Hellroter Ara

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Hellroter Ara
Hellroter Ara (Ara macao)

Hellroter Ara (Ara macao)

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Papageien (Psittaciformes)
Familie: Eigentliche Papageien (Psittacidae)
Tribus: Neuweltpapageien (Arini)
Gattung: Eigentliche Aras (Ara)
Art: Hellroter Ara
Wissenschaftlicher Name
Ara macao
(Carl von Linné, 1758)
Ara macao -Diergaarde Blijdorp -flying-8a.jpg
Ara macao -flying away-8a.jpg
Federzeichnung des Ara macao, die während des Fluges gut sichtbar ist

Der Hellrote Ara (Ara macao) – auch Arakanga genannt – ist eine Papageienart aus der Gattung der Eigentlichen Aras. Er ist einer der größten Papageien der Welt. Er kann eine Länge von bis zu 90 cm und ein Gewicht von bis zu 1 kg erreichen.

Nahrung[Bearbeiten]

Aras ernähren sich von Samen, Nüssen, Früchten, Beeren und Knospen. Dank des besonders angelegten Schnabels ist es für Papageien sehr leicht, die Schalen von Nüssen und hartschaligen Früchten zu knacken. Der Oberschnabel des Aras ist stark gebogen mit einem spitzen Haken, mit dem sie Körnchen aus großen Früchten herausangeln können. Die Vielseitigkeit des Schnabels wird auch durch die raue muskulöse Zunge unterstützt. Wissenschaftler fanden auch heraus, dass es unter Papageien, wie bei Menschen, "Rechts-" und "Linkshänder" gibt.

Lebensraum[Bearbeiten]

Der hellrote Ara lebt in feuchten Tieflandwäldern, Lichtungen, Savannen und an Flussufern vom Südosten Mexikos bis Zentralbrasilien, nicht jedoch in den Anden und der Westküste Südamerikas.

Sozialverhalten[Bearbeiten]

Der hellrote Ara lebt in Gruppen von etwa 20 Tieren. Nur während der Fortpflanzungszeit entfernen sich Aras paarweise von ihren Gruppen. Dabei legt das Weibchen 2 bis 4 Eier in eine Baumhöhle. Das Weibchen brütet und wird vom Männchen mit Futter versorgt. Die Jungen schlüpfen nach 4 bis 5 Wochen und leben anschließend noch bis zu 4 Monate im Nest. Während dieser Zeit gehen sowohl Weibchen, als auch Männchen auf Futtersuche. Die Jungen sind nach etwa 2 Jahren geschlechtsreif. Hellrote Aras leben monogam und bleiben ein Leben lang zusammen. Die Futtersuche findet in einem Umkreis von etwa 10 Kilometern um den Schlafbaum der Aras statt.

Feinde[Bearbeiten]

Zu den Feinden des Aras gehören Raubkatzen, sogenannte "Eierdiebe" und Greifvögel. Durch Wildfang und Lebensraumzerstörung zählt auch der Mensch zu den Feinden der hellroten Aras.

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ara macao – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien