Hells Angels Deutschland

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Die Hells Angels Deutschland oder Hells Angels MC Germany ist ein seit 1973 in Deutschland vertretener Motorrad- und Rockerclub. Er bildet die Gebietsvertretung des weltweit aktiven Hells Angels MC, der 1948 in Fontana (Kalifornien), San Bernardino County/USA gegründet wurde. Der Hells Angels MC Germany ist einer der vier großen Motorradclubs in Deutschland, die polizeilich bedeutsam und bundesweit organisiert sind.[1] Er gilt außerdem als „Outlaw Motorcycle Gang“, die von einigen Vertretern aus Politik, Medien und Kriminalitätsbekämpfung als kriminelle Vereinigung eingestuft wird. Bislang wurden einzelne Charter verboten. Ein bundesweites Verbot wird seit 2010 von den Innenministern geprüft.

Hells Angels in Berlin, 2011

Inhaltsverzeichnis

Geschichte und Verbreitung [Bearbeiten]

Der Hells Angels MC Germany entstand im März 1973 in Hamburg[2] aus einer Rockergruppe namens „Bloody Devils“, die in der Hansestadt lokal aktiv war und die 1971 in dem Kinofilm „Rocker“ des Regisseurs Klaus Lemke mitgespielt hatte. Am 4. Dezember 1981 folgte die zweite Ortsgruppe („Charter“) in Deutschland, entstanden aus dem schwäbischen Motorradclub „Hammers of Hell“ in Stuttgart, 1990 Berlin und North-End sowie 1994 Kiel. Aktuell (Stand: März 2012) sind 51 Charter polizeilich bekannt,[3] mit geschätzten 700 Mitgliedern (Stand Juni 2008).[4] Das Charter Hannover mit seinem Präsidenten Frank Hanebuth gilt mit rund 60 Mitgliedern als das bundesweit einflussreichste und mächtigste überhaupt.[5]

Ein historischer Einschnitt in der Geschichte der deutschen Hells Angels war der 14. November 1999, als der über 30 Jahre alte „Bones MC“ als damals größter Motorradclub in Deutschland mit allen Chartern (Bonn, Boppard, Darmstadt, Frankfurt, Hannover, Heilbronn, Kassel, Karlsruhe, Mannheim, Offenbach, Reutlingen, Saarbrücken, Singen, West-End) und der Hälfte der damals 497 Mitglieder den deutlich kleineren „Hells Angels“ beitrat.

Ein weiteres Datum, das für Aufsehen sorgte, war der Februar 2010, als das damals verfeindete „Berlin Centro“ Chapter des Bandidos MC Germany zu den Hells Angels überlief, seither in Berlin aber offiziell unter „Hells Angels - Turkey“ firmieren muss.[6]

Vermutlich im Zusammenhang mit einem drohenden Verbot verschiedener Charter der Hells Angels und Chapter der Bandidos kam es im Mai 2012 zum Wechsel des Bandidos-Chapters "South Side" (Berlin) zum Charter Potsdam der Hells Angels.[7]

Im Dezember 2012 wechselte das Bandido Chapter Berlin Midtown zu den Hells Angels. Nachdem der damalige Präsident des Chapters mit einem versuchten Sprengstoffanschlag in verbindung gebracht wurde.

Im Januar 2013 wurde bekannt, dass sich das Charter Westside (Bremen) neu gegründet hat, nachdem er sich ein halbes Jahr zuvor aufgelöst hatte.[8]

Strukturen [Bearbeiten]

Die Charter haben hierarchische Strukturen, in jedem gibt es einen Präsidenten, Vize-Präsidenten, Schatzmeister usw., selbst Pressesprecher.[9]

Hells Angels Germany, Clubhaus Waghäusel

Vor der Aufnahme als Mitglied („Member“), durchläuft der Bewerber als „Hangaround“ eine Anwärterschaft auf den Prospect-Status. Der „Prospect“ oder Anwärter hat für mindestens ein Jahr eine Probezeit auf den Memberstatus. Bei Ausfahrten dürfen die Bewerber „hinterher fahren, bei Festen Bierkisten schleppen und die Motorräder der Hells Angels waschen. Haben sie alle Tests positiv abgeschlossen, werden die Unterworfenen im Weltverband der Hells Angels aufgenommen. Als Zeichen dürfen sie den Rückenaufnäher (Kutte) tragen, der einen Totenkopf mit Flügel zeigt.“ Während die Hells Angels selbst keine genauen Vorgaben zu den Aufnahmevoraussetzungen machen, gibt es Hinweise, dass der Bewerber männlich, weiß, älter als 21, Besitzer einer Harley Davidson (ab 750 Kubikzentimetern), von einem Mitglied unterstützt, vertrauenswürdig und nützlicher Spezialist sein soll. Vorstrafen sollen auch dienlich sein.[10]

Kooperation und Konkurrenz [Bearbeiten]

Nicht-Mitglieder, die die jeweiligen oder weltweiten Charter unterstützen, werden als „Supporter“ bezeichnet. Eine wichtige Aufgabe übernehmen in Deutschland die sogenannten „Supporter Clubs“, die die jeweiligen Charter unterstützen. Die Hells Angels unterhalten mit dem Red Devils MC einen eigenen Motorradclub der ausschließlich Unterstützungsaufgaben für die Hells Angels wahrnimmt. Hannover, das als derzeit größtes Hells Angels Charter weltweit gilt, hat zum Beispiel Red Devils Support Clubs in Lüneburg, Salzwedel, Uelzen, Celle, Salzgitter, Nienburg, Stadthagen, Minden, Wolfenbüttel, Helmstedt, Paderborn, Hildesheim oder Göttingen..[11] Weitere Motorradclubs sind als Unterstützer in der sogenannten „North Assossiation“ organisiert, an deren Spitze die Hannoveraner Hells Angels stehen und die neben den Red Devils noch 20 weitere regionale Clubs umfasst.[12] Neben den eigentlichen Clubmitgliedern oder Supportern des Clubs kann über dieses Netzwerk eine große Masse an Unterstützern mobilisiert werden, die regelmäßig auf unterschiedliche Weise aktiv sind.

Immer wieder sind die Hells Angels in Konkurrenzkämpfe mit anderen Rockerclubs verwickelt. Mit dem Bandidos, Outlaws MC und dem Gremium MC haben die Hells Angels Konflikte um Einflußbereiche.[13] Insbesondere der „Rockerkrieg“ mit den Bandidos um Gebietsansprüche und Marktanteile sorgte 2009 für Schlagzeilen.[14]

Selbstbild und Bewertung [Bearbeiten]

Als „zornige Stiefbrüder der Hippies“ (Kuno Kruse) tituliert, verstehen sich die Hells Angels als „Motorradclub und internationale Brüderschaft“ mit den Grundwerten Ehre, Respekt, Treue und Freiheit. Werte, „die nur noch die Alten aus den damalig üblichen Großfamilien kennen“ und „die einem Grossteil der Gesellschaft abhanden gekommen sind“, und dadurch, so die Kritik der Hells Angels, die Gesellschaft nachteilig verändere.[15] Verrat, Kindesmissbrauch sowie harter Drogenkonsum gelten als Ausschlusskriterium der Hells Angels. Die Kameradschaft würde trotz stetiger Vorwürfe Drogen- und Waffenhandel ablehnen. Die Hells Angels beklagen eine einseitige Berichterstattung in den Medien, insbesondere die generelle Kriminalisierung ihrer Lebenseinstellung.[16]

Klaus Boers, Professor des kriminologischen Instituts an der Universität Münster, bewertet die Clubs als „Machokultur par excellence“, deren „alten Männerrituale eine Erscheinungsform der Vergangenheit sind.“[9] Opitz stellt fest, dass es „geradezu paradox erscheinen muss, wenn die vom Clubmitglied erstrebte Freiheit nach dem Beitritt […] durch eine Club-Satzung reglementiert und die Freiheit in eine Freiheit(s)pflicht umgeformt wird. Die individuelle Freiheit wird auf diese Weise zur kollektiven Freiheit, die jederzeit die Clubinteressen berücksichtigen muss“.[17]

Clubregeln und Besonderheiten [Bearbeiten]

Nach Sonny Barger, dem ehemaligen Präsidenten, soll der Club mit so wenig Regeln wie möglich auskommen. Die von ihm aufgestellten Vorschriften sind heute noch gültig. So muss

  • jede Woche zu einem festen Termin ein Meeting der Clubmitglieder stattfinden. Unentschuldigtes Fehlen wird mit Geldstrafe geahndet. Frauen sind zu diesen Treffen nicht zugelassen, Drogen sind während des Meetings verboten.
  • Jedes Clubmitglied muss sein eigenes Motorrad besitzen, eine Harley-Davidson ist nicht vorgeschrieben.
  • Ehefrau oder Freundin eines anderen Clubmitglieds sind unantastbar.
  • Schlägereien zwischen Clubmitgliedern sind verboten.

Die Charter der deutschen Hells Angels tragen als „Bottom rocker“, also dem unteren Schriftzug auf ihren Kutten, nicht „Germany“ sondern Städte- und Gebietsnamen wie z.B. „Black Forest“, „West Side“, „Frankfurt“ oder „Stuttgart“. Mit dieser Maßnahme wird vermieden, dass sich das über das Hamburger Charter verhängte Clubverbot auf alle deutschen Charter anwenden ließ. Die deutschen Hells Angels holten sich hierfür eigens die Genehmigung aus den USA. In Deutschland sowie international sind die Schriftzüge, die Schriftart und Schriftform rot auf weiß, der geflügelte Totenkopf sowie diverse Umschreibungen und Kürzel wie etwa „Big Red Machine“ und „AFFA“ (Angels Forever Forever Angels) markenrechtlich geschützt.

Neben dem Rückenaufnäher sind besondere Aufnäher vorgesehen, so Dequiallo, wenn man einen Polizisten etc. niedergeschlagen oder verletzt hat oder Filthy Few, wenn jemand zu Tode kam, so ein ehemaliges Hells-Angels-Mitglied.[18]

Nähe zur Kriminalität [Bearbeiten]

Es gibt viele Vorwürfe wegen Kriminalität gegen einzelne Mitglieder des Clubs und seiner Chapter. Dabei umfassen die Anklagepunkte in polizeilichen Ermittlungen und späteren Gerichtsprozessen vermutete Tatbestände wie Körperverletzung, Raub, Prostitution, Waffenbesitz, Schutzgelderpressung, Drogenhandel und Mord.[9][19] 2010 waren nach Eigenangaben 18 Hells Angels inhaftiert.[20] Eine weitere Erscheinungsform sind die durch Hells Angels dominierten Gruppierungen der Organisierten Kriminalität (OK). Im Jahr 2010 richteten sich 20 OK-Verfahren gegen Mitglieder des Hells Angels Motorcycle Clubs.[21]

Auch ehemalige Mitglieder der Hells Angels Deutschland berichteten über eine kriminelle Ausrichtung des Clubs. Laut Ulrich Detrois würde dies aber nur die deutschen Charter betreffen.[22] Gestützt werden diese Vorwürfe durch einschlägige Gerichtsurteile gegen führende Mitglieder der Gruppierung.[23] Immer wieder waren Hells Angels auch in Auseinandersetzungen mit anderen Rockerclubs verwickelt, die zum Teil zu Todesfällen führten.

Neben den kriminellen Betätigungsfeldern werden von den Hells Angels legale Geschäftsbereiche erschlossen. „Typische Betätigungsfelder dafür sind Wach- und Sicherheitsdienste, der Gastronomiebereich sowie Tattoo-Studios, die offiziell gewerblich angemeldet sind.“[2] Die Hells Angels würden u.a. mit Sicherheitsdiensten nach folgendem Schema kooperieren: Der Club leihe den Rockern Geld für den Kauf ihres Harley-Davidson-Motorrad. Diesen Kredit würden die Mitglieder dann als Türsteher oder Bordellwirtschafter abarbeiten.[24] Nach Angaben eines Aussteigers zahlt ein Vollmitglied monatlich 400 Euro Clubbeitrag, die Kutte kostet einmalig 2500 Euro.[25]

Vorfälle in Deutschland [Bearbeiten]

  • 1973: Im April wurde ein 20-jähriger Kirchenhelfer in Hamburg von einem Mitglied der Bloody Devils erstochen.
  • 1980: Auf Sylt wurde ein Disco-Besitzer von einem amerikanischen Hells Angels Mitglied getötet, nachdem er den Hells Angel verprügelt und vor die Tür gesetzt hatte.[26]
  • 2004: Die Führungsfigur des Karlsruher Charters, ein 42-jähriger Bordellbesitzer und stadtbekannte Rotlichtgröße, wurde im Januar in einem Café der Karlsruher Innenstadt am helllichten Tag erschossen.[27]
  • 2007: Nach vorangegangenen Auseinandersetzungen zwischen Hells Angels und Bandidos in Ibbenbüren wurde ein Hells Angels Mitglied durch zwei Bandidos-Mitglieder ermordet.
  • 2009: Bei Stetten (Pfalz) wurde im Juni der Präsident des Outlaws MC Chapters Donnersberg von Hells Angels Mitgliedern getötet, nachdem es zuvor in Bad Kreuznach zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der rivalisierenden Clubs gekommen war.[28] Im August wurde in Berlin ein ehemaliges Mitglied der Hells Angels auf offener Straße erschossen.[29] Der Präsident des inzwischen aufgelösten Flensburger Charters wurde zu 4 Jahren Haft verurteilt, weil er im September nachts auf der Autobahn mit dem Auto ein motorradfahrendes Mitglied eines anderen Clubs bei hoher Geschwindigkeit absichtlich gerammt und lebensgefährlich verletzt hatte.[30] Im Oktober erschoss in Duisburg ein Prospect der Hells Angels das Bandidos-Mitglied Rudi Heinz Elten auf offener Straße. In der Folge kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Clubs.[31]
  • 2010: In Anhausen im Westerwald wurde ein Angehöriger des Spezialeinsatzkommandos Rheinland-Pfalz von einem Mitglied der Hells Angels getötet. Der Täter schoss zweimal durch die geschlossene Wohnungstür, als das SEK dabei war, diese zu öffnen.[2] Der Bundesgerichtshof sprach das Hells-Angels-Mitglied frei, da es in Putativnotwehr gehandelt habe. Es hielt die Mitglieder des SEK für Mitglieder des verfeindeten Rockerclubs Bandidos, die ihn vorher bedroht hatten.[32]
  • 2011: Nachdem gewalttätige Auseinandersetzungen in der Rockerszene im August 2010 nach dem sogenannten „Friedensvertrag“ zumindest teilsweise ausgeräumt schienen,[33] flammen 2011 erneut Auseinandersetzungen auf, an denen die deutschen Hells Angels maßgeblich beteiligt sind.[34]
  • 2012: In der Nacht vom 21. zum 22. Januar 2012 kam es zu einer Massenschlägerei zwischen Hell's Angels und Bandidos in Mönchengladbach.[35] Wenige Tage später durchsuchten zwei Hundertschaften der Polizei ein Vereinsheim der Hells Angels; der Innenausschuss des Landtages von NRW beschäftigte sich am 2. Februar (wie auch schon am 12. November 2009) mit dem Thema „Rockerkriminalität“.

Clubverbote [Bearbeiten]

  • Charter Hamburg: 1983/1986 setzten die deutschen Behörden für die Hamburger Hells Angels ein Verbot basierend auf dem Vereinsgesetz durch. Das Verbot des Vereins wurde 1988 durch das Bundesverwaltungsgericht bestätigt. Für ein Verbot gemäß § 129 StGB (Bildung einer kriminellen Vereinigung) konnten die nötigen Beweise nicht erbracht werden. Trotz des Verbots gibt es heute wieder das Hells-Angels-Charter „Harbour City“.
  • Charter Düsseldorf: Am 25. Januar 2001 wurden die Hells Angels Düsseldorf verboten, nachdem die Staatsanwaltschaft den Rockern neben der Bildung einer kriminellen Vereinigung illegalen Besitz von Waffen und Sprengstoff vorwarf, zudem Raub, Nötigung, Bedrohung und Diebstahl.[36][37]
  • Charter Flensburg: Am 29. April 2010 wurde nach vorausgegangenen gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Bandidos Neumünster und dem Flensburger Charter wurden beide Clubs vom schleswig-holsteinischen Innenminister Schlie verboten.[38]
  • Charter Pforzheim: Am 10. Juni 2011 verbot das Innenministerium Baden-Württemberg das „Hells Angel MC Charter Borderland“ und sein Unterstützerclub „Commando 81 Borderland“.[39]
  • Charter Frankfurt und Westend: Am 30. September 2011 wurden die Clubs „Frankfurt“ und „Westend“ vom Hessischen Innenministerium aufgrund Verstoßes gegen Strafgesetze verboten.[40]
  • Charter Kiel: Am 18. Januar 2012[41] wurde das Charter Kiel von Schleswig-Holsteins Innenminister Klaus Schlie nach dem Vereinsgesetz verboten. Das Vereinsvermögen wurde beschlagnahmt.[42][43][44]
  • Charter Cologne: Am 3. Mai 2012 wurde das Charter in Köln durch den NRW-Innenminister Ralf Jäger verboten. Auch ein Supporter-Club (Red Devils Cologne) ist von dem Verbot betroffen.[45]
  • Charter Singen: Am 29. Mai 2012 hat sich das Charter Singen der Hells Angels aufgelöst, angeblich um einem offenbar bevorstehenden Polizeieinsatz zur Durchsetzung einer anstehenden Verbotsverfügung zuvorzukommen[46]
  • Charter Berlin-City: Der Hells Angels MC Berlin City sowie die Supporter-Clubs Berlin City MG 81 und Berlin City Crew 81 lösten sich in der Nacht zum 29. Mai 2012 selbst auf, um einem Verbot durch Innensenator Frank Henkel (CDU) zuvorzukommen.[47][48]

Seit 2010 prüfen die Innenminister von Bund und Ländern ein generelles Verbot von Rockerclubs wie den Hells Angels.[49]

Clubauflösungen [Bearbeiten]

  • Ende Februar 2012 hat sich das Charter Midland (Langenfeld bei Düsseldorf) der Hells Angels selbst aufgelöst.[50]
  • Im Juni 2012 haben sich die Hells Angels Charter West-Side (Bremen), Potsdam und Southport (Hamburg) aufgelöst.[51][52]
  • Am 27. Juni 2012 hat sich das Hannoveraner Charter unter ihrem Präsident Frank Hanebuth selbst aufgelöst.[53]
  • Am 5. Juli 2012 hat sich das Charter Schwerin nach einer polizeilichen Durchsuchungsaktion selbst aufgelöst.[54]
  • Am 5. März 2013 um hat sich das Charter Bonn aufgelöst.[55]

Literatur [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Hessischer Landtag: Drucksache 15/2567 vom 6. August 2001 (abgerufen am 3. Februar 2012; PDF; 29 kB)
  2. a b c bka.de, Herbsttagung 2010 (PDF; 61 kB)
  3. landtag.nrw.de, Kleine Anfrage 1488 vom 26. Januar 2012 (PDF; 245 kB) Drucksache 15/4239 (abgerufen am 13. März 2012)
  4. stern.de vom 8. Juni 2008 Die Faszination der bösen Buben
  5. ndr.de vom 29. April 2010 Es ist schwer, ein bundesweites Verbot auszusprechen (abgerufen am 2. August 2011)
  6. Berliner Bandidos wollen zu Hells Angels überlaufen. 3. Februar 2010, abgerufen am 11. Mai 2011.
  7. [1]
  8. Weserkurier: Hells Angels kehren zurück
  9. a b c zeit.de vom 29. Dezember 2007 Mordprozess: Machos, keine Mafia (abgerufen am 1. August 2011)
  10. Bundesministerium für Inneres der Republik Österreich Öffentliche Sicherheit: Das Magazin des Innenministeriums, Nr. 4/2000 (abgerufen am 31. Juli 2011)
  11. Kartenausschnitt, „Hells Angels Hannover“-Homepage, abgerufen am 11. Mai 2011
  12. North Association. Abgerufen am 11. Mai 2011.
  13. Rockerkriminalität in Niedersachsen: Kleine Anfrage vom 27. Mai 2011, Nr. 124 (PDF; 88 kB)
  14. spiegel.de vom 2. November 2009 Rockerkrieg im Ruhrgebiet: „Haltet euch da raus!“ (abgerufen am 8. August 2011)
  15. Hells Angels Germany: Positionspapier vom 17. November 2010 (PDF; 129 kB) Lutz Schelhorn, Hells Angels M/C Stuttgart (abgerufen am 2. August 2011)
  16. Hells Angels Media.com Trailer: 81 the other world (abgerufen am 3. August 2011)
  17. Martin G. Opitz: Rocker im Spannungsfeld zwischen Clubinteressen und Gesellschaftsnormen. Hartung-Gorre, 1990, ISBN 3-89191-377-X, S. 176.
  18. Seite nicht mehr abrufbar, Suche im Webarchiv:[2] [3] Vorlage:Toter Link/www.mdr.demdr.de, Exakt vom 18. Januar 2011 Rocker in Mitteldeutschland - Ein Insider packt aus (abgerufen am 1. August 2011)
  19. taz.de vom 26. Mai 2011
  20. Hells Angels Germany: Positionspapaier vom 17. November 2010 (PDF; 129 kB) Lutz Schelhorn, Hells Angels M/C Stuttgart (abgerufen am 2. August 2011)
  21. Bundeskriminalamt: Bundeslagebild Organisierte Kriminalität 2010, S. 19 (download [PDF, 274kB])
  22. Über Mich - Bad Boy Uli. Abgerufen am 11. Mai 2011.
  23. Hells-Angels-Prozess: Urteil rechtskräftig. 6. Mai 2010, abgerufen am 11. Mai 2011.
  24. zeit.de vom 20. Mai 2010 Organisierte Kriminalität: Das Netzwerk der Höllenengel (abgerufen am 8. August 2011)
  25. express.de vom 23. Juni 2010 „Als Anfänger musst du Klos putzen“ (abgerufen am 8. August 2011)
  26. stern.de vom 17. Januar 2008 Kuno Kruse: Hells Angels, Die letzten Krieger (abgerufen am 2. August 2011)
  27. Montenegro: Mutmaßlicher „Hells Angels“-Auftragskiller gefasst - Panorama - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
  28. Mord im Rockermillieu. Hells Angels hinter Gittern. 5. April 2010, abgerufen am 11. Mai 2011.
  29. Berliner Polizei befürchtet Rocker-Racheakt. 14. August 2009, abgerufen am 11. Mai 2011.
  30. Vier Jahre Haft für Flensburger Ex-Rockerchef. 29. April 2011, abgerufen am 11. Mai 2011.
  31. Sebastian Beck: Gleiches mit Gleichem. Süddeutsche Zeitung, 17. Mai 2010, abgerufen am 30. April 2013.
  32. Grischa Merkel: BGH-Urteil: Wider das Faustrecht. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. April 2012, abgerufen am 26. April 2012.
  33. Hells Angels und Bandidos: Handschlag auf den Rockerfrieden. 26. Mai 2010, abgerufen am 11. Mai 2011.
  34. Hells Angels und Bandidos prügeln sich in Duisburg. 8. Mai 2011, abgerufen am 11. Mai 2011.
  35. Rheinische Post 23. Januar 2012: Angst vor Rocker-Krieg
  36. Elf Mitgliedern werden zahlreiche Delikte vorgeworfen. „Hells Angels“ vor Gericht. 9. Februar 2001, abgerufen am 11. Mai 2011.
  37. recht.nrw.de (abgerufen am 3. August 2011)
  38. Hells Angels gegen Bandidos: Schwerer Schlag für schwere Jungs. 29. April 2010, abgerufen am 11. Mai 2011.
  39. ka-news.de vom 10. Juni 2011 Pforzheim: Innenminister verbietet gefährliche Rockerclubs (abgerufen am 3. August 2011)
  40. Hessen verbietet zwei Hells-Angels-Clubs. 30. September 2011, abgerufen am 30. September 2011.
  41. Hells Angels verboten: Razzia bei Kieler Rockern. Süddeutsche Zeitung, 31. Januar 2012, abgerufen am 3. Februar 2012.
  42. tagesspiegel.de vom 1. Februar 2012 Schlag gegen Rockerkriminalität: Hells Angels in Kiel verboten (abgerufen am 1. Februar 2012)
  43. Hamburger Abendblatt 1. Febr. 2012, S. 16.
  44. Hells Angels in Schleswig-Holstein verboten. Die Welt, 31. Januar 2012, abgerufen am 3. Februar 2012.
  45. NRW-Innenminister Jäger verbietet Hells Angel-Club. General-Amzeiger, 3. Mai 2012, abgerufen am 3. Mai 2012.
  46. [4]
  47. Innensenator verbietet Hells Angels Berlin City. Hamburger Abendblatt, 30. Mai 2012, abgerufen am 30. Mai 2012.
  48. Großrazzia gegen Berliner Hells Angels trotz Verrat. Berliner Morgenpost, 30. Mai 2012, abgerufen am 30. Mai 2012.
  49. Hells Angels. Rockerclub droht bei Verbot mit Gang zum Gerichtshof. 30. Januar 2011, abgerufen am 11. Mai 2011.
  50. [5]
  51. Bremer "Hells Angels" haben sich aufgelöst. Weser-Kurier, 8. Juni 2012, abgerufen am 23. Juni 2012.
  52. Potsdamer Hells Angels aufgelöst. Weser-Kurier, 16. Juni 2012, abgerufen am 23. Juni 2012.
  53. Mächtige Hells Angels Hannover lösen sich auf. Die Welt, 29. Juni 2012, abgerufen am 29. Juni 2012.
  54. Rockerclub Hells Angels Schwerin aufgelöst. Die Welt, 10. Juli 2012, abgerufen am 17. Juli 2012.
  55. Pressemittleiung. In: Ride Free. 5. März 2013, abgerufen am 2013 (deutsch).