Helmut Kiene

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Helmut Kiene (* 13. Juni 1952[1] in Nördlingen[2]) ist ein deutscher Sportkletterer der 1970er-Jahre.

Leben[Bearbeiten]

Helmut Kiene studierte Medizin in Freiburg mit anschließender Promotion.[2] Heute lebt und arbeitet er im Schwarzwald als Facharzt für Innere Medizin und Onkologie.

Alpine Leistungen[Bearbeiten]

Zusammen mit Reinhard Karl eröffnete er 1977 die erste alpine Kletterroute im VII. Schwierigkeitsgrad (UIAA), die Fleischbank-Pumprisse im Wilden Kaiser.

Seine Solobegehungen zeichnen ihn als einen der führenden Alpinisten der siebziger Jahre aus. So meisterte er den gesamten Peutereygrat und die Überschreitung Grands Montets - Aiguille Verte - Grandes Jorasses - Turiner Hütte.[1]

Nach Helmut Kiene ist der sogenannte „Kiene-Swing“ benannt, der ähnlich wie ein Bungee-Sprung ausgeführt wird. Im Gegensatz zum Bungeesprung ist das Seil beim Kiene-Swing nicht über dem Springer befestigt, sondern von ihm entfernt (Helmut Kiene hat diesen Sprung zum Beispiel an zwei parallelen Brücken durchgeführt). Dadurch wird nach dem freien Fall ein langer Pendelschwung ("Swing") ausgeführt.

Werke[Bearbeiten]

  • IFAEMM Publikationen - Bücher. Abgerufen am 27. Mai 2012 (Homepage Institut für angewandte Erkenntnistheorie und medizinische Methodologie e. V. An-Institut der Universität Witten/Herdecke).
  • Komplementäre Methodenlehre der klinischen Forschung. Abgerufen am 27. Mai 2012 (PDF; 1,5 MB, Homepage Institut für angewandte Erkenntnistheorie und medizinische Methodologie e. V. An-Institut der Universität Witten/Herdecke).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b  Menschen. In: Panorama. Nr. 3, 2012, ISSN 1437-5923, S. 16.
  2. a b  Uli Auffermann: Entscheidung in der Wand. Schall Verlag GmbH, 2010, ISBN 978-3-900533-62-5, S. 316.