Helberg

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Helberg (Begriffsklärung) aufgeführt.

51.0688888888897.6391666666667Koordinaten: 51° 4′ 8″ N, 7° 38′ 21″ O

Helberg
Höhe: 375–427 m ü. NN
Einwohner: 81 (31. Dez. 2010)
Postleitzahl: 51647
Vorwahl: 02354
Helberg (Gummersbach)
Helberg

Lage von Helberg in Gummersbach

Helberg mit der „Burg“

Helberg ist ein Ortsteil von Gummersbach im Oberbergischen Kreis im südlichen Nordrhein-Westfalen, Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Geographie [Bearbeiten]

Der Ort liegt ca. 10,8 km vom Stadtzentrum entfernt in der Nähe von Genkel- und Aggertalsperre.

Geschichte [Bearbeiten]

1473 findet der Ort erstmals urkundlich Erwähnung: Im Richtschein des Stilkinger Lehngerichts werden unter den Lehnsmannen und Gerichtsbesitzern Tilman op dem Hellenbergh und Clas vamme Hellenberge genannt[1].

Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

„Burg“

Den oberen Teil Helbergs dominiert die so genannte „Burg“, ein wehrhaft anmutendes Bauernhaus. Das Feste Haus oder Kasteel (niederdeutsch für Kastell) mit mächtigen Bruchsteinmauern auf zwei Geschossen und Mansarddach erweckt Interesse besonders durch seine ungewöhnliche achteckige Form (vier lange Seiten à 8 m und vier kurze à 4 m). Die „Burg“ wurde im 18. Jh. über einer angeblich mittelalterlichen Anlage ausgebaut. Das Haus erhielt 1918 einen neuen Innenausbau und wird heute durch zwei Wohneinheiten bewohnt[2].

Freizeit [Bearbeiten]

Wandern und Radwege [Bearbeiten]

  • Ab Wanderparkplatz Helberg wird vom SGV der Rundwanderweg A1 angeboten (4,6 km).

Verkehr [Bearbeiten]

Helberg ist nur mittelbar an den ÖPNV angeschlossen. Man erreicht den Ort mit der Buslinie 318 (Gummersbach - (Niedernhagen -) Lieberhausen / Piene / Pernze) über die Haltestelle Deitenbach, ab dort etwa 1 km Fußweg.

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1.  K. Pampus, Oberbergische Abteilung 1924 e.V. d. Bergischen Geschichtsvereins (Hrsg.): Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte. Gronenberg, Gummersbach 1997, ISBN 978-3-88265-206-2.
  2.  Dietrich Rentsch, Rudolf Wesenberg, Albert Verbeek (i. A. d. Landschaftsverbandes Rheinland (Hrsg.): Die Denkmäler des Rheinlands: Oberbergischer Kreis. Rheinland-Verlag/L.Schwann, Düsseldorf 1967.