Heinrich Natter

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Heinrich Natter

Heinrich Natter (* 16. März 1844 in Graun im Vinschgau, Südtirol; † 13. April 1892 in Wien) war ein österreichischer Bildhauer und Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Heinrich Natter war mit Ottilie Hirschl verheiratet, die Stieftochter Selma (*1871) in die Ehe mitbrachte. 1876 wurde der gemeinsame Sohn Siegfried geboren.[1]

Natter arbeitete oft mit dem Architekten Otto Hieser zusammen. Er schuf Denkmäler unter anderem in Leipzig, Zürich, Bozen und Wien. Zu seinen bekanntesten Werken, die zur Denkmalkunst jener Zeit gehören[2], werden gezählt:

Der Leichnam des Verstorbenen wurde am 16. April 1892[4] vom Trauerhaus, Wien II., Schüttelstraße 3, letztwillig nach Zürich zur Kremation überführt.[5]

Ehrungen[Bearbeiten]

Im Jahr 1894 wurde in Wien Hernals (17. Bezirk) die Nattergasse nach ihm benannt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hyacinth Holland: Natter, Heinrich. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 52, Duncker & Humblot, Leipzig 1906, S. 588–591.
  • Ottilie Natter [Witwe]: Heinrich Natter – Leben und Schaffen eines Künstlers. Prometheus Verlagsgesellschaft, Berlin 1914.[6]
  • E. Egg: Natter Heinrich. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 7. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1978, ISBN 3-7001-0187-2, S. 39.
  • Ingrid Spitzbart: Der Bildhauer Heinrich Natter (1844–1892). Leben, Werk und Freundeskreis in München, Wien und Gmunden. Gedenkschrift zum 100. Todestag des Bildhauers. (Saisonausstellung 1992. Gedächtnisausstellung zum 100. Todestag: Büsten, Reliefs, Entwurfsmodelle. 25. April 1992 – 26. Oktober 1992). Kammerhofmuseum der Stadt Gmunden, Gmunden 1991.[7]
  • Eugen Trapp: Natter, Heinrich. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 18, Duncker & Humblot, Berlin 1997, ISBN 3-428-00199-0, S. 753 f. (Digitalisat).
  • Ursula Lillie: Standbilder und Denkmäler von Heinrich Natter. Wien, Univ., Dipl.-Arb., 1998.[8]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Heinrich Natter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Heinrich Natter †.. In: Innsbrucker Nachrichten, 14. April 1892, S. 4, Mitte links. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/ibn
  2. E. Egg: Natter Heinrich.
  3. Die Enthüllung des Haydn-Denkmals.. In: Neue Freie Presse, Abendblatt, 31. Mai 1887, S. 2, oben links. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nfp
  4. Parte Heinrich Natter.. In: Neue Freie Presse, Morgenblatt, 14. April 1892, S. 14, oben links. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nfp
  5. Heinrich Natter.. In: Neue Freie Presse, Morgenblatt, 14. April 1892, S. 4, Spalte 2 Mitte. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nfp
  6. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund.
    Katalogzettel Österreichische Nationalbibliothek
    Katalogzettel Österreichische Nationalbibliothek, Ausgabe: Verlag Schaft, Berlin 1914.
  7. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund.
  8. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund.