Helga Borsche

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Helga Borsche (* 16. September 1939 in Berlin, Deutsches Reich) ist eine deutsche Cutterin.

Leben[Bearbeiten]

Nachdem sie am Ende des Krieges mit ihrer Familie aus Berlin geflüchtet war, landete sie in Franken. Dort beendete sie 1957 ihre Schule, woraufhin sie auf Vermittlung ihres Stiefvaters eine Lehre bei der Bavaria Film begann und nach drei Jahren erfolgreich abschloss. Daraufhin debütierte Helga Borsche als verantwortliche Editorin der Fernsehsendung Die Rückblende und sammelte vielseitige Ton- und Bildschnitt-Erfahrungen in Industrie-, Dokumentar- und Musikfilmen. Ab Mitte der 1970er Jahre arbeitete sie mit verschiedenen Regisseuren des Neuen deutschen Films, insbesondere mit Michael Verhoeven und Hans W. Geißendörfer.[1]

Von 1977 bis 2002 wirkte sie als Schnitt-Lehrbeauftragte an der Hochschule für Fernsehen und Film München.

Heute wohnt sie in der Nähe von München.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1970: Die fleißigen Bienen vom Fröhlichen Bock
  • 1971: Kompanie der Knallköppe
  • 1972: Blutjung und liebeshungrig
  • 1972: Kinderarzt Dr. Fröhlich
  • 1976: MitGift
  • 1977: Gefundenes Fressen
  • 1978: Tagebuch des Verführers
  • 1979: Der Ruepp
  • 1979: Steiner - Das eiserne Kreuz, 2. Teil
  • 1980: Die Kinder aus Nr. 67
  • 1980: Panische Zeiten
  • 1981: Desperado City
  • 1981: Heute spielen wir den Boß
  • 1982: Der Zauberberg
  • 1983: Dies rigorose Leben
  • 1983: Ediths Tagebuch
  • 1985: André schafft sie alle
  • 1985: Die Cadillac Ranch Geschichte
  • 1987: Tausend Augen
  • 1987: Helsinki Napoli All Night Long
  • 1989: Jenseits von Blau
  • 1989: Bumerang-Bumerang
  • 1990: Abrahams Gold
  • 1991: Lebewohl, Fremde
  • 1991: Sisi und der Kaiserkuß
  • 1992: Langer Samstag
  • 1992: Wir Enkelkinder
  • 1992: Die Distel

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Interview