Helmholtz Graduate School Environmental Health

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Die Helmholtz Graduate School Environmental Health (HELENA) ist eine zentrale Einrichtung des Helmholtz Zentrums München, der Technischen Universität München und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie wurde am 1. November 2010 eröffnet. Ziel ist die interdisziplinäre Ausbildung von Doktoranden an den Schnittstellen Gesundheit und Umwelt (Environmental Health). Absolventen erwerben den Doktorgrad Dr. rer. nat. an einer der beiden Münchener Hochschulen.

Forschungsprojekte[Bearbeiten]

Doktoranden erforschen das Zusammenwirken von individueller genetischer Prädisposition, Umweltfaktoren und individuellen Lebensgewohnheiten und damit das Entstehen von Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und chronischen Lungenerkrankungen.

Die Forschungsprojekte sind zurzeit in acht Säulen eingeteilt:

  • Lung Biology and Disease
  • Diabetes and Metabolic Diseases
  • Neuro and Stem Cell Biology
  • Systems Biology, Imaging and Structural Biology
  • Ecosystems Biology
  • Epidemiology, Health Economics and Human Genetics
  • Infection, Immune and Tumor Biology
  • Radiation Research

Ausbildung[Bearbeiten]

Die Graduiertenschule bietet spezielle Kurse an, die sowohl wissenschaftliche Fähigkeiten vermitteln als auch über Soft Skills auf den späteren Beruf vorbereiten. Ein Thesis Committee begleitet die Doktoranden, um fachliche und nichtfachliche Fragen zu klären.

Struktur[Bearbeiten]

Die Graduiertenschule wird von einem Management-Board geleitet, dem neben dem Sprecher Vertreter der Hochschulen, der Forschung und der Doktoranden angehören. Ein spezielles Graduate Student Office koordiniert das Programm.

Weblinks[Bearbeiten]