Helmut Lotti

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Helmut Lotti (2007)
Helmut Lotti mit Andrei Loegowskij in Dresden, 2007.

Helmut Lotti (* 22. Oktober 1969 als Helmut Barthold Johannes Alma Lotigiers in Sint-Amandsberg bei Gent) ist ein belgischer Crossover- und Popsänger.

Im Jahr 1995 veröffentlichte er mit „Helmut Lotti goes Classic“ das bis dahin schnellst- und meistverkaufte Album Flanderns. In den nächsten Jahren wurde Helmut Lotti mit der Vertonung und populären Interpretation klassischer Musikstücke auch über die Landesgrenzen Belgiens hinaus bekannt. Heute gilt er mit über 13 Millionen verkaufter Alben als erfolgreichster Sänger Flanderns.

Leben[Bearbeiten]

Anfänge als Popsänger[Bearbeiten]

Helmut Lotti wurde als erster von drei Söhnen von Rita Lagrou und Luc Lotigiers geboren. Er entstammt einem katholischen und musikalischen Elternhaus: Sein Vater, der die Familie bereits 1974 verließ, ist ein klassischer Tenor, der Großvater Bart Lotigiers (* 1914) war ab 1973 künstlerischer Direktor der Oper von Gent. Helmut Lotti hatte hier 1974 sein Bühnendebüt mit einer Statistenrolle in der Operette „Friederike“ von Franz Lehár. Schon als Kind begeisterte er sich für die Musik von Elvis Presley und der Crooner. Seit 1988 trat er unter dem Pseudonym „Kevin Leach“ bei Talentwettbewerben mit Elvis-Interpretationen auf.

Im Jahr 1989 nahm er beim niederländischen Sender KRO an der „Soundmixshow“ von Hendrikus „Henny“ Josephus Huisman teil, wo er als einziger Belgier im Finale stand und mit seiner Interpretation von Elvis Presleys „My Boy“ den zweiten Platz belegte. Zwei Monate nach seinem Auftritt bekam er seinen ersten Plattenvertrag bei der BMG Ariola und durch eine Angestellte der Plattenfirma den Künstlernamen „Helmut Lotti“, den er selbst in einem Interview als „furchtbar“ bezeichnete.[1] Sein erster Manager wurde Roland Beirnaert.

Helmut Lotti begann seine Karriere als Popsänger. Die erste Single „Kom Nu“ erschien 1989 und erreichte die Spitze der Charts, das Debütalbum „Vlaamse Nachten“, das fast ausschließlich flämische Popsongs enthielt, erschien im folgenden Jahr und wurde mit Gold ausgezeichnet.

Roland Beirnaert wurde durch Piet Roelen ersetzt, der seit 1991 als Manager für Helmut Lotti tätig ist. Im Jahr 1992 erschien Helmut Lottis zweites Album „Alles wat ik voel“, was erneut flämische Popsongs enthielt und ebenso wie sein Vorgänger mit Gold ausgezeichnet wurde. Für seine Platte „Memories“, die bekannte flämische Titel in englischer Sprache enthielt, wurde Helmut Lotti erstmals mit einer Platinplatte ausgezeichnet. Für sein viertes Album „Just for you“, welches 1995 erschien und englischsprachige Popsongs enthielt, arbeitete Helmut Lotti zum ersten Mal an einer Vielzahl an Titeln mit. Auch dieses Album wurde mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet.

Der Durchbruch: Helmut Lotti goes Classic[Bearbeiten]

Helmut Lotti und das Golden Symphonic Orchestra 2000

Bereits 1994 hatte Helmut Lotti auf Anfragen Konzerte mit einem 23-köpfigem Orchester gegeben, in denen er Interpretationen klassischer Stücke vortrug. Für seine Interpretation von Lucio Dallas Titel „Caruso“ erhielt er bei einem Auftritt mehrere Minuten lang stehende Ovationen, sodass sein Manager Piet Roelen schließlich vorschlug, ein Album mit klassischen Liedern aufzunehmen. Das Orchester, mit dem Helmut Lotti bereits zusammengearbeitet hatte, wurde vergrößert, und der Belgier André Walschaerts als Dirigent gewonnen. Als „Golden Symphonic Orchestra“ begleitet es seitdem Helmut Lotti auf all seinen Alben und Tourneen.

Helmut Lotti während einer Autogrammstunde 2001.

„Helmut Lotti goes Classic“ wurde am 8. und 9. September 1995 in Antwerpen aufgenommen und erschien im selben Jahr. Das Album enthält 18 Interpretationen klassischer Melodien oder Arien. Arrangiert wurde es, wie viele folgende Alben Helmut Lottis, von Wim Bohets, der auch als Pianist im „Golden Symphonic Orchestra“ spielt. Neben neu arrangierten klassischen Melodien, zu denen Helmut Lotti englische Texte verfasste, enthielt das Album auch klassische Interpretationen des russischen Titels „Kalinka“ und Franz Léhars „Lippen schweigen“ als Duett mit der Schwedin Emma Philippa Hjälmås. „Helmut Lotti goes Classic“ wurde mit rund 600.000 verkauften Exemplaren die zu dem Zeitpunkt schnellst- und meistverkaufte CD Flanderns und erhielt insgesamt zwölf Mal Platin.

Aufgrund des großen Erfolges erschien 1996 das Album „Helmut Lotti goes Classic II“ und im Folgejahr „Helmut Lotti goes Classic III“. Beide Alben enthielten erneut Interpretationen klassischer Melodien und Arien in modernem Arrangement, die jedoch leichter interpretiert wurden, als es noch auf „Helmut Lotti goes Classic“ der Fall gewesen war.

Das erste Album Helmut Lottis, welches in Deutschland erschien, war 1997 „Helmut Lotti goes Classic“, das in Belgien im selben Jahr unter dem Titel „Helmut Lotti Goes Classic III“ erschienen war. Die weiteren „Goes-Classic“-Alben erschienen in Deutschland 1998 und 1999. Das ursprünglich erste „Goes-Classic“-Album wurde 1999 jedoch als überholt angesehen, da sich der Gesangsstil und die Interpretation Helmut Lottis gewandelt hatte. Für den deutschen Markt, aber auch weitere internationale Veröffentlichungen wurde das belgische Album „Helmut Lotti goes Classic“ neu aufgenommen. In Deutschland erschien es mit leichten Änderungen in der Titelauswahl unter dem Namen „Helmut Lotti goes Classic III“. Die ersten drei Alben der „Goes-Classic“-Reihe unterschieden sich je nach Veröffentlichungsland in ihrer Titelauswahl und Sprache einzelner Titel, sodass 2003 alle drei Alben unter einem neuen Titel in einer endgültigen Version herausgebracht wurden.

Land The Red Album (2003) The Blue Album (2003) The Castle Album (2003)
Belgien Goes Classic (1995) Goes Classic II (1996) Goes Classic III (1997)
Deutschland Goes Classic III (1999) Goes Classic II (1998) Goes Classic (1997)

Während in Deutschland Helmut Lottis erste drei „Goes-Classic“-Alben erschienen, veröffentlichte er in Belgien ein Doppelalbum mit modern arrangierter Klassik. „Helmut Lotti goes Classic Final Edition“ und „A Classical Christmas with Helmut Lotti” erschienen 1998 und stellten den vorläufigen Schlusspunkt der reinen „Goes-Classic“-Reihe dar. Beide Alben erschienen auch getrennt. In Deutschland wurde „A Classical Christmas with Helmut Lotti“ 2003 unter dem Titel „The Christmas Album“ veröffentlicht.

Classics Out of Africa[Bearbeiten]

Der erste internationale Erfolg nach Belgien und den Niederlanden war für Helmut Lotti bereits 1996 Südafrika. Nach zahlreichen Konzerttourneen folgte er daher dem Vorschlag seines Managers Piet Roelen, nach insgesamt fünf Klassik-Alben in Folge ein Album mit traditionellen Liedern Afrikas aufzunehmen. Die Aufnahmen für das TV-Special zum Album „Out of Africa“ entstanden im Herbst 1999 im Basotho Cultural Village, einem Dorf im Qwa Qwa National-Park in Südafrika.

Helmut Lottis Ziel war es, afrikanische Musik europäisch klingen [zu] lassen, ohne dass das Afrikanische verloren geht.[2] Es gab jedoch auch Kritiker, die Helmut Lotti vorwarfen, die Stücke afrikanischer Folklore durch seinen eingefahrenen Stil aufgeweicht zu haben und so dem eigenen Anspruch, den Herzschlag des Kontinents zu treffen[3], nicht gerecht geworden zu sein.[4]

Das Album, welches 1999 in Belgien und im Folgejahr in Deutschland erschien, enthielt neben traditionellen Titeln des Kontinents in Afrikaans und den Bantusprachen Zulu, Xhosa und Swahili auch populäre englischsprachige Titel wie Elton Johns „Circle of Life“, die sich inhaltlich mit dem afrikanischen Kontinent beschäftigen. Der Titel „Out of Africa“, der dem Album seinen Namen gab, wurde von Helmut Lotti selbst geschrieben. Das Album „Out of Africa“ hielt sich 50 Wochen in den deutschen Charts und stellt damit das bisher erfolgreichste Album Helmut Lottis in Deutschland dar.

Latino Classics und Latino Love Songs[Bearbeiten]

“Latino Classics” wurde das erste Album Helmut Lottis, welches im Jahr 2000 zeitgleich in Belgien und in Deutschland erschien. Wie das folgende Album „Latino Love Songs“, welches 2001 erschien, enthielt auch „Latino Classics“ Interpretationen bekannter lateinamerikanischer Titel, u.a. aus Kuba, Mexiko, Brasilien und Argentinien unter der Begleitung des Golden Symphonic Orchestra. Die Filmaufnahmen für die TV-Specials beider Alben entstanden in Mexiko.

My Tribute to the King[Bearbeiten]

Casino Knokke

Im Jahr 2002 erfüllte sich Helmut Lotti mit dem Album „My Tribute to the King“ einen lang gehegten Wunsch. Als Imitator von Elvis Presley, den er als sein Idol bezeichnet, hatte er seine Karriere begonnen und veröffentlichte nun ein Album mit Interpretationen bekannter Titel von Elvis Presley. Diese unterscheiden sich deutlich von den am Original angelehnten rockigen Versionen, die Helmut Lotti regelmäßig am Ende seiner Konzerte als Zugabe singt und die auch in seinen Rockkonzerten im Casino des belgischen Badeorts Knokke, die er seit 1997 jeden Sommer gibt, einen großen Teil des Programms füllen.

Helmut Lotti 2007.

Auf dem Album versuchten Helmut Lotti und Arrangeur Wim Bohets, die Atmosphäre von jedem Titel zu erhalten und trotzdem Lotti-typisch zu bleiben. […] Wir wollen die Fans doch nicht schockieren.[5]

Für Aufnahmen der TV-Dokumentation, die zur Zeit des Erscheinens des neuen Albums auch im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde, reiste Helmut Lotti unter anderem nach Las Vegas, Memphis, Nashville und Tupelo und traf dort mit Weggefährten Elvis Presleys zusammen. Er spielte u.a. mit Elvis Presleys Gitarrist Scotty Moore und seinem Schlagzeuger D. J. Fontana. „My Tribute to the King“ erreichte Platz 2 der deutschen Albumcharts und ist so das bisher bestplatzierte Album Helmut Lottis in Deutschland.

Pop Classics in Symphony[Bearbeiten]

Auch mit seinem nächsten Album „Pop Classics in Symphony“ blieb Helmut Lotti seinem Stil treu und interpretierte bekannte Pop- und Rock-Songs, u.a. von Queen, CCR, Barry Manilow und Barry Ryan, mit sinfonischer Begleitung. Im Gegensatz zu zahlreichen früheren Alben enthielt die 2003 veröffentlichte Platte keine Eigenkomposition Helmut Lottis. Ein Höhepunkt war das Duett „Danny Boy“ mit Cliff Richard, das 2006 auch auf Cliff Richards Album „Two's Company“ veröffentlicht wurde. Das TV-Special zum Album wurde live bei einem Konzert auf dem Grand-Place/Grote Markt in Brüssel aufgenommen.

From Russia with Love[Bearbeiten]

Nach der Interpretation afrikanischer und lateinamerikanischer Titel wandte sich Helmut Lotti auf seinem 2004 erschienenen Album russischen Volksliedern zu. Der Titelsong wurde von Helmut Lotti selbst komponiert und getextet. Musikalisch unterstützt wurde Helmut Lotti auf seinem Album nicht nur vom Golden Symphonic Orchestra, sondern auch vom Schwarzmeer Kosaken-Chor. Die Arrangements des Albums stammten von Helmut Lotti und Wim Bohets. Die Aufnahmen des TV-Specials zum Album entstanden in Sankt Petersburg, Sibirien und in Moskau, wo unter anderem Aufnahmen auf dem Roten Platz und im Kreml gestattet wurden. Bereits vor dem Erscheinen erreichte „From Russia with Love“ mit 100.000 Vorbestellungen in Deutschland Gold-Status.

Im Anschluss an die Veröffentlichung von „From Russia with Love“ kündigte Helmut Lotti im März 2005 eine längere kreative Pause an, die nicht zuletzt familiäre Gründe hatte. Seine zweite, 2001 geschlossene Ehe mit der damaligen Studentin Carol Jane Poe wurde im Frühjahr 2005 geschieden. Zuvor war Helmut Lotti von 1990 bis 1997 mit Kimberly Grosmans verheiratet. Die Ehe, aus der Tochter Messalina (*1991) stammt, wurde 1999 annulliert. Im Mai 2009 heiratete Lotti in dritter Ehe die Journalistin Jelle Van Riet.[6]

The Crooners[Bearbeiten]

Nach einer fast zweijährigen Pause veröffentlichte Helmut Lotti Ende 2006 das Doppel-Album „The Crooners“. Die Musik der Crooners hatte Helmut Lotti bereits seit seiner Kindheit begleitet und seinen eigenen Gesangsstil erheblich beeinflusst. Beim sogenannten crooning handelt es sich um eine besonders gefühlvolle Interpretation von Balladen mit Orchester- oder Bigband-Begleitung. Auf seinem Album „The Crooners“ konzentrierte sich Helmut Lotti weniger auf Versionen des älteren croonings der 1920er Jahre, sondern auf Stücke des modernen, jazzlastigeren croonings, dessen Vertreter u.a. Frank Sinatra, Perry Como und Bing Crosby waren. Die erste CD unter dem Titel „The American Way“ enthielt Klassiker des Genres wie „Everybody Loves Somebody“, „Just a Gigolo“ oder „Blue Moon“, aber mit „Moon River“ und „True Love“ auch Titel, die nicht mehr aus der Crooner-Zeit stammten, aber entsprechend interpretiert werden konnten. Die zweite CD mit dem Titel „My Way“ enthielt ausschließlich Eigenkompositionen Helmut Lottis im Crooner-Stil. Wie auch bei den vorherigen Alben wurde Helmut Lotti dabei vom Golden Symphonic Orchestra begleitet. „The Crooners“ hielt sich 10 Wochen an der Spitze der flämischen Charts und wurde Helmut Lottis achtes Nummer-1-Album in Flandern.

Time to Swing[Bearbeiten]

Das aktuelle Album Helmut Lottis widmet sich Klassikern u.a. von Frank Sinatra, Charles Trenet und Jim Croce, enthält jedoch auch Eigenkompositionen Helmut Lottis. Begleitet wird er erneut vom Golden Symphonic Orchestra, die Arrangements stammen von Wim Bohets. Das Duett L.O.V.E., eine Komposition Bert Kaempferts, nahm Helmut Lotti mit Clare Teal auf, die u.a. 2006 mit einem BBC Jazz Award als Vocalist of the Year ausgezeichnet wurde. Das Album Time to Swing erreichte bereits vor dem Erscheinen in Belgien Platin-Status.

Weitere Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Zusammenarbeit mit anderen Künstlern[Bearbeiten]

Helmut Lotti nahm zahlreiche Duette mit nationalen und internationalen Künstlern auf. Die folgende Tabelle bietet eine Übersicht über diese Duette, die sich teilweise auf Alben Helmut Lottis befinden, die nur in einzelnen Ländern erschienen.

Jahr Duettpartner Titel Album
1992 Bart Kaëll „Gek op haar" Helmut Lotti: Alles wat ik voel
1995 Emma Philippa Hjälmås „Lippen schweigen“ Helmut Lotti: Helmut Lotti Goes Classic
1996 Salvatore Adamo „Parlami D'Amore, Mariù“ Helmut Lotti: Helmut Lotti Goes Classic II
1996 Lisa del Bo „This World Today Is A Mess“ Lisa del Bo: Lisa del Bo
1996 Bart Kaëll, Lisa del Bo, Niels William „The Great Pretender“ Levenslijn 2006 – De mooiste songs uit 10 edities Levenslijn (2006)
1997 Alice Libell „Mother Nature“ Helmut Lotti: Helmut Lotti Goes Classic III
1997 Montserrat Caballé „Had to Be“ Montserrat Caballé: Friends For Life
1998 Michael Junior „Panis Angelicus“ Helmut Lotti: Helmut Lotti Goes Classic II (dt. Vers.)
1998 Lisa del Bo „Love is Life“ Helmut Lotti: Helmut Lotti Goes Classic Final Edition
1999 Lisa del Bo „Sprakeloos“ (fläm. Vers. v. „Love is Life“) Lisa del Bo: Best of the Sixties
1999 Michael Junior „Friends“ Michael Junior: Traumland
2001 Lisa del Bo Swinging on a Star Lisa del Bo: Best of the Forties
2001 Arja Koriseva „All My Life: Näkemiin“ Helmut Lotti: Helmut Lotti Goes Classic III (finn. Version)
2003 Freddy Birset „Et Maintenant/What Now My Love“ CD-Single
2003 Izzy „Una Furtiva Lagrima“ Izzy: New Dawn; Helmut Lotti: The Red Album
2003 Cliff Richard „Danny Boy“ Helmut Lotti: Pop Classics in Symphony
2003 Cliff Richard Mary’s Boy Child Cliff Richard: Cliff At Christmas
2006 Isabelle Adam „True Love“ Helmut Lotti: The Crooners
2006 Hayley Westenra „There's a Sparkle in Your Eyes“ Helmut Lotti: The Crooners
2008 Clare Teal „L.O.V.E.“ Helmut Lotti: Time to Swing

Im Jahr 1997 trat Helmut Lotti gemeinsam mit Sarah Brightman, Placido Domingo und Riccardo Cocciante unter der Begleitung der Wiener Symphoniker beim Weihnachtskonzert „Christmas in Vienna“ auf. Die Live-Aufnahme des Konzerts Wiener Rathaus erschien 1998 unter dem Titel „Christmas in Vienna Vol. 5“. Im Juli 1998 trat Helmut Lotti in München bei einem Konzert Eros Ramazzottis auf, wo beide den Titel „Musica E“ sangen. Auf dem Album „Bravo Clouseau“, das zum 20-jährigen Bestehen der belgischen Gruppe Clouseau 2007 erschien, ist Helmut Lotti mit einer Interpretation des größten Hits der Band „Daar Gaat Ze“ (internationaler Titel „Close Encounter“) zu hören.

Helmut Lotti wurde auch zum Mentor von Nachwuchskünstlern. Im Jahr 1998 entdeckte er Michael Junior als Talent und baute ihn zum Kinderstar auf. Michael Junior wurde in den folgenden Jahren der Gast auf Helmut Lottis Tourneen und nahm mehrere Alben auf.

Im Jahr 2008 trat Helmut Lotti erstmals als Produzent auf. Für den weißrussischen Nachwuchssänger Andrei Loegowskij (* 1983), der ihn seit 2007 auch auf Konzerten begleitet, schreibt er derzeit Titel für dessen Debütalbum, das klassische Titel in modernem Gewand enthalten soll.

Karitatives Engagement[Bearbeiten]

Toots Thielemans 2006

Im Jahr 1999 nahm Helmut Lotti mit Sandra Kim und Soulsister-Sänger Paul Michiels die Single Song for Kosovo auf, deren Erlös den Opfer des Kosovokrieges zugutekamen. Im Zuge des Projektes Levenslijn entstand im Jahr 2000 die Single Wondere Reis, die von Helmut Lotti, Toots Thielemans, Clouseau-Sänger Koen Wauters und Ingeborg eingesungen wurde. Der Erlös der Single, die 30.000 Mal verkauft wurde, ging an die Asthma-Forschung.

Sioen 2007

Zusammen mit 30 weiteren Künstlern nahm Helmut Lotti 2005 die Single Geef en teken auf, deren Erlös an die Flutopfer in Südasien ging. Im Jahr 2006 brachte Helmut Lotti zusammen mit den belgischen Sängern Roland und Sioen die Single Oaster Iets Scheelt im Genter Dialekt heraus, deren Erlös dem Kampf gegen Armut zugutekam.

Helmut Lotti ist seit 1996 als Botschafter des guten Willens des Kinderhilfswerks UNICEF tätig. In dieser Funktion engagierte er sich in den letzten Jahren u.a. in Afrika und Russland.

Eigenkompositionen[Bearbeiten]

Helmut Lotti wurde hauptsächlich durch seine Coverversionen mit Orchesterbegleitung bekannt. Es wäre jedoch falsch, ihn als bloßen Coversänger zu bezeichnen. Auf beinahe jedem Album befinden sich auch Eigenkompositionen Helmut Lottis, für die er sowohl den Text als auch die Melodie verfasste.

Jahr Album Eigenkomposition
1990 Vlaamse Nachten „Wachten op jou“
1994 Just For You „I Won't Be Alone“, „Fly Away“
1996 Helmut Lotti Goes Classic II „I Don't Know Why“
1997 Helmut Lotti Goes Classic III „Ouverture ‚Romance‘“, „My Love Will Never Die“
1998 A Classical Christmas with Helmut Lotti „It's Christmas“
1998 Helmut Lotti goes Classic Final Edition „You'll Be My Love“
1999 Out Of Africa „Out Of Africa“
2001 Latino Love Songs „Hay Fiesta En La Hacienda“
2002 My Tribute To The King „Thank You“, „If You Were Mine“
2004 From Russia With Love „From Russia With Love“
2006 The Crooners sämtliche Titel der CD My Way
2008 Time To Swing „Time To Swing“, „Heavenly Match On Earth“, „In The Arms Of A Stranger“, „Around You“

Für zahlreiche weitere Titel seiner Alben steuerte er entweder die Melodie oder den Text bei. Dies gilt in besonderem Maße für die zeitigen Pop-Alben bis 1994.

Helmut Lotti schrieb das Duett „Friends“, dass er zusammen mit Michael Junior aufnahm und welches sich auf dessen Debütalbum Traumland befindet.

Helmut Lotti komponierte und textete den Titelsong „Love Belongs to Everyone“ für das belgische Film-Drama „Dennis van Rita“ (internationaler Titel „Love Belongs to Everyone“), das im Februar 2006 in Belgien in die Kinos kam.

Auftritte in deutschen Talkshows und Magazinen (Auswahl)[Bearbeiten]

Jahr Talkshow[7] Moderation
2002 Johannes B. Kerner Johannes B. Kerner
2003 Boulevard Bio Alfred Biolek
2004 Beckmann Reinhold Beckmann
2004 alfredissimo! (Kochsendung) Alfred Biolek
2005 DAS! (NDR-Regionalmagazin) Sandra Maahn
2005 NDR Talkshow Julia Westlake und Jörg Pilawa
2006 Beckmann Reinhold Beckmann
2007 Menschen der Woche Frank Elstner
2007 DAS! (NDR-Regionalmagazin) Inka Schneider
2007 Länderzeit (MDR-Regionalmagazin) Ines Adam
2007 Kölner Treff Bettina Böttinger
2007 Inas Nacht (Erste Ausgabe) Ina Müller
2008 Johannes B. Kerner Johannes B. Kerner
2008 Lafer! Lichter! Lecker! Johann Lafer und Horst Lichter
2008 Volle Kanne Andrea Ballschuh
2008 Mein Nachmittag Kristina Lüdke und Jörg Boecker

Kritik[Bearbeiten]

Helmut Lotti ist ein Künstler, der polarisiert. Zu Zeiten der Veröffentlichung der „Goes-Classic“-Alben wurde er in der Presse häufig als Startenor bezeichnet, ihm die damit verbundenen stimmlichen Qualitäten aber gleichzeitig abgesprochen.

[S]ängerische Bravour auf ‚höher, länger, lauter’ zu reduzieren, entspricht kaum einem Ideal von klassischer Sangeskunst.[8]

Tatsächlich wurde der lang gehaltene Spitzenton vor allem am Ende eines Titels zu einem oft genutzten Stilmittel der „Goes-Classic“-Aufnahmen, aber auch späterer Alben. Rückblickend spricht Helmut Lotti, der einen Stimmumfang von 3½ Oktaven besitzt, von einer Jagd nach hohen Tönen, die er als einen versuchten langfristigen Selbstmord ansieht.[9]

Seine Stimme wurde von Kritikern häufig als wenig tragfähig kritisiert und er selbst eher als eine Art „Pop-Tenor“ angesehen, was Helmut Lotti, der nie eine Gesangsausbildung absolvierte[10], bestätigte.

Die großen Tenöre haben eine klassische Ausbildung und auch einen klassischen Sound. Ich dagegen habe eine Pop- oder vielleicht eine Musical-Stimme. Ich könnte nie ohne Mikrofon singen.’[11]
Ich bin von meiner Stimme eigentlich gar nicht so begeistert. Für mich ist sie an der Grenze zwischen aggressiv und nasal. Manchmal habe ich das Gefühl, daß sie nicht ganz rund und voll klingt. […] Doch offensichtlich stört das die Leute nicht im Geringsten. Letztlich geht es um Überzeugung, um Gefühl.[12]
Arrangeur und Pianist Wim Bohets (li.) 2007.

Typisch für die Interpretationen Helmut Lottis ist die Begleitung durch das Golden Symphonic Orchestra, das die Arrangements Wim Bohets' musikalisch umsetzt. Das Resultat sind Titel, die sich zwischen Klassik, Pop und Schlager bewegen und von der Presse teilweise als zu sentimental oder kitschig kritisiert wurden.[13] Gleichzeitig führt das gleiche Konzept für klassische Titel, Traditionals aus Afrika, Lateinamerika oder Russland zwar zu einem markanten Stil, aber auch zu einer Gleichförmigkeit der Titel, die dem Anspruch, immer wieder etwas Neues wagen zu wollen, nicht immer gerecht wird. Helmut Lotti begründet dies unter anderem mit den Erwartungen seines Publikums.

[Ich] achte darauf, dass das Repertoire nicht zu schwierig ist. Meine Songs haben die Struktur der Popmusik. Das ist für das Publikum leichter zu verstehen. Arien sind oft zu schwierig. Außerdem möchte ich nicht die klassische Musik den Menschen nahe bringen, sondern einfach nur die schönsten Melodien.[1]

Chartplatzierungen[Bearbeiten]

Da die flämischen Ultratop-Charts erst 1995 eingeführt wurden, liegen für Helmut Lottis drei erste Alben „Vlaamse Nachten“, „Alles wat ik voel“ und „Memories“ keine Angaben zur Chartplatzierung vor. „Vlaamse Nachten“ und „Alles wat ik voel“ wurden in Belgien mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet, „Memories“ erhielt Platin.

Jahr Titel B[14] NL[15] D[16] A[17] CH[18]
1995 Just for you 2 - n. v. n. v. n. v.
1995 Helmut Lotti goes Classic 1 1 n. v. n. v. n. v.
1996 Helmut Lotti goes Classic II¹ 1 1 13 4 33
1997 Helmut Lotti goes Classic III² 1 2 24 4 40
1998 Helmut Lotti goes Classic: Final Edition 1 31 n. v. n. v. n. v.
1998 A Classical Christmas with Helmut Lotti - 13 17 5 45
1999 Helmut Lotti goes Classic III³ n. v. n. v. 5 3 20
1999 Out of Africa 1 5 5 6 11
2000 Latino Classics 1 19 8 5 17
2001 Latino Love Songs 2 12 8 5 20
2002 My Tribute to the King 1 5 2 1 11
2003 Pop Classics in Symphony 2 20 7 6 13
2004 From Russia with Love 3 20 9 7 42
2006 The Crooners 1 22 19 8 36
2008 Time to Swing 3 70 24 15 28

Zeichenerklärung:

  • n. v.: nicht veröffentlicht
  • ¹ In Belgien und den Niederlanden erschien das Album „Goes Classic II“ 1996, in Deutschland, Österreich und der Schweiz 1998. Im Jahr 2003 wurde es als „The Blue Album“ neu veröffentlicht.
  • ² Die belgische Version „Goes Classic III“ erschien in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter dem Titel „Goes Classic“ und 2003 als „The Castle Album“.
  • ³ Die deutsche Version „Goes Classic III“ ist die Neuaufnahme des belgischen Albums „Goes Classic“ aus dem Jahr 1995. Sie erschien 2003 als „The Red Album“. Die belgische CD „Goes Classic“ wurde nach 1995 nicht noch einmal veröffentlicht.

Diskografie[Bearbeiten]

Singles (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1989: Love Me / Kom Nu
  • 1989: Bij jou alleen / I'm Coming Home
  • 1990: Waroom ik / You May Stop
  • 1990: Het meisje van de buren / Verwen me
  • 1991: Vlaamse Nachten
  • 1991: Nog een nacht / Zwoele meid
  • 1992: Gek op haar (Duett mit Bart Kaëll)
  • 1992: Vergeef me / Jij
  • 1992: Nooit meer alleen / Mijn hele leven
  • 1994: You Don't Believe in Love No More / Don't You Believe
  • 1995: You And Me / I Won't Be Alone
  • 1995: I Should Have Known
  • 1995: I Love You Too / Heaven
  • 1995: Don't Cry Little Child / Be Mine
  • 1996: Caruso
  • 1997: You'll Win / In My Heart
  • 1997: Mamma / Maria, Marie
  • 1997: Shalom Alechem / My Love Will Never Die
  • 1998: You'll Be My Love
  • 1999: Shosholoza
  • 2000: Eso Beso / La Golondrina
  • 2001: All My Life – Näkemiin (Duett mit Arja Koriseva)
  • 2001: Cuando Calienta El Sol / You've Got A Friend
  • 2001: Quizàs, quizàs, quizàs / Mi corazon
  • 2002: My Happiness / Thank You
  • 2002: Suspicious Minds / The King's Medley
  • 2002: Such A Night / Thank You
  • 2003: Et Maintenant / What Now My Love (Duett mit Freddy Birset)
  • 2003: Mandy
  • 2003: I'm Sailing
  • 2004: Two Guitars / Ej Ukhnem
  • 2004: From Russia With Love / Stenka Rasin
  • 2004: Far East Of The Sun / Dorogoj Dlinnoju
  • 2006: Caterina / I Don't Know How To Love You
  • 2006: Strangers In The Night / I Don't Know How To Love You / Oaster Iets Scheelt
  • 2007: Alleen / Allein / On My Own
  • 2007: Brabançonne
  • 2008: Time To Swing

Alben[Bearbeiten]

  • 1990: Vlaamse Nachten
  • 1992: Alles Wat Ik Voel
  • 1993: Memories
  • 1994: Just For You
  • 1995: Helmut Lotti Goes Classic (dt. Version Goes Classic III 1999, Red Album 2003)
  • 1996: Helmut Lotti Goes Classic II (dt. Version Goes Classic II 1998, Blue Album 2003)
  • 1997: Helmut Lotti Goes Classic III (dt. Version Goes Classic 1997, Castle Album 2003)
  • 1998: A Classical Christmas with Helmut Lotti (dt. VÖ 2001, The Christmas Album 2003)
  • 1998: Helmut Lotti Goes Classic Final Edition
  • 1999: Out Of Africa (dt. VÖ 2000)
  • 2000: Latino Classics
  • 2001: Latino Love Songs
  • 2002: My Tribute To The King
  • 2003: Pop Classics in Symphony
  • 2005: From Russia With Love
  • 2006: The Crooners
  • 2008: Time To Swing

Zusammenstellungen[Bearbeiten]

  • 1998: Romantic
  • 1999: Romantic 2
  • 2000: …In Love With You
  • 2000: Love Songs
  • 2000: Vlaamse Hits
  • 2006: Meine geliebte Klassik
  • 2010: Das Beste

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1989 – Gouden Oog als “Populärster Sänger Flanderns”
  • 1995 – Sabam Hit Trophy für „Helmut Lotti goes Classic I“ als meist- und schnellstverkaufte Platte in Belgien (Flandern)
  • 1996 – Gouden Oog als „Populärster Sänger Flanderns“
  • 1997 – World Music Award in der Kategorie „Best Selling Benelux Artist“
  • 1997 – ZAMU Award für das Album des Jahres „Helmut Lotti goes Classic III“
  • 1998 – “Goldener Roy” als “erfolgreichster Cross-Over-Künstler 1997”
  • 1998 – Gouden Oog in den Kategorien “Populärster Sänger Flanderns” und „Beste Veranstaltung“
  • 1999 – ZAMU Award für das Album des Jahres „Out of Africa“
  • 1999 – Goldene Europa in der Kategorie „Klassikpreis des Jahres“
  • 1999 – ECHO Klassik in der Kategorie „Bestseller des Jahres“
  • 2000 – erhält in Hamburg das „Goldene Ticket“ für 300.000 verkaufte Eintrittskarten in 100 Konzerten
  • 2001 – ECHO in der Kategorie „Crossover Classic“
  • 2001 – Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie „Crossover Künstler des Jahres“
  • 2001 – Goldene Stimmgabel in der Kategorie „Bester Interpret klassischer Musik“
  • 2001 – Krone der Volksmusik in der Kategorie „Crossover Künstler“
  • 2002 – Goldene Feder in der Kategorie „Unterhaltung“
  • 2003 – Goldene Kamera in der Kategorie „Klassik Pop“
  • 2003 – Ernennung zum „Grootofficier in de Kroonorde“ („Großoffizier im Leopoldsorden“) durch König Albert II. (überreicht 2004)
  • 2003 – in Hamburg erhält er das Platinum-Ticket für 750.000 verkaufte Tourtickets in Deutschland
  • 2004 – verewigt sich auf dem Walk of Fame Starboulevard in Rotterdam
  • 2007 – Multi Platinum Award für mehr als 12,5 Mio verkaufte Alben weltweit

Literatur[Bearbeiten]

  • Helmut Lotti, in: Internationales Biographisches Archiv 38/2003 vom 8. September 2003, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
  • Thierry Coljon: Helmut Lotti – Het Succesverhaal. Uitgeverij Houtekiet, Antwerpen 2000, ISBN 90-5240-572-7.
  • Julie Brown: Van passie tot missie: Acht goodwill ambassadors van UNICEF. Van Halewyck, Leuven 2004, ISBN 90-5617-605-6.
  • Nina Polaschegg: Populäre Klassik - Klassik populär - Hörerstrukturen und Verbreitungsmedien im Wandel, Köln 2005, gleichzeitig Dissertation Universität Hamburg 2005, ISBN 3-412-26005-3. (enthält biografische Informationen zu Helmut Lotti)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Mit Verve über stimmliche Hürden. Frankenpost, 30. August 2000.
  2. Helmut Lotti: Mit Mama und Elvis zum Erfolg. Saarbrücker Zeitung, Juni 2000.
  3. Auszug aus dem Programmheft zur Tour „Helmut Lotti Classics Out of Africa“
  4. Sh. u.a. Jenseits von Afrika. Stuttgarter Zeitung, 19. Juni 2000.
  5. Ein Hit wäre für mich ein ganz falsches Geschenk. Gespräch mit Helmut Lotti. Sächsische Zeitung, 5./6. Juli 2003.
  6. Vgl. standaard.be
  7. Archivierte Videos unter myvideo.de, abgerufen am 15. Dezember 2013.
  8. Effektvoll gebotene Ohrwürmer. Sächsische Zeitung, 5. November 1999.
  9. Met Helmut Lotti in Mexiko. Dag Allemaal, 23. Oktober 2000.
  10. Helmut Lotti begann eine Gesangsausbildung, die er jedoch nach sechs Stunden abbrach.
  11. Mit Verve über stimmliche Hürden. Frankenpost, 30. August 2000
  12. Helmut Lotti: Elvis war mein bester Freund. Reader Digest, Dezember 2002.
  13. So wurde er beispielsweise in der Presse auch als Weichspüler der Klassik bezeichnet. Helmut Lotti: Star-Tenor auf Freiersfüßen. Frau im Spiegel, 49/1999.
  14. Belgische Charts für Flandern
  15. Niederländische Charts
  16. Deutsche Charts
  17. Österreichische Charts
  18. Schweizer Charts

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Helmut Lotti – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien