Hellmut Trienekens

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Hellmut Trienekens (* 15. Mai 1938 in Süchteln, heute Stadtteil von Viersen) war Chef des Viersener Abfallentsorgungsunternehmens Trienekens AG, bis es im Jahr 2002 vollständig von der RWE Umwelt übernommen wurde. Durch das Unternehmen wurde er zum Multimillionär. Da das Unternehmen Trienekens für den Bau der Müllverbrennungsanlage in Köln-Niehl nachweislich elf Millionen Euro Bestechungsgelder gezahlt hatte, gab es ein öffentliches Strafverfahren gegen einige Beteiligte, aus Gesundheitsgründen jedoch nicht gegen den herzkranken Trienekens. Er wurde stattdessen 2004 wegen Hinterziehung von 2,7 Millionen Euro Steuern zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe und einer Geldstrafe von zehn Millionen Euro verurteilt. Für die Führung von schwarzen Kassen wurde Trienekens 2010 wegen Untreue in vier Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren zur Bewährung sowie einer Geldstrafe von einer Million Euro verurteilt.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.n-tv.de/politik/Trienekens-muss-eine-Mio-zahlen-article789999.html