Helmenzen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Helmenzen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Helmenzen hervorgehoben
50.6953694444447.6194805555556290Koordinaten: 50° 42′ N, 7° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Altenkirchen (Westerwald)
Höhe: 290 m ü. NHN
Fläche: 4,15 km²
Einwohner: 828 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 200 Einwohner je km²
Postleitzahl: 57612
Vorwahl: 02681
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 047
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausstraße 13
57610 Altenkirchen
Webpräsenz: www.vg-altenkirchen.de
Ortsbürgermeister: Klaus Schneider
Lage der Ortsgemeinde Helmenzen im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
Friesenhagen Harbach (Landkreis Altenkirchen) Niederfischbach Mudersbach Brachbach Kirchen (Sieg) Herdorf Daaden Emmerzhausen Mauden Derschen Nisterberg Friedewald (Westerwald) Weitefeld Niederdreisbach Schutzbach Grünebach Alsdorf (Westerwald) Betzdorf Scheuerfeld Wallmenroth Willroth Krunkel Horhausen (Westerwald) Pleckhausen Güllesheim Obersteinebach Niedersteinebach Bürdenbach Eulenberg (Westerwald) Peterslahr Rott (Westerwald) Burglahr Oberlahr Eichen (Westerwald) Seifen (Westerwald) Seelbach (Westerwald) Flammersfeld Kescheid Reiferscheid Berzhausen Obernau (Westerwald) Walterschen Schürdt Orfgen Ziegenhain (Westerwald) Giershausen Katzwinkel (Sieg) Birken-Honigsessen Wissen (Stadt) Hövels Mittelhof Nauroth Elkenroth Rosenheim (Landkreis Altenkirchen) Kausen Dickendorf Malberg (Westerwald) Steinebach/Sieg Fensdorf Gebhardshain Elben (Westerwald) Steineroth Molzhain Selbach (Sieg) Forst (bei Wissen, Sieg) Bitzen Etzbach Roth (Landkreis Altenkirchen) Bruchertseifen Fürthen Hamm (Sieg) Seelbach bei Hamm (Sieg) Breitscheidt Pracht Birkenbeul Niederirsen Kircheib Hirz-Maulsbach Fiersbach Mehren (Westerwald) Rettersen Ersfeld Hasselbach (Westerwald) Forstmehren Kraam Werkhausen Oberirsen Weyerbusch Hemmelzen Neitersen Birnbach Ölsen Schöneberg (Westerwald) Stürzelbach Fluterschen Oberwambach Berod bei Hachenburg Gieleroth Almersbach Altenkirchen (Westerwald) Michelbach (Westerwald) Ingelbach Sörth Mammelzen Eichelhardt Idelberg Isert Helmeroth Racksen Volkerzen Hilgenroth Obererbach (Westerwald) Bachenberg Busenhausen Heupelzen Wölmersen Kettenhausen Helmenzen Nordrhein-Westfalen Landkreis Neuwied Westerwaldkreis Landkreis NeuwiedKarte
Über dieses Bild

Helmenzen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Altenkirchen an und gliedert sich in die Ortsteile Helmenzen und Oberölfen.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Helmenzen liegt an der Bundesstraße 8 zwischen Altenkirchen und Weyerbusch. Der Ortsteil Oberölfen liegt im Westen. Die Stadt Altenkirchen grenzt im Osten und Süden an das Gemeindegebiet von Helmenzen, die Stadtmitte von Altenkirchen ist etwa 1,5 km entfernt. Weitere Nachbargemeinden sind Kettenhausen, Neitersen, Hemmelzen, Birnbach und Wölmersen.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahr 1459 wurde Helmenzen zum ersten Mal urkundlich erwähnt, Oberölfen schon im Jahr 1427.

Beide Ortschaften gehörten ursprünglich gemeinsam zur Grafschaft Sayn. Nach deren Teilung im 17. Jahrhundert gehörte Helmenzen zur Grafschaft Sayn-Altenkirchen, Oberölfen zur Grafschaft Sayn-Hachenburg. Innerhalb der Grafschaft Sayn-Altenkirchen gehörte Helmenzen zum Kirchspiel Altenkirchen, das auch eine weltlichen Verwaltungseinheit darstellte und die niedere Gerichtsbarkeit ausübte. 1787 wurden in Helmenzen 19 Haushaltungen gezählt. Oberölfen dagegen gehörte zum Kirchspiel Birnbach.

Die Grafschaft Sayn-Altenkirchen, damit auch die Ortschaft Helmenzen, kam 1791 auf dem Erbweg zu Preußen wurde aber im Jahr 1803 im Reichsdeputationshauptschluss dem Fürstentum Nassau-Usingen zugesprochen. Die Grafschaft Sayn-Hachenburg, damit auch die Ortschaft Oberölfen war 1799 aufgrund einer Erbfolge an das Fürstentum Nassau-Weilburg gekommen. Beide nassauischen Fürstentümer wurden 1806 im Zusammenhang mit der Bildung des napoleonischen Rheinbundes zum Herzogtum Nassau vereinigt. Infolge der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Beschlüsse sowie aufgrund eines zwischen Nassau und Preußen abgeschlossenen Vertrages wurden die beiden vormals saynischen Grafschaften an das Königreich Preußen abgetreten.

Unter der preußischen Verwaltung gehörte Helmenzen zur Bürgermeisterei Altenkirchen und Oberölfen zur Bürgermeisterei Weyerbusch im 1816 neu gebildeten gleichnamigen Kreis im Regierungsbezirk Koblenz, der von 1822 an zur Rheinprovinz gehörte. Die beiden Bürgermeistereien wurden 1927, so wie alle Bürgermeistereien in der Rheinprovinz, in Ämter umbenannt.

Zum 1. April 1939 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Oberölfen nach Helmenzen eingemeindet und zugleich aus dem Verwaltungsbezirk des Amtes Weyerbusch ausgegliedert.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Helmenzen bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 187
1835 255
1871 334
1905 420
1939 406
1950 488
Jahr Einwohner
1961 534
1970 587
1987 583
1997 641
2005 859
2012 828

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Helmenzen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Bei der Kommunalwahl im Jahr 2009 fand eine personalisierte Verhältniswahl statt, bei der drei Wählergruppen antraten.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Museumsscheune ist ein heimatkundliches Museum des Arbeitskreises für Heimatgeschichte & Brauchtumspflege e.V.

Siehe auch:

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Helmenzen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen