM | 6. Juni 1944 |
| STERBEORT | Hannover |

