Heinz Heß

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Architekten Heinz Heß. Für den Unternehmer siehe Heinz Hess.

Heinz Heß (* 2. Juni 1922; † 5. März 1992) war ein deutscher Architekt. Er war an mehr als 20 Kirchenneubauten im Raum Mannheim beteiligt.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Heß begann 1940 ein Architekturstudium an der Technischen Hochschule Karlsruhe, das von 1941 bis 1945 vom Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg unterbrochen war. Er lernte bei Otto Ernst Schweizer und Heinrich Müller. Nach seinem Diplom 1948 war er Assistent bei Professor Heinrich Müller. 1951 legte er die große Staatsprüfung ab und ging in den Staatsdienst, wo er unter anderem bei Horst Linde tätig war. 1956 wechselte er zum erzbischöflichen Bauamt Heidelberg des Erzbistums Freiburg und leitete bis zu seinem Ruhestand 1986 die Außenstelle Mannheim als Nachfolger von Hans Rolli. Von 1972 bis 1977 war er darüber hinaus Vorstand des Bauamts in Heidelberg.

Werk[Bearbeiten]

Zu seinen Werken zählen: St.-Antonius-Kirche in Rheinau mit Hans Rolli 1960, St.-Theresia-Kirche in Pfingstberg 1961, St.-Hildegard-Kirche in Käfertal 1961, St.-Konrad-Kirche in Casterfeld 1964, St.-Martin-Kirche in Luzenberg 1966, Zwölf-Apostel-Kirche in Vogelstang 1969, St.-Michael-Kirche in Blumenau 1971, Erweiterung St.-Remigius-Kirche in Heddesheim.

Literatur[Bearbeiten]

  • Werner Wolf-Holzäpfel: Katholischer Kirchenbau in Mannheim von 1874 bis heute: Zur Geschichte des Sakralbaus in Nordbaden im 19. und 20. Jahrhundert.. Mannheim 1999, ISBN 3-926260-45-9.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Heinz Heß – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien