Helma Seitz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Helma Seitz

Helma Seitz (* 23. Februar 1913 in Offenbach am Main; † 11. Juli 1995 in Köln) war eine deutsche Schauspielerin.

Sie wurde vor allem durch ihre Rolle als Fräulein Rehbein („Rehbeinchen“), die Sekretärin des Kommissars Keller, bekannt, die sie in zahlreichen Folgen der Krimiserie verkörperte.

Die Fabrikantentochter absolvierte eine Schauspielausbildung und begann eine Bühnenkarriere, die sie zunächst nach Frankfurt am Main, Hannover und Oldenburg führte. Dort heiratete sie den Staatsschauspieler Theodor Becker. Nach der Scheidung und Kriegsende heiratete sie den englischen Geschäftsmann Arthus Hartog und wanderte mit ihm nach Kanada aus. Nach einem zehnjährigen Intermezzo in New York und ihrer Scheidung kehrte sie auf die Bühne zurück und spielte u. a. in Linz, Kiel und München. 1968 stand sie für den Dreiteiler Babeck erstmals vor der Fernsehkamera. Sie wirkte in zahlreichen Mehrteilern und Serien mit (u. a. 1983 in Nesthäkchen) und erhielt mehrere Auszeichnungen: 1970, 1971 und 1972 in Folge den Goldenen Bambi, 1975 den Silbernen Bambi.

Ihre Tochter Renate Becker aus der ersten Ehe mit dem Staatsschauspieler Theodor Becker wurde ebenfalls Schauspielerin.

Postum wurden ihre Briefe an Büchner-Preisträger Fritz Usinger veröffentlicht, mit dem sie eine lebenslange Freundschaft verband. Freund meines Lebens von Helma Seitz erschien im Januar 2007.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]