Helpt

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Helpt führt kein Wappen
Helpt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Helpt hervorgehoben
53.50527777777813.594444444444120Koordinaten: 53° 30′ N, 13° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Woldegk
Höhe: 120 m ü. NHN
Fläche: 22,37 km²
Einwohner: 350 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17349
Vorwahl: 03967
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 061
Adresse der Amtsverwaltung: Karl-Liebknecht-Platz 1
17348 Woldegk
Webpräsenz: amt-woldegk.de
Bürgermeisterin: Eva Schmidt
Lage der Gemeinde Helpt im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
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Über dieses Bild

Helpt ist eine Gemeinde im Osten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte im Südosten Mecklenburg-Vorpommerns. Sie wird vom Amt Woldegk mit Sitz in der gleichnamigen Stadt verwaltet.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Helpt liegt etwa 20 Kilometer östlich von Neubrandenburg und fünf Kilometer nördlich von Woldegk. Im Südosten des Gemeindegebiets befindet sich die mit 179,2 m. ü. NHN höchste Erhebung der Helpter Berge und in Mecklenburg-Vorpommern. Das Gemeindegebiet ist durch Ackerflächen geprägt, lediglich kleine Flächen im Osten sind bewaldet.

Panoramablick auf die Helpter Berge

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Ortsteile

Geschichte[Bearbeiten]

Helpt wurde erstmals 1298 in einer Schenkungsurkunde erwähnt. Helpt war lange Zeit auch Burgstandort im Grenzgebiet zu Pommern und Brandenburg. 1455 wurde die Familie Bredow mit Helpt belehnt. Ab 1665 waren die Oertzen mit Helpt belehnt. 1753 wurde es an Hauptmann Lucius Arnold von Rhaden verkauft. 1782 kam das Gut an Otto Ulrich von Dewitz. 1884 wurde das elfachsige Gutshaus aus roten Klinkern errichtet. Ab 1911 gehörte das Gut mit den zwei Vorwerken den Freiherren von Bodenhausen.

Die Ruine der mittelalterlichen Burg von Helpt wurde bis in die 1950er Jahre als Kartoffelkeller genutzt. Danach baute man auf dem Burghügel Schuppen und Kleintierställe. Mitte der 1990er Jahre wurden der ursprüngliche Burghügel und der Eiskeller wieder hergestellt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Dorfkirche Helpt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts
  • Dorfkirche in Pasenow
  • Herrenhaus Helpt[3] mit den Resten der ehemaligen Burg

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Die Bahnstrecke Bützow–Szczecin führt durch das Gemeindegebiet und besitzt in Oertzenhof einen im Personenverkehr bedienten Bahnhof. Die Landesstraße 281 verläuft durch, die Bundesstraße 104 südlich der Gemeinde. Die Bundesautobahn 20 ist über die etwa fünf Kilometer entfernte Anschlussstelle Friedland i. M. erreichbar.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Helpt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2012 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999
  3. Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), Thomas Helms Verlag, Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 1, S. 371–376.