Helmstadt-Bargen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Helmstadt-Bargen
Helmstadt-Bargen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Helmstadt-Bargen hervorgehoben
49.3188888888898.9986111111111220Koordinaten: 49° 19′ N, 9° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Rhein-Neckar-Kreis
Höhe: 220 m ü. NHN
Fläche: 27,95 km²
Einwohner: 3718 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 133 Einwohner je km²
Postleitzahl: 74921
Vorwahl: 07263
Kfz-Kennzeichen: HD
Gemeindeschlüssel: 08 2 26 106
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rabanstraße 14
74921 Helmstadt-Bargen
Webpräsenz: www.helmstadt-bargen.de
Bürgermeister: Wolfgang Jürriens (parteilos)
Lage der Gemeinde Helmstadt-Bargen im Rhein-Neckar-Kreis
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Über dieses Bild

Helmstadt-Bargen ist eine Gemeinde mit rund 3.700 Einwohnern im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg. Die Gemeinde gehört dem Gemeindeverwaltungsverband Waibstadt und der Tourismusregion Brunnenregion an.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Helmstadt-Bargen liegt am Übergang des Kraichgauer Hügellandes zum Kleinen Odenwald. Auf der Gemarkung fließen fünf größere Bäche, mit Nebenbächen unter den aufnehmenden eingerückt:

Der größte Ortsteil Helmstadt liegt am Zulauf des Wollenbachs zum Schwarzbach, die anderen größeren Ansiedlungen liegen im Wollenbachtal.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Folgende Gemeinden grenzen an Helmstadt-Bargen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt: Aglasterhausen, Obrigheim, Hüffenhardt (alle Neckar-Odenwald-Kreis), Bad Rappenau (Landkreis Heilbronn), Neckarbischofsheim, Waibstadt, Epfenbach und Reichartshausen (alle Rhein-Neckar-Kreis).

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Helmstadt-Bargen besteht aus den ehemaligen Gemeinden Bargen, Flinsbach und Helmstadt. Zu Bargen gehört das Haus Unter hohen Graben (Bargener Mühle), zu Flinsbach die Mühle Höbstmühle und zu Helmstadt der Weiler Ingelheimerhof und das Gehöft Weilerhof. Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Bargen liegt die Wüstung des 773 genannten Ortes Branfelde, dessen Lage jedoch nicht als gesichert gilt und nicht in der Gemarkung Bargen nachgewiesen werden kann.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Helmstadt[Bearbeiten]

Helmstadt wird 782 in einer Urkunde des Lorscher Codex zum ersten Mal erwähnt. Der Ort war spätestens ab dem 13. Jahrhundert ein Sitz des hiernach benannten Adelsgeschlechts der Herren von Helmstatt (!), das unter kurpfälzischer Landeshoheit, später vom Reichs belehnt die Ortsherrschaft innehatte. Nach dem Tod des kinderlosen und schwachsinnigen Wolf Adam von Helmstatt 1694 wurde der Ort vom Kaiser an Johann Philipp von Berlichingen vergeben, den Gatten von Wolf Adams Schwester Maria Magdalena, wogegen die rechtmäßigen Lehensnachfolger der Bischofsheimer Linie derer von Helmstatt vergeblich prozessierten. Im selben Jahr wurde das Schloss in Helmstadt von französischen Truppen zerstört. 1803 fiel der Ort an Baden und gehörte dort ab 1810 zum Bezirksamt Neckarbischofsheim und ab 1864 zum Bezirksamt Sinsheim. 1939 wurden 1076 Einwohner gezählt, Ende 1945 waren es 1289.[3]

Der Ortskern von Helmstadt, der bis in die 1970er Jahre stark in Verfall geraten war, wurde von 1978 bis 1990 in zwei Etappen umfangreich saniert. Zu den bedeutendsten Einzelmaßnahmen zählt die Umgestaltung der alten Posthalterei zum Rathaus, um die seit 1972 aus Platzgründen in die Peripherie des Ortes ausgelagerte Verwaltung zurück in die Ortsmitte zu holen und dadurch auch die Ansiedlung von Handel und Gewerbe zu fördern. Im Zuge dieser Maßnahmen wurde die Pfarrgasse verkehrsberuhigt und die von der B 292 entlastete ehemalige Durchgangsstraße Rabanstraße durch Pflasterung und weitere Maßnahmen baulich aufgewertet. Der zweite Sanierungsschritt umfasste im Wesentlichen die Erhaltung und Aufwertung des südöstlich des Rathauses gelegenen Fachwerk-Ensembles.[4]

Bargen[Bearbeiten]

Bargen wurde nach den ältesten Funden in einem merowingerzeitlichen Gräberfeld um 600 als fränkischer Ausbauort gegründet und fand ebenfalls erstmals in einer Urkunde des Lorscher Codex zur Jahreswende 792/93 Erwähnung.[5] Der Ort gehörte als Bestandteil der Stüber Zent ab 1380 bis zum Übergang an Baden zur Kurpfalz. Die Ortsherrschaft über Bargen und den ursprünglich zu Bargen gehörenden Weiler Wollenberg übertrug das Hochstift Worms an die Herren von Ehrenberg. Nach dem Aussterben der Ehrenberg 1647 übertrug Worms das Lehen über Wollenberg an die Herren von Gemmingen, das über Bargen an verschiedene Lehnsherren. Worms übte die Herrschaft über Bargen von 1719 bis 1803 selbst unmittelbar aus. 1803 fiel der Ort an Baden und gehörte dort ab 1813 zum Amt Neckarbischofsheim und ab 1857 zum Bezirksamt Sinsheim. 1939 wurden 524 Einwohner gezählt, Ende 1945 waren es 609.[3]

Ende April 1952 entdeckte man bei Straßen- und Kanalisationsarbeiten für den Bau des neuen Bargener Schulhauses vier Gräber. Der damalige Leiter des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg, Albrecht Dauber, ließ in zwei Ausgrabungskampagnen weitere 42 Gräber freilegen, in denen außer den Gebeinen der Toten auch Waffen, Schmuck und andere Gegenstände gefunden wurden. Die Archäologin Ursula Koch datierte den Beginn der Belegung des Gräberfeldes auf die Zeit zwischen 590 und 610; es wurde rund 70 Jahre benutzt. Informationen zum Gräberfeld mit fotografischen Dokumentationen und Ausgrabungsfunden (Repliken) finden sich im Bargener Dorfmuseum.

Flinsbach[Bearbeiten]

Der Ort Flinsbach ist erst seit 1365 belegt. Von 1380 bis 1803 gehörte der Ort zur Kurpfalz, Ortsherren waren zunächst anteilig, ab etwa 1770 allein die Herren von Helmstatt. Danach gelangte Flinsbach zu Baden und gehörte dort ab 1811 zum Amt Neckarbischofsheim und ab 1857 zum Bezirksamt Sinsheim. 1939 wurden 368 Einwohner gezählt, Ende 1945 waren es 457.[3]

Siehe auch: Burg Flinsbach

Helmstadt-Bargen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1970 wurde zunächst Flinsbach nach Helmstadt eingemeindet. Zuvor dem Landkreis Sinsheim angehörend, wurden die Orte bei der Kreisreform 1973 dem neugebildeten Rhein-Neckar-Kreis angeschlossen. Am 1. Januar 1975 wurde auch Bargen eingemeindet und die Gemeinde in Helmstadt-Bargen umbenannt. Anschließend wurden in der neuen Gemeinde ein neues Rathaus, eine Hauptschule und eine Großsporthalle erbaut und mehrere Neubaugebiete erschlossen.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Einwohnerzahl für den heutigen Gebietsstand und basiert auf Volkszählungsergebnissen und deren amtlichen Fortschreibungen.

Jahr 1871 1890 1910 1939 1950 1961 1970 1987 2000
Einwohner[6] 2372 2190 2108 1968 3192 2811 3186 3387 3899

Politik[Bearbeiten]

Rathaus in Helmstadt

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat hat neben dem vorsitzenden Bürgermeister 14 Mitglieder, die für jeweils fünf Jahre gewählt werden. Die Wahl 2009 hatte folgendes Ergebnis:

  1. SPD 53,1 % (+1,4) – 8 Sitze (+1)
  2. CDU 46,9 % (-1,4) – 7 Sitze (=)

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 2001–2009 Theo Sauer (CDU)
  • Seit 2009 Wolfgang Jürriens (CDU)

Wappen[Bearbeiten]

Historisches Gemeindewappen am Alten Rathaus in Helmstadt

Helmstadt[Bearbeiten]

Blasonierung: In Rot ein mit rotem Futter ausgeschlagener silberner Spangenhelm mit goldenem Halskleinod und goldenen Beschlägen.

Das Wappen geht zurück auf ein Siegel Helmstadts aus dem Jahr 1748. Der Helm macht das Wappen für den Ortsname „redend“. 1901 wurde die Tingierung vom Generallandesarchiv festgelegt und von der Gemeinde angenommen. Für Helmstadt-Bargen wurde das Wappen am 20. Juli 1978 unverändert vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis neu verliehen.

Die Flagge ist Weiß-Rot und wurde ebenfalls 1978 verliehen.

Bargen[Bearbeiten]

Das Wappen von Bargen zeigt mittig geteilt einen roten Schuppen auf Gold sowie einen goldenen Schlüssel auf Rot. Der Schuppen macht das Wappen „redend“, da sich der Ortsname vom mittelhochdeutschen Wort Parac (vgl. Baracke) ableitet. Der Schlüssel ist das Wappensymbol des Bistums Worms. Die Gemeinde führte nach 1758 bis 1950 den lateinischen Großbuchstaben B – ab 1900 im silber-blauen (pfälzischen) Rautenschild – in seinen Siegeln als Wappenschild. 1950 nahm der Gemeinderat das jetzige Wappen an. Die Verleihung erfolgte durch Entschließung des Präsidenten des Landesbezirks Baden Nr. 9400 vom 3. Januar 1950.

Flinsbach[Bearbeiten]

Das Wappen von Flinsbach zeigt einen schwarzen Raben über einem blauen Bach auf Silber. Der Bach macht das Wappen „redend“, der Rabe ist das Wappentier der Herren von Helmstatt. Das Wappen ist seit 1805 nachgewiesen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Der Renaissance-Ziehbrunnen ist eines der Wahrzeichen des Ortes

Helmstadt[Bearbeiten]

Vom Alten Schloss in Helmstadt, einem ehemaligen Wasserschloss, sind nur noch Fragmente zu erkennen. Das Schloss wurde 1694 zerstört, anschließend wurde teils auf den alten Fundamenten ein Hofgut errichtet. Manche der um 1900 errichteten Wirtschaftsgebäude tragen Inschriftentafeln oder Wappen, die die Herren von Berlichingen als Erbauer nennen. In der Mitte des Hofes befindet sich ein um 1900 rekonstruierter Ziehbrunnen im Stil der Renaissance.

Das Rathaus des Ortes geht auf die als Kling'sches Anwesen bekannte ehemalige Posthalterei des Ortes zurück. Der zweiflügelige Barockbau wurde im Zuge der Ortskernsanierung um einen Neubautrakt erweitert, die Gesamtanlage wurde 1983 ihrer heutigen Bestimmung übergeben.

Am Alten Rathaus in der Ortsmitte von Helmstadt befindet sich über dem Portal ein großes historisches Gemeindewappen. Die gegenüber den Rathäusern stehende Evangelische Kirche wurde 1865 wiederhergestellt. Bei ihr befindet sich ein Kriegerdenkmal für den Krieg 1870/71. Das Ensemble in der Ortsmitte wird durch einen Barockbau von 1779 ergänzt, den seit der Sanierung im Jahre 2006 eine Apotheke nutzt. In Helmstadt sind außerdem einige stattliche Fachwerkhäuser erhalten, die zum Teil bis in das 17. Jahrhundert zurückreichen. Ein steinerner Löwe auf einem Sockel dient als Gefallenendenkmal 1939–45. Die Katholische Kirche ist ein moderner Zweckbau der Nachkriegszeit und wurde oberhalb des Alten Schulhauses am Ortsrand und unmittelbar an der B 292 errichtet.

Katholische Kirche Bargen

Bargen[Bearbeiten]

  • Evangelische Kirche in Bargen, erbaut 1800
  • Katholische Kirche Bargen, erbaut 1904
  • Historisches Gasthaus Stern in Bargen
  • Dorfmuseum in der Grundschule, Betreut vom Bürgerverein Bargen
Markstein von 1780 in Bargen

Flinsbach[Bearbeiten]

Im historischen Ortskern von Flinsbach stehen die Evangelische Kirche, das Alte Rathaus sowie mehrere historische Gasthöfe und landwirtschaftliche Anwesen.

Am Nordende des östlich von Flinsbach gelegenen Hohebergs („Schlossbuckel“) liegt der Burgstall der abgegangenen Burg Flinsbach.

Theater[Bearbeiten]

Figurentheater-FEX: Der Zapperdockel und der Wock

Seit Mai 2008 gibt es in Helmstadt das Figurentheater-FEX. Das Theater zeigt ein Mischung aus Schauspiel, Figuren-, Schatten-, Masken-, Erzähl- und Objekttheater für Kinder und Erwachsene. Es bietet außerdem Workshops in allen theatralen Bereichen an. Insbesondere werden auch Suchtpräventionsprojekte und Workshops nach Augusto Boal angeboten und therapeutisches Puppenspiel. Das Theater ist ein Tourneetheater mit Auftritten in ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland. Seit Februar 2011 gibt es eine feste Spielstätte: die Werkstattbühne im Banspach-Haus. Dort gibt es regelmäßig einmal im Monat Theateraufführungen. Dem Theater angeschlossen sind eine Werkstatt, ein Probe- und Seminarraum.

Sport[Bearbeiten]

Der größte Verein ist der TSV Helmstadt 1912 mit 875 Mitgliedern in den Abteilungen Fußball, Wandern, Aerobic, Badminton, Turnen und Nordic Walking. Die Fußballer in Bargen sind im SV Fortuna Bargen organisiert. In Flinsbach gibt es den einzigen Tennisverein der Gemeinde, den TC Flinsbach. Die 1. Herrenmannschaft der Volleyballer der VSG Helmstadt, des jüngsten Vereins der Gemeinde, spielt nach einem Ausflug in die dritthöchste deutsche Spielklasse (Regionalliga) nun wieder in der Oberliga.

In Helmstadt befindet sich mit der Paintball - Arena Kraichgau die einzige für Ligaspiele zugelassene Paintball-Anlage in Baden-Württemberg. Sie ist gleichzeitig die größte ihrer Art in Süddeutschland. Am 1. Juni 2013 wurde sie eröffnet.[7]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Jedes Jahr am dritten Mittwoch im August findet der Helmstadter Sauerkrautmarkt („Helmschder Krautmarkt“) statt. Auch in der närrischen Zeit wird man in Helmstadt-Bargen gut versorgt. Am Schmotzigen Donnerstag ist die Helmstadter Schwarzbachhalle Treffpunkt für über 1000 Narren aus der ganzen Region. Bargen hat einen eigenen Karnevalsverein, den Carneval-Club Bargen (CCB). Dessen Prunksitzungen locken jedes Jahr die Bevölkerung in die Bargener Schulturnhalle, wenn es heißt „In Barge, die Arge, hellau“. Bekannt ist Bargen auch für das traditionelle Kuhwettrennen, auch „Nundertrappen“ genannt, welches jährlich, meist an Pfingsten auf der Hauptstraße stattfindet. Seit einigen Jahren hat sich auch der Helmstadter Weihnachtsmarkt im Rathaushof etabliert. Mitte März treffen sich die Bogenschützen zahlreicher Vereine zum „Klaus-Rössner-Gedächtnisturnier“ in der Schwarzbachhalle.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Wichtigste Straße der Gemeinde ist die westlich an Helmstadt vorbeiführende Bundesstraße 292, die im Süden Verbindung zur Bundesautobahn 6 ermöglicht. Durch den Ort führt die Landesstraße L 530 von Lobenfeld nach Haßmersheim.

Helmstadt liegt an der Schwarzbachtalbahn (Baden) (MeckesheimAglasterhausen), die in das Netz der S-Bahn RheinNeckar eingegliedert ist. Dadurch existieren umsteigefreie Verbindungen nach Heidelberg und Mannheim.

Mehrere Buslinien verbinden Helmstadt-Bargen mit den umliegenden Gemeinden und mit nahen größeren Städten wie Sinsheim und Bad Rappenau. Helmstadt-Bargen gehört zum Tarifgebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

  • Metallwerke Helmstadt (MWH) – Hersteller von Gartenmöbeln
  • MRS Greiferbau – Bau und Instandsetzung von Seil-, Motor- und Hydraulikgreifern
  • DAS-WS Bender – Werbestudio Druckmedien Internetpräsentationen Fahrzeugbeschriftung

Medien[Bearbeiten]

Die meistgelesene Zeitung in Helmstadt-Bargen ist die Rhein-Neckar-Zeitung mit Sitz in Heidelberg. Aber auch die Heilbronner Stimme und andere Tageszeitungen können in Helmstadt-Bargen bezogen werden. Da Helmstadt-Bargen eine Mitgliedsgemeinde des Gemeindeverwaltungsverbandes Waibstadt ist, erscheint hier auch das wöchentliche Nachrichtenblatt.

Bildung[Bearbeiten]

Kindergärten gibt es in den Ortsteilen Helmstadt, Flinsbach und Bargen. Helmstadt verfügt über eine Grund-, Haupt- und Werkrealschule neuen Typs, die Grafeneckschule. In Bargen befindet sich eine Grundschule.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Helmstadt ist einer der drei Orte, die die Wissenschaft als mögliche Geburtsorte von Johann Faust ansieht.

Literatur[Bearbeiten]

  • Wilhelm Senges: Geschichte des Kraichgaudorfes Helmstadt. Helmstadt 1937
  • Gemeinde Helmstadt-Bargen: In Barge wuhne die Arge. Heimatbuch 1993
  • Helmstadt: Helmstadt 782–1990. Heimatbuch zur 1200-Jahr-Feier 1990
  • Ursula Koch: Die fränkischen Gräberfelder von Bargen und Berghausen in Nordbaden. Stuttgart: Theiss, 1982, ISBN 3-8062-0762-3
  • Adolf M. Hirn, Gabriele Süskind (Red.), Jürgen Schütz (Hrsg.): Der Rhein-Neckar-Kreis. Stuttgart 1991, ISBN 3-8062-0597-3

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 418–420
  3. a b c Mitteilungen des Württ. und Bad. Statistischen Landesamtes Nr. 2: Ergebnisse der Einwohnerzählung am 31. Dezember 1945 in Nordbaden
  4. Gemeinde Helmstadt-Bargen (Hrsg.): Ortskernsanierung Helmstadt-Bargen 1978–1990. Dokumentation, Helmstadt-Bargen 1990.
  5. Urkunde 2447
  6. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
  7. Paintball-Areana: SAP-Manager stehen schon Gewehr bei Fuß. Rhein-Neckar-Zeitung, 1. Juni 2013, abgerufen am gleichen Tage.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Helmstadt-Bargen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien