Heinrich Sattler

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Heinrich Sattler (* 13. April 1811 in Quedlinburg; † 17. Oktober 1891 in Braunschweig; auch: Johann Heinrich Ferdinand Sattler) war ein deutscher Organist und Publizist.

Leben[Bearbeiten]

Sattler war Schüler von W. Liebau (Quedlinburg) und Johann Nepomuk Hummel (Weimar) und als Organist in Blankenburg (1838) tätig. 1861 wechselte er nach Oldenburg, wo er auch als Theoretiker und Komponist hervortrat.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Mozart: Erinnerung an sein Leben und Wirken; nebst Bemerkungen über dessen Bedeutung für die Tonkunst. Langensalza 1856
  • Die Orgel: nach den Grundsätzen der neuesten Orgelbaukunst. Langensalza 1857. (Unveränderter Nachdruck: Weinheim [u.a.]: Beltz 1996)

Kompositionen[Bearbeiten]

  • "Die Sachsentaufe" (Oratorium)
  • "Triumph des Glaubens" (Kantate)
  • "Der Taucher" (nach Schiller)
  • Messe für drei Frauenstimmen
  • Kammermusikwerke
  • Chöre

Quellen[Bearbeiten]

  • Hugo Riemann, Musiklexikon 1916
  • Nachwort zur Neuedition von "Die Orgel", 1996.

Literatur[Bearbeiten]

  • Horst-Rüdiger Jarck, Günter Scheel (Hrsg.): Braunschweigisches Biographisches Lexikon. 19. und 20. Jahrhundert, Hannover 1996, S. 512
  • Eitelfriedrich Thom: Heinrich Sattler (1811 - 1891) und das Musikleben seiner Zeit im Nördlichen Vorharz: ein Beitrag zur musikalischen Landschaftsforschung im Bereich des nördlichen Vorharzes im 19. Jh. Halle, Univ., Philos. Fak., Diss. A, 1973