Helge Tverberg

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Helge Arnulf Tverberg (* 6. März 1935 in Bergen) ist ein norwegischer Mathematiker, der sich mit Kombinatorik beschäftigt.

Helge Tverberg 1981

Tverberg machte 1958 an der Universität Bergen sein Diplom und wurde dort 1968 promoviert. Er lehrte ab 1958 an der Universität Bergen und war dort ab 1971 Professor. 2005 wurde er emeritiert. Er war Gastwissenschaftler an der University of Reading (1996) und der University of Canberra (1980/81, 1987/88, 2004).

1966 bewies er[1] dass genügend große Punktmengen im d-dimensionalen euklidischen Raum so in r Untermengen aufgeteilt werden können, dass sich die konvexe Hüllen der Untermengen in einem Punkt schneiden. Genauer bewies er dies für eine Mindestanzahl von ( d + 1 ) (r - 1) +1 Elemente. Der Satz wurde Ausgangspunkt für eine ganze Reihe weiterer Untersuchungen in der kombinatorischen Geometrie (siehe Topologische Kombinatorik).

Tverberg ist Mitglied der Norwegischen Akademie der Wissenschaften.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Tverberg A generalization of Radons theorem, J. London Math. Society, Band 41, 1966, S. 121-128. Johann Radon bewies den Spezialfall r=2. Einen weiteren Spezialfall bewies vor Tverberg Bryan Birch.