Helen Reddy

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Helen Reddy

Helen Reddy (* 25. Oktober 1941 in Melbourne, Australien) ist eine australische ehemalige Sängerin und Filmschauspielerin, die seit 1974 auch einen amerikanischen Pass besitzt. In den 1970er Jahren gehörte sie zu den erfolgreichsten Sängerinnen der Vereinigten Staaten mit zahlreichen großen Hits.

Karriere[Bearbeiten]

Insgesamt stand Reddy dreimal auf Platz eins der amerikanischen Single-Charts: I Am Woman (1972),[1] Delta Dawn (1973) und Angie Baby (1974).[2] Alle drei Hits und die Single Leave Me Alone (Ruby Red Dress) wurden mit je einer Goldenen Schallplatte für über eine Million verkaufter Einheiten ausgezeichnet.[3] I Am Woman erhielt außerdem einen Grammy für die beste weibliche Gesangsleistung.

International bei Capitol Records unter Vertrag, wurden Reddys zahlreiche Veröffentlichungen auch auf dem deutschsprachigen Markt (Vertrieb: EMI) veröffentlicht. Jedoch konnte sie hier nie richtig Fuß fassen. Allerdings liefen zwei ihrer bekanntesten Filme erfolgreich in den heimischen Kinos: Giganten am Himmel (1974) und Elliot, das Schmunzelmonster (1977). Für erstgenannten Film erhielt sie eine Nominierung für den Golden Globe Award als Beste Nachwuchsdarstellerin.

Im Jahre 2002 beendete Reddy ihre Karriere im Showgeschäft, verließ die Vereinigten Staaten und zog sich für einige Jahre auf die australische Norfolkinsel zurück. Mittlerweile lebt sie in Sydney und arbeitet als Schlaftherapeutin. 2006 veröffentlichte Reddy ihre Autobiografie The Woman I Am. Ein musikalisches Comeback schloss sie mehrfach aus.[4]

Privat[Bearbeiten]

Reddy leidet seit vielen Jahren an einer Unterfunktion der Nebennierenrinde, die kontinuierlich behandelt werden muss. Sie ist Schirmherrin der gemeinnützigen Gesellschaft Australian Addison’s Disease Association Inc., die sich um mehr Aufmerksamkeit bezüglich der Krankheit in der Öffentlichkeit bemüht.[5]

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1971: I Don't Know How to Love Him
  • 1971: Helen Reddy
  • 1972: I Am Woman
  • 1973: Long Hard Climb
  • 1974: Love Song for Jeffrey
  • 1974: Free and Easy
  • 1975: No Way to Treat a Lady
  • 1976: Music, Music
  • 1977: Ear Candy
  • 1978: We'll Sing in the Sunshine
  • 1979: Live in London
  • 1979: Reddy
  • 1980: Take What You Find
  • 1981: Play Me Out
  • 1983: Imagination
  • 1990: Feel So Young
  • 1998: Center Stage
  • 2000: The Best Christmas Ever

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Helen Reddy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

  • Irwin Stambler: The Encyclopedia Of Pop, Rock And Soul. 3. überarbeitete Auflage, S. 560f. St. Martin’s Press, New York City (New York) 1989, ISBN 0-312-02573-4.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nähere Informationen zu diesem Titel In: Fred Bronson: The Billboard Book of Number One Hits. 3. überarbeitete und erweiterte Aufl. Billboard Publications, New York City (New York) 1992, S. 324.
  2. Joel Whitburn: Top Pop Singles 1955–1993. Record Research Ltd., Menomonee Falls, Wisconsin 1994, S. 490f.
  3. Adam White: The Billboard Book Of Gold And Platinum Records. 2. überarbeitete Auflage, Omnibus Press, London 1990, S. 191.
  4. „Singer Helen Reddy is now a writer and a speaker“, USA Today, 16. April 2008
  5. Helen Reddy, Patron of the A.A.D.A., auf addisons.org.au