Henning Bürger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Henning Bürger

Henning Bürger 1990 beim Kopfball (rechts: Eike Küttner)

Spielerinformationen
Geburtstag 16. Dezember 1969
Geburtsort ZeulenrodaDDR
Größe 174 cm
Position Abwehrspieler / Mittelfeldspieler
Vereine in der Jugend
bis 1984
1984–1988
BSG Motor Zeulenroda
FC Carl Zeiss Jena
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1988
1989–1991
1991–1992
1992–1995
1996–1999
1999–2002
2002–2004
2004–2005
Wismut Gera
FC Carl Zeiss Jena
FC Schalke 04
1. FC Saarbrücken
1. FC Nürnberg
FC St. Pauli
Eintracht Frankfurt
FC Rot-Weiß Erfurt
28 (4)
53 (4)
5 (0)
85 (2)
44 (1)
64 (1)
53 (1)
24 (0)
Stationen als Trainer
2005–12/07
12/07–09/08
1/10-2011
2011–
FC Carl Zeiss Jena (A-Junioren)
FC Carl Zeiss Jena
FC Ingolstadt 04 (Co-Trainer)
Eintracht Braunschweig (U23)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Henning Bürger (* 16. Dezember 1969 in Zeulenroda) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler.

Laufbahn als Spieler[Bearbeiten]

Der Sohn eines Sportlehrers erlernte in der Jugendzeit sein Fußballhandwerk bei der BSG Motor Zeulenroda und beim FC Carl Zeiss Jena. Nach einer Zwischenstation in der zweitklassigen DDR-Liga bei Wismut Gera kehrte er zum FC Carl Zeiss zurück. Für die Jenaer absolvierte er 53 DDR-Oberliga-Spiele.[1] 1989 wurde Bürger in die Fußball-Olympiaauswahl der DDR berufen, mit der er mehrere Testspiele bestritt. Noch vor Beginn der Qualifikationsspiele für Olympia 1992 wurde die Mannschaft im Zuge der deutschen Wiedervereinigung zurückgezogen.

Anschließend spielte er in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga sowie in der Regionalliga. Stationen waren Schalke 04, der 1. FC Saarbrücken, der 1. FC Nürnberg, der FC St. Pauli und Eintracht Frankfurt. In der 1. Bundesliga stand Bürger 99 mal auf dem Platz und schoss dabei zwei Tore. Hinzu kommen 176 Zweitligapartien mit drei Treffern. Als Zweitligaspieler war er dreimal am Aufstieg in die 1. Bundesliga beteiligt: 1998 mit dem 1. FC Nürnberg, 2001 mit dem FC St. Pauli und 2003 mit Eintracht Frankfurt. In seiner letzten Saison als aktiver Spieler (2004/05) lief der Defensivspieler in seiner thüringischen Heimat für den Zweitligisten FC Rot-Weiß Erfurt auf.[1]

Laufbahn als Trainer[Bearbeiten]

Nachdem er seine Karriere beendet hatte, wurde er Trainer der A-Junioren des FC Carl Zeiss Jena. Aufgrund der sportlichen Misere des FC Carl Zeiss wurde er am 22. Dezember 2007 zum Nachfolger des erfolglosen Valdas Ivanauskas bestimmt.[1] Unter seiner Regie erreichte Jena im Frühjahr 2008 das Halbfinale des DFB-Pokal 2007/08 (und schlug dabei u.a. den amtierenden Pokalsieger 1. FC Nürnberg und den amtierenden Meister VfB Stuttgart); jedoch konnte nicht verhindert werden, dass der Verein nach zwei Jahren wieder aus der 2. Bundesliga abstieg und so zu den Gründungsmannschaften der neuen 3. Liga gehörte.

Am 14. September 2008 wurde Bürger von seinem Amt als Trainer entbunden, nachdem Jena sein sechstes Spiel in der 3. Liga auf eigenem Platz mit 0:6 gegen VfB Stuttgart II verloren hatte.

Ab Januar 2010 war Bürger beim Drittligisten FC Ingolstadt 04 als Assistenztrainer tätig. Er unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2011.[2] Nach fünf Monaten und dem gelungenen Aufstieg in die 2. Bundesliga verließ er den Verein aber wieder. Grund waren nach eigener Aussage Differenzen mit Cheftrainer Michael Wiesinger.[3] Bürger hat einen Vertrag bei Eintracht Braunschweig unterschrieben, der ab 1. Juli 2011 läuft. Dort wird er als Nachfolger von Christian Benbennek die U23 trainieren.

Henning Bürger ist verheiratet mit Frau Kirstin und ist Vater zweier Söhne. Seine Söhne Luca und Leon sind auch als Fußballspieler aktiv und spielten für den FC Carl Zeiss Jena.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Henning Bürger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Michael Ulbrich: Bürger baut auf den Nachwuchs. In: kicker sportmagazin. Nr. 104, 24. Dezember 2007, S. 55.
  2. Bürger assistiert Wiesinger. In: kicker online. 21. Dezember 2009.
  3. Henning Bürger und FCI 04 trennen sich. auf: fcingolstadt.de 21. Juni 2010
  4. S T E C K B R I E F Henning Bürger (PDF; 245 kB)