Helmut Koester

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Helmut Koester (* 18. Dezember 1926 in Hamburg; in deutschsprachigen Publikationen meist Köster) ist ein deutscher Theologe und Neutestamentler.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Nach seinem Abitur 1943 in Berlin diente er im Heer und später in der Kriegsmarine.[1] 1945 geriet er in alliierte Kriegsgefangenschaft. Sein Studium der evangelischen Theologie an der Universität Marburg beendete er 1950.[1] Während der Abfassung seiner Doktorarbeit war er Aushilfspfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Hannover.[1] 1953 heiratete er Gisela Harrassowitz.[1] Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor: Reinhild (* 1956), Almut (* 1958), Ulrich (* 1962) und Heiko (* 1966).

1954 wurde Koester an der Universität Marburg als letzter Promovend von Rudolf Bultmann promoviert.[2] Nach seiner Assistentenzeit an der Universität Heidelberg bei Günther Bornkamm und seiner Habilitation 1956 ging er 1958 in die USA an die Divinity School der Harvard University in Cambridge, wo er bis heute als Professor für Neues Testament und frühe Kirchengeschichte arbeitet.[2] 1989 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Genf, 2006 die Ehrendoktorwürde der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin.[3] Er ist Mitglied der Society of Biblical Literature.

Werke (in Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

  1. a b c d http://www.christiancadre.org/member_contrib/Koester_Review-1.pdf
  2. a b http://web.uni-marburg.de/theologie/Downloads/Ehrenpromo_Koester.pdf
  3. http://www.hu-berlin.de/pr/medien/informationen/auszeichnungen/ehrendoktor