Heinrich Walpot von Bassenheim

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Statue des Heinrich Walpot von Bassenheim in Bassenheim

Heinrich Walpot von Bassenheim (auch Heinrich Waldbott; † 1200) war der erste Hochmeister des Deutschen Ordens in der Zeit von 1198 bis 1200.

Heinrich stammt aus der Familie der Walpot von Bassenheim, einem rheinischen Ministerialengeschlecht.[1]

Nach anderen Quellen war er bürgerlicher Herkunft und entstammte einer Kaufmannsfamilie aus Mainz. Die wenigen Informationen, die über ihn bekannt sind, stammen häufig lediglich aus Theorien von Historikern. Aussagen müssen daher immer wieder auf ihre ursprünglichen Quellen hin überprüft werden.

Wohl schon seit 1196 Vorsteher (Praeceptor) wurde er 1198 zum ersten Hochmeister der in einen Ritterorden umgewandelten Spitalbruderschaft gewählt. Auf Vermittlung von Papst Innozenz III. erhielt er 1199 von Gilbert Hérail, Großmeister der Templer, eine Kopie der Klosterregeln des Templerorden, die Heinrich für den Deutschen Orden übernahm.

Heinrich starb im Jahr 1200 im Heiligen Land und wurde in Akkon begraben.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Johannes Voigt: Geschichte Preußens, von den ältesten Zeiten bis zum Untergang der Herrschaft des Deutschen Ordens, 2. Band: Die Zeit von der Ankunft des Ordens bis zum Frieden 1249, Königsberg 1827, S. 36 ff..
Vorgänger Amt Nachfolger
-- Hochmeister des Deutschen Orden
1198–1200
Otto von Kerpen