Heinrich Rasche

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Heinrich Rasche (* 29. April 1794 in Hamburg; † 25. Februar 1876 in Doberan) war ein deutscher Orgelbauer.

Leben[Bearbeiten]

Heinrich Rasche war der Sohn des Stadtdieners Johann Ernst Christian Rasche. Er erlernte das Orgelbauerhandwerk vermutlich in der Werkstatt von Joachim Wilhelm Geycke in Hamburg. Als dieser 1833 seine Werkstatt verkaufte, ging er nach Mecklenburg - er war hier bereits 1828 tätig, als er eine Orgel von Hamburg in die Dorfkirche Bentwisch umsetzte. Als 1832 sein Orgelneubau in der reformierten Kirche in Altona aufgebaut wurde, brachte er die Vorgängerorgel von Arp Schnitger in die Dorfkirche Blankenhagen. Der Uhrmacher und Organist an der Nikolaikirche Rostock Joachim Heinrich Fromm holte Heinrich Rasche nach Rostock, wo dieser 1834 das Bürgerrecht erhielt. 1838 war er „Privilegierter Landes-Orgelbauer“. 1843 musste Rasche Konkurs anmelden und zog 1846 mit seiner Werkstatt in das benachbarte Doberan. Ab 1875 war er arbeitsunfähig, krank und hilfsbedürftig. Von 1836 bis 1867 wirkte Heinrich Rasche als Orgelsachverständiger und Orgelpfleger. Neben einigen Neubauten führte er zahlreiche umfängliche Reparaturen und Umbauten an Orgeln durch.

Werke (Neubauten)[Bearbeiten]

Klosterkirche Ribnitz

Literatur[Bearbeiten]

  •  Grete Grewolls: Wer war wer in Mecklenburg und Vorpommern. Das Personenlexikon. Hinstorff Verlag, Rostock 2011, ISBN 978-3-356-01301-6, S. 7934.

Weblinks[Bearbeiten]