Helmstadt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt Helmstadt in Unterfranken, für Helmstadt in Baden-Württemberg, siehe Helmstadt (Helmstadt-Bargen).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Helmstadt
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Helmstadt hervorgehoben
Koordinaten: 49° 46′ N, 9° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Würzburg
Verwaltungsge-
meinschaft:
Helmstadt
Höhe: 301 m ü. NN
Fläche: 22,80 km²
Einwohner: 2637 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 116 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97264
Vorwahl: 09369
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 09 6 79 144
Adresse der Marktverwaltung: Im Kies 8
97264 Helmstadt
Webpräsenz:
Bürgermeister: Rudolf Stark (CSU)

Helmstadt ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Würzburg und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Helmstadt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Helmstadt liegt in der Planungsregion Würzburg.

Es existieren folgende Gemarkungen: Helmstadt, Holzkirchhausen.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohnerzahl
1970 2.097
1987 2.307
2000 2.669
2004 2.639

[Bearbeiten] Politik

Helmstadt ist eine politisch selbstständige Gemeinde. Bei der Gebietsreform 1978 wurde das ehemals selbstständige Holzkirchhausen als Ortsteil eingemeindet.

Helmstadt gehört seit der Landkreisreform am 1. Juli 1972 zum Landkreis Würzburg. Zuvor war es Gemeinde des aufgelösten Landkreises Marktheidenfeld. Es gehört zum Regierungsbezirk Unterfranken im Freistaat Bayern. Nach der Gebietsreform wurde Helmstadt als Regionalplatz II ausgewiesen d. h. als bevorzugt zu entwickelndes Kleinzentrum.

Durch seine gut ausgebaute Infrastruktur bietet der Ort seinen Bewohnern viele für einen modernen Wohnbereich wichtige Einrichtungen. Dazu gehören Arzt- und Zahnarztpraxen, Apotheke, Kindergarten, Grund- und Hauptschule. Firmen, Post und Banken bieten Arbeitsplätze am Ort an. Durch ein vielfältiges Vereinsleben stehen verschiedene Freizeitangebote zur Verfügung.

Die Gemeinde ist immer bestrebt, neue Wohngebiete sowie Gewerbeflächen auszuweisen.

Seit dem 1. Mai 1978 ist Helmstadt Sitz der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft. Sie umfasst die Gemeinden Helmstadt mit Holzkirchhausen, Holzkirchen mit Wüstenzell, Remlingen und Uettingen.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Denkmal für Hans Böhm, errichtet 2007
Denkmal für Hans Böhm, errichtet 2007

ALDI GmbH&CoKG,

Helmstadter Malwerkstatt GbR.

[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 132 und im Bereich Handel und Verkehr 179 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 181 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 999. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 43 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1253 ha, davon waren 1211 ha Ackerfläche und 33 ha Dauergrünfläche. 2006 gibt es noch 5 Hauptberufliche Landwirte (Bauern).

[Bearbeiten] Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 125 Kindergartenplätze (besucht von 118 Kindern, Jan 2007)
  • Haupt- und Grundschule: mit 41 Lehrern und 751 Schülern


Persönliche Werkzeuge