Henning Larsen
Henning Larsen (* 20. August 1925 in Opsund (Brejning Sogn) bei Ringkøbing, Dänemark) ist ein dänischer Architekt und Gründer des internationalen Architektenbüros Henning Larsen Architects.
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Leben[Bearbeiten]
Henning Larsens Vater war Landschullehrer in Opsund.[1] Im Jahr 1950 begann Larsen ein Architekturstudium an der Architectural Association in London. Nach seinem Abschluss 1951 wurde er für Arne Jacobsen tätig und begann ein Studium an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. 1952 erhielt er dort einen Abschluss und reist finanziert durch ein Stipendium in die Vereinigten Staaten.
1956 gründet Larsen zusammen mit Max Brüel, Gehrdt Bornebusch und Jørgen Selchau ein Architekturbüro, verlässt die Gruppe jedoch 1959 und gründet ein eigenes Büro, Henning Larsens Tegnestue. Seit 1995 hat Larsen einen Lehrstuhl an der Kunstakademie in Kopenhagen inne. Neben seinen Projekten in Nordeuropa ist Larsen in Saudi-Arabien und Deutschland tätig.
Auszeichnungen[Bearbeiten]
Larsen erhielt für seine Entwürfe folgende Auszeichnungen:
- Eckersberg Medaille (1965)
- Betongtavlen für den Neubau der Trondheimer Universität (1981)
- C.F. Hansen Medaille (1985)
- Ehrenmitglied des American Institute of Architects (1985)
- Prinz Eugén Medaille (1986)
- International Design Award (1987)
- Ehrenmitglied des Royal Institute of British Architects (1991)
- Praemium Imperiale (2012)[2]
- Mies-van-der-Rohe-Preis Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur für sein Konzerthaus Harpa in der isländischen Hauptstadt Reykjavik (2013)[3]
Werke (Auswahl)[Bearbeiten]
- 1970: Kampusgebäude der Universität Trondheim
- 1979: Dänische Botschaft in Riad
- 1980: Außenministerium in Riad
- 1993: Erweiterung der Stadtbibliothek in Malmö
- 1997: Erweiterung der Ny Carlsberg Glyptotek, Kopenhagen
- 1996-2000: Max-Planck-Institut in Rostock[4]
- 1999-2000: Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall
- 2001-2004: Bibliothek der Universität Rostock
- 2004: Königliche Oper (Kopenhagen)
- 2004: IT-Gebäude der Universität Kopenhagen
- 2007: Musikens hus (Das Haus der Musik) in Uppsala
- 2011: Konzerthaus Harpa in Reykjavík
- 2011: Verlagshaus für den Spiegel-Verlag Rudolf Augstein in Hamburg [5]
- 2012: Bildmuseet Umeå auf dem Kunstcampus Umeå der dortigen Universität
Bibliographie[Bearbeiten]
- Henrik Sten Møller, Legen og lyset. En frise over Henning Larsen som menneske og arkitekt ("Licht und Leben. Ein Portrait von Henning Larsen."), Politikens Forlag 2000. ISBN 87-567-6551-7
- Henning Larsen, De skal sige tak. Kulturhistorisk testamente om Operaen ("Man sollte sich bedanken. Ein historisches Dokument über die Oper."), People's Press 2009. ISBN 978-87-7055-783-2
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Geschichte der Schule Opsund (dänisch) abgerufen am 19. Januar 2012
- ↑ WDR 3 (Westdeutscher Rundfunk) Kulturnachrichten vom 23. Oktober 2012, abgerufen am 23. Oktober 2012
- ↑ Pressemeldung EU-Kommission, Abgerufen am 30. April 2013.
- ↑ Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) abgerufen am 19. Januar 2012
- ↑ Spiegel-Haus auf der Ericusspitze in der Hamburger HafenCity Website der Spiegel-Gruppe, abgerufen am 19. Januar 2012
Weblinks[Bearbeiten]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Larsen, Henning |
| KURZBESCHREIBUNG | dänischer Architekt |
| GEBURTSDATUM | 20. August 1925 |
| GEBURTSORT | Opsund |