Heinrich XIX. (Reuß-Greiz)

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Heinrich XIX. Reuß, Graf und Herr von Plauen, Herr zu Greiz, Kranichfeld, Gera, Schleiz und Lobenstein (* 1. März 1790 in Offenbach; † 31. Oktober 1836 in Greiz) war regierender Fürst Reuß zu Greiz.

Leben[Bearbeiten]

Heinrich XIX. war ein Sohn des Fürsten Heinrich XIII. Reuß zu Greiz und dessen Gemahlin Prinzessin Luise von Nassau-Weilburg (1765–1837). Er folgte seinem Vater als Fürst Reuß zu Greiz 1817.

1819 ließ Heinrich gegenüber dem Unteren Schloss durch den Baumeister Wilhelm Pöhl die sogenannte „Alte Wache“ errichten, in der bis 1918 die Schlosswache untergebracht war.

Fürst Heinrich heiratete am 7. Januar 1822 in Prag Prinzessin Gasparine (1798–1871), Tochter des Prince Charles de Rohan-Rochefort. Ihr zu Ehren errichtete er auf dem Alexandrinenberg in Greiz den Gasparinentempel. Da seine Gemahlin katholischen Glaubens war, ließ der Fürst die Rotunde im Greizer Park in eine katholische Kapelle umwandeln. Fürstin Gasparine begründete in Greiz auch wieder eine katholische Gemeinde. Da er aus seiner Ehe nur zwei Töchter hatte, ging die Regierung nach seinem Tod an seinen Bruder Heinrich XX. über.

Nachkommen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Friedrich Wilhelm Trebge: Spuren im Land. Hohenleuben, 2005.
  • Thomas Gehrlein: Das Haus Reuß – Älterer und Jüngerer Linie. Börde Verlag 2006, ISBN 978-3-9810315-3-9.
Vorgänger Amt Nachfolger
Heinrich XIII. Fürst Reuß zu Greiz
18171836
Heinrich XX.