Helmkleinod

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Wappenelemente

Helmkleinod (auch Helmzier, Cimir oder Zimir) ist ein seit dem frühen 13. Jahrhundert nachgewiesener aufgesteckter Zieraufsatz für Helme, die von Rittern getragen wurden, erst dadurch wurde ein Helm wappenmäßig oder heraldisch.

Meist waren es figürliche Darstellungen von Menschen, Pflanzen, Tieren, Flügeln, Hörnern (insbesondere Büffelhörner) oder Gegenständen. Diese bildlichen Elemente werden zusammenfassend mit dem heraldischen Fachbegriff Gemeine Figur bezeichnet. Zusammen mit Helm und Schild bilden sie das Wappen.

In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurden die Zimiere phantasievoller und waren oft frei erfunden. Sie sollten beim Turnier im Kampf abgehauen werden. Verbreitete Helmzier sind Schirmbrett auf Kissen, Straußen- und Pfauenfedern (siehe Federgestell), Fahnen, der Brackenrumpf (Wappen der Hohenzollern), Mohrenrumpf (Pappenheim) oder der „Hohe Hut“, eine sehr lange Fellmütze. Weiterhin sind gebräuchlich: Adlerflug, offen oder geschlossen. Helmzier und Helm werden dem Oberwappen zugeordnet. Für die wachsenden Figuren, ob Mensch oder Wappentier, ist auch der Begriff Puppen gebräuchlich.

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