Helpt

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53.50527777777813.594444444444120Koordinaten: 53° 30′ 19″ N, 13° 35′ 40″ O

Helpt
Stadt Woldegk
Höhe: 120 m ü. NHN
Fläche: 22,37 km²
Einwohner: 350 (31. Dez. 2012)
Eingemeindung: 25. Mai 2014
Postleitzahl: 17349
Vorwahl: 03967
Helpt (Mecklenburg-Vorpommern)
Helpt

Lage von Helpt in Mecklenburg-Vorpommern

Helpt ist ein Ortsteil der Stadt Woldegk im Osten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte.

Geografie[Bearbeiten]

Helpt liegt etwa 20 Kilometer östlich von Neubrandenburg und fünf Kilometer nördlich von Woldegk. Im Südosten des Ortsgebiets befindet sich die mit 179,2 m. ü. NHN höchste Erhebung der Helpter Berge und in Mecklenburg-Vorpommern. Das Ortsgebiet ist durch Ackerflächen geprägt, lediglich kleine Flächen im Osten sind bewaldet.

Panoramablick auf die Helpter Berge

Zu Helpt gehören auch die Orte Oertzenhof und Pasenow, das am 13. Juni 1999 nach Helpt eingemeindet wurde.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Helpt wurde erstmals 1298 in einer Schenkungsurkunde erwähnt. Helpt war lange Zeit auch Burgstandort im Grenzgebiet zu Pommern und Brandenburg. 1455 wurde die Familie Bredow mit Helpt belehnt. Ab 1665 waren die Oertzen mit Helpt belehnt. 1753 wurde es an Hauptmann Lucius Arnold von Rhaden verkauft. 1782 kam das Gut an Otto Ulrich von Dewitz. 1884 wurde das elfachsige Gutshaus aus roten Klinkern errichtet. Ab 1911 gehörte das Gut mit den zwei Vorwerken den Freiherren von Bodenhausen. Zum 25. Mai 2014 wurde Helpt nach Woldegk eingemeindet.[2]

Die Ruine der mittelalterlichen Burg von Helpt wurde bis in die 1950er Jahre als Kartoffelkeller genutzt. Danach baute man auf dem Burghügel Schuppen und Kleintierställe. Mitte der 1990er Jahre wurden der ursprüngliche Burghügel und der Eiskeller wiederhergestellt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Dorfkirche Helpt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts
  • Dorfkirche in Pasenow
  • Herrenhaus Helpt[3] mit den Resten der ehemaligen Burg

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Die Bahnstrecke Bützow–Szczecin führt durch das Ortsgebiet und besitzt in Oertzenhof einen im Personenverkehr bedienten Bahnhof. Die Landesstraße 281 verläuft durch das Ortsgebiet, die Bundesstraße 104 südlich davon. Die Bundesautobahn 20 ist über die etwa fünf Kilometer entfernte Anschlussstelle Friedland i. M. erreichbar.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Helpt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999
  2. Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Gebietsänderungen
  3. Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), Thomas Helms Verlag, Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 1, S. 371–376.