Heinz-Günter Scheil

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Heinz-Günter Scheil
Spielerinformationen
Geburtstag 9. November 1962
Geburtsort BraunschweigDeutschland
Größe 178 cm
Position Defensives Mittelfeld
Vereine in der Jugend
1970–1978
1978–1981
TSV Vordorf
Eintracht Braunschweig
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1981–1984
1984–1993
Eintracht Braunschweig (A)
Eintracht Braunschweig

229 (6)
Stationen als Trainer
1995
1995–1997
1997–2000
2001–2003
2003–2004
2004–2007
2007–2008
2009–2013
Eintracht Braunschweig
Eintracht Braunschweig (Co-Trainer)
Goslarer SC 08
MTV Gifhorn
Goslarer SC 08
BSV Ölper 2000
Eintracht Braunschweig (Co-Trainer)
SSV Kästorf 1922
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Heinz-Günter Scheil (* 9. November 1962 in Braunschweig) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger -trainer.

Karriere[Bearbeiten]

Spielerkarriere[Bearbeiten]

Seine Karriere begann Scheil als Siebenjähriger in der Jugend des TSV Vordorf, wo er bis 1978 blieb.[1] 1978 ging er zu Eintracht Braunschweig. In den frühen 1980er Jahren spielte er bei der Amateurmannschaft der Braunschweiger. 1984 stand er erstmals im Profikader der Eintracht, und in der Abstiegssaison 1984/85 kam Scheil am 3. Spieltag bei der 0:1-Niederlage gegen Waldhof Mannheim zum Einsatz.

In seiner zweiten Saison spielte er 18-mal, und in der Saison 1986/87 wurde er Stammspieler; Heinz-Günter Scheil absolvierte 37-mal, ihm unterlief allerdings ein Eigentor bei der 1:3-Niederlage gegen den VfL Osnabrück (12. Spieltag). Nach dem Abstieg absolvierte er in der Saison 1987/88 39 Spiele und schoss vier Tore. Sein erstes Profitor für die Blau-Gelben schoss Scheil in der darauf folgenden Spielzeit, als er beim 2:0-Sieg gegen Hertha BSC den Endstand erzielte.

Am Ende seiner Karriere spielte Heinz-Günter Scheil einmal in der Bundesliga, 189-mal in der 2. Bundesliga und 39-mal in der Oberliga. Scheil stieg einmal aus der Bundesliga ab (1984/85), zweimal aus der 2. Liga (1986/87, 1992/93) und stieg einmal in der 2. Liga auf (1987/88).

Trainerkarriere[Bearbeiten]

Nachdem Jan Olsson am 24. September 1995 entlassen wurde, übernahm Scheil den Verein interimsmäßig ein Tag darauf. Bis zum 23. Oktober blieb er Trainer, dann übernahm Benno Möhlmann, und er wurde daraufhin Co-Trainer unter ihm. 1997 verließ er den Verein Richtung Goslarer SC 08, wo Scheil bis 2000 blieb. Danach ging er zur Saison 2001/2002 zum MTV Gifhorn. 2003 kehrte Heinz-Günter Scheil zum Goslarer SC zurück. In der Saison 2004/05 übernahm er den Trainerposten des BSV Ölper 2000.

2007 kehrte er zur Eintracht zurück, nachdem Benno Möhlmann wieder Trainer wurde. Laut eigenen Angaben kam die Anfrage „völlig unverhofft“, aber „hat sofort Ja gesagt“.[2] Jedoch traten beide am 12. Mai 2008 nach dem Auswärtsspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen zurück.

2009 ging Scheil zum SSV Kästorf 1922. Am 17. November 2013 gab er nach der 2:3-Niederlage im Meisterschaftsspiel der Fußball-Landesliga Niedersachsen gegen den MTV Wolfenbüttel seinen Rücktritt bekannt[3].

Erfolge[Bearbeiten]

Eintracht Braunschweig

Privates[Bearbeiten]

Der gelernte KFZ-Mechaniker[2] ist der Vater von Dominik Scheil, der ebenfalls in Braunschweig spielte und unter ihm beim SSV Kästorf 1922 spielt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Was geht, Heinz-Günter Scheil? auf wirsindeintracht.de, abgerufen am 16. Februar 2013.
  2. a b Scheil: Ich habe sofort Ja gesagt. auf braunschweiger-zeitung.de, abgerufen am 16. Februar 2013.
  3. Gifhorner Rundschau: Scheil-Rücktritt schockt den SSV Kästorf 1922, 18. November 2013