Heisenberg-Programm

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Das Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft wurde nach dem deutschen Physiker Werner Heisenberg benannt, der im Alter von 31 Jahren den Nobelpreis für Physik erhielt. Das Programm richtet sich an Wissenschaftler, die alle Voraussetzungen für die Berufung auf eine Langzeit-Professur erfüllen und dient der Förderung dieses wissenschaftlichen Nachwuchses.

Es umfasst seit 1977 das Heisenberg-Stipendium und seit November 2005 auch die Heisenberg-Professur.[1] Das Förderungsprogramm soll den Wissenschaftlern ermöglichen, sich auf eine wissenschaftliche Leitungsposition vorzubereiten und in dieser Zeit weiterführende Forschungsthemen zu bearbeiten. Die maximale Förderungs-Dauer beträgt fünf Jahre.

Das Heisenberg-Stipendium beträgt seit Ende 2008 (inkl. Zuschläge) etwa 4600 Euro pro Monat, wobei vom Stipendiaten keine Sozialversicherungsbeiträge abgeführt werden müssen. Es kann gegebenenfalls eine private Krankenversicherung gewählt werden; in diesem Fall gewährt die DFG Beihilfen in Anlehnung an die Regelungen, die für Bundesbeamte gelten. Die Stipendiaten können weitere Fördermittel beantragen für Personal, Geräte, Reisen und Publikationen. Die Heisenberg-Professur kann sowohl nach W2 als auch nach W3 besoldet werden und wird nach positiver Zwischen-Evaluation nach fünf Jahren in eine unbefristete Professur umgewandelt. Grundsätzlich handelt es sich bei diesem Programm zwar um eine personenbezogene Förderung, die bundesdeutschen Universitäten nutzen jedoch das Renomée des Programms für die Ausweisung der eigenen Qualität und für eine proaktive Gestaltung ihrer eigenen Strukturentwicklung und Profilierung.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. academics.de (Die Zeit): Berichte und Nachrichten Die Heisenberg-Professur. Vgl. DFG: Heisenberg-Professur sichert nachhaltig Karrierewege. DFG finanziert Stelle für exzellente, berufbare Wissenschaftler (Memento vom 2. Juni 2008 im Internet Archive).