Held der DDR

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Held der DDR

Der Ehrentitel Held der DDR wurde am 28. Oktober 1975 als höchster Ehrentitel der Deutschen Demokratischen Republik gestiftet und am 28. November 1975 erstmals anlässlich seines 65. Geburtstages an Armeegeneral Heinz Hoffmann verliehen. Erster ausländischer Geehrter war Leonid Iljitsch Breschnew, der am 13. Dezember 1976 mit diesem Ehrentitel ausgezeichnet wurde. Insgesamt erhielt Breschnew diese Auszeichnung drei Mal.

Verleihungsbedingungen[Bearbeiten]

Der Ehrentitel konnte an Personen verliehen werden, die durch außerordentliche Leistungen sowie Verdienste Heldentaten für die Deutsche Demokratische Republik, für ihre Entwicklung und allseitige Stärkung, für die internationale Anerkennung und Autorität sowie für ihren sicheren militärischen Schutz vollbracht hatten. Dazu waren hohe persönliche Einsatz- und Opferbereitschaft gefordert, genauso wie Mut und Kühnheit. Dabei konnten Heldentaten gewürdigt werden, die vollbracht wurden in den Bereichen als:

  • Widerstandskämpfer im illegalen und militärischen Widerstand gegen den Faschismus
  • Angehöriger der Nationalen Volksarmee und anderer bewaffneter Organe der DDR
  • Bürger der DDR in Zusammenarbeit mit bewaffneten Organen der DDR
  • Bürger ausländischer Staaten im Einzelfall

Zum Titel selber gehörten die Medaille Goldener Stern, eine Urkunde sowie eine Geldprämie und die obligatorische Mitverleihung des Karl-Marx-Ordens ab 1978. Beide Ehrenzeichen waren nach dem Tod des Ausgezeichneten an den Staat zurückzugeben. Ursprünglich war eine Jahresquote von zehn Titelvergaben vorgesehen. Zu den Eigenheiten gehörte es, dass es nicht nur „einfache“, sondern auch „zweifache“ Helden gab, das heißt, der Ehrentitel wurde zweimal vergeben.

Träger (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]