Heli Finkenzeller

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Heli Finkenzeller, eigentlich Helene Finkenzeller (* 17. November 1914 in München; † 14. Januar 1991 ebenda) war eine deutsche Bühnen- und Filmschauspielerin, deren große Erfolge hauptsächlich auf volkstümlichen Komödien basierten.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Zunächst nahm Heli Finkenzeller bei Otto Falckenberg in ihrer Heimatstadt München Schauspielunterricht und trat an den Münchner Kammerspielen auf. 1935 war sie dann erstmals in dem Film Ehestreik zu sehen.[1] Doch erst die Filme Opernball (1939), Kohlhiesels Töchter (1943) in der Doppelrolle als Veronika und Annamirl Kohlhöfer und vor allem Das Bad auf der Tenne (1943) machten sie auch einem größeren Publikum bekannt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte Heli Finkenzeller oftmals in mütterlichen Rollen ihre Filmkarriere fort. So spielte sie an der Seite von Heinz Rühmann in Briefträger Müller (1953) und in dem verfilmten Buch-Klassiker von Erich Kästner Emil und die Detektive aus dem Jahr 1954. Auf der Bühne war sie unter anderem im Musical Gigi am Theater des Westens in Berlin zu sehen. Mit Sprech- und Gesangsaufnahmen ist sie auch auf Schallplatten zu hören. Seit 1965 trat dann der ehemalige UFA-Star in zahlreichen Fernsehserien auf, darunter Unser Pauker (1965), Meine Schwiegersöhne und ich (1969), Der Kommissar, Das Traumschiff (1981), Der Gerichtsvollzieher (1981) und schließlich drei Jahre vor ihrem Ableben noch in Lorentz & Söhne.

Heli Finkenzeller war mit dem Schauspielerkollegen Will Dohm verheiratet, mit dem sie die im deutschsprachigen Raum bekannte Schauspielerin Gaby Dohm (* 1943) zur Tochter hatte. Sie starb 1991 und wurde auf dem Waldfriedhof München neben ihrem Gatten Will Dohm beerdigt.

[Bearbeiten] Filmografie (Auswahl)

  • 1949: Zwölf Herzen für Charly
  • 1950: Die Frau von gestern Nacht
  • 1951: Es begann um Mitternacht
  • 1952: Am Brunnen vor dem Tore
  • 1953: Briefträger Müller
  • 1954: Emil und die Detektive
  • 1959: Ein Sommer, den man nie vergißt
  • 1961: Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln gehn
  • 1964: Die Lustigen Weiber von Tirol
  • 1967: Das Kriminalmuseum (Fernsehserie) – Die rote Maske
  • 1969: Meine Schwiegersöhne und ich (Fernsehserie)
  • 1976: Satansbraten (von Rainer Werner Fassbinder)
  • 1988: Lorenz und Söhne, Fernsehserie

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.deutsches-filmhaus.de/chr_kino/ch_91.htm
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