Hendungen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Rhön-Grabfeld | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Mellrichstadt | |
| Höhe: | 308 m ü. NN | |
| Fläche: | 22,85 km² | |
| Einwohner: |
977 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 43 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97640 | |
| Vorwahl: | 09776 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NES | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 73 130 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstr. 4 97638 Mellrichstadt |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Martin Balling (CSU / Freie Wählergemeinschaft) | |
| Lage der Gemeinde Hendungen im Landkreis Rhön-Grabfeld | ||
Hendungen ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mellrichstadt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Hendungen liegt in der Region Main-Rhön (Bayerische Planungsregion 3).
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die politische Gemeinde Hendungen hat zwei amtlich benannte Ortsteile[2]:
- Hendungen
- Rappershausen
Es gibt die Gemarkungen Hendungen und Rappershausen.
[Bearbeiten] Geschichte
Hendungen wurde erstmals urkundlich erwähnt, als die Äbtissin Emhild des Klosters Milz, dieses samt Zugehörungen, darunter die Besitzungen zu Hendungen, am 3. Februar 800 dem Stift Fulda übertrug.
Die bereits auf 783 datierte Schenkungsurkunde, die ebenfalls die Übertragung des Klosterbesitzes an das Kloster Fulda beinhaltete und die Grundlage für die 1200-Jahr-Feier Hendungens im Jahr 1983 bildete, ist sehr wahrscheinlich eine Fälschung, mit der vermutlich die Schwestern des Klosters den Versuch unternahmen, einen Teil der Besitztümer nicht an Fulda abtreten zu müssen.
Gegen 1100 kam Hendungen in den Besitz der Grafen von Henneberg. Als die hennebergische Linie 1583 ausstarb, fiel es an die sächsischen Fürsten, die es zusammen mit anderen Ortschaften im Jahr 1586 dem Hochstift Würzburg überließen und im Gegenzug den Amtssitz von Meiningen erhielten.
Das ehemalige Amt des Hochstiftes Würzburg wurde nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
- 1970: 1.112 Einwohner
- 1987: 1.023 Einwohner
- 2000: 1.054 Einwohner
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Martin Balling.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 361 T €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 79 T €.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 50 und im Bereich Handel und Verkehr 21 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 25 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 381. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe 0 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 41 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1148 ha, davon waren 1014 ha Ackerfläche und 131 ha Dauergrünfläche.
[Bearbeiten] Bildung
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2006):
- Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 46 Kindern
- Schulen: Bis zum Jahr 2004 gab es eine Grundschule. Das Gebäude wird jetzt vom Verein "Freie aktive Landschule mit Kindergarten Blumenwiese e.V." genutzt. Besucht von ca. 60 Kindern.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111120/220714&attr=OBJ&val=1594
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