Hellingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hellingen
Hellingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hellingen hervorgehoben
50.2510.683055555556299Koordinaten: 50° 15′ N, 10° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Hildburghausen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Heldburger Unterland
Höhe: 299 m ü. NN
Fläche: 44,56 km²
Einwohner:

1.048 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner je km²
Postleitzahl: 98663
Vorwahl: 036871
Kfz-Kennzeichen: HBN
Gemeindeschlüssel: 16 0 69 019
Adresse der Verbandsverwaltung: Häfenmarkt 164
98663 Bad Colberg-Heldburg
Webpräsenz: www.heldburg.de
Bürgermeister: Axel Beyer (SPD)
Lage der Gemeinde Hellingen im Landkreis Hildburghausen
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Über dieses Bild

Hellingen ist eine Gemeinde im Heldburger Unterland im Landkreis Hildburghausen in Thüringen. Sie ist die südlichste Gemeinde des Bundeslandes.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Heldburger Unterland an. Der Verwaltungssitz ist in der Stadt Bad Colberg-Heldburg. Ortsteile sind Hellingen, Rieth, Albingshausen, Käßlitz, Poppenhausen und Volkmannshausen. Die Gemeinde grenzt an die Stadt Bad Colberg-Heldburg sowie an die Gemeinden Schweickershausen und Gompertshausen in Thüringen, Sulzdorf a.d.Lederhecke und Maroldsweisach in Unterfranken sowie an die Stadt Seßlach in Oberfranken.

[Bearbeiten] Geschichte

Hellingen ist die zweitälteste Siedlung des Heldburger Unterlandes; sie wurde erstmalig 784 erwähnt.

Ab 1151 sind die begüterten Herren von Hellingen bekannt. Sie standen in Diensten der Herren von Henneberg. Wo sie residierten, ist nicht überliefert. Später sind die Herren von Schott genannt, die 1515 die viertürmige und vierflügelige Wasserburg im Westen des Ortes errichteten und sie Ende des 17. und 18. Jahrhundert in ein Schloss umbauten. Im 19. Jahrhundert brach man Teile der Anlage ab. Erhalten blieb der reparaturbedürftige Ost- und Südflügel. Der ehemalige befestigte Kirchhof liegt im Süden des Ortes. [2] [3] [4]

Am 11. Mai 1942 wurden im Ortsteil Poppenhausen 20 polnische Häftlinge des Arbeitserziehungslagers Römhild als "Abschreckungsmaßnahme" von SS-Mannschaften öffentlich erhängt. Zwei von ihnen hatten zuvor einen besonders grausamen Bewacher getötet. Am Ort des Geschehens auf der Straße nach Einöd steht seit 1966/67 ein Gedenkstein.[5]

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Rat der Gemeinde Hellingen besteht aus 12 Ratsfrauen und Ratsherren.

  • CDU 2 Sitze
  • SPD 4 Sitze
  • FW 4 Sitze
  • FFw 2 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)

[Bearbeiten] Quellen

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
  2. Michael Köhler: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze Jenzig-Verlag 2001 ISBN 3-910141-43-9 S.134 u.135
  3. Thomas Bienert: Mittelalterliche Burgen in Thüringen Wartberg Verlag 2000 ISBN3-86134-631-1 S.108
  4. Befestigungsanlagen
  5. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 124f., ISBN 3-88864-343-0

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Hellingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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